Ein Stück weiter im Osten zeigt Viktor Orban, was Österreich droht. Seit Kurz die ÖVP zu einer der führenden Rechtsparteien Europas gemacht hat, rutscht Österreich in diesen Osten ab.

Einiges ist schon passiert:

  • Verfassungsschutz unter Kontrolle der FPÖ
  • Aufnahme rechtsextremer Polizisten
  • Ausschaltung der unabhängigen Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft durch die ÖVP-Spitze im Justizministerium
  • beginnende Übernahme von Kurier und Kronenzeitung durch „Investor“ René Benko.

Als nächster kommt der ORF dran. Und dann sollen nur noch wenige Menschen erfahren, was in der neuen türkisen Welt vorgeht.

Benko, Tojner, Pierer – das sind die Kerngruppe der neuen Oligarchen. Sie haben ein Ziel: der türkisen ÖVP die Macht zu verschaffen, um sie sich selbst zu sichern.

Ein Investor ist einschlägig vorbestraft. Ein zweiter kämpft mit Betrugsverfahren. Leute wie sie brauchen gute Anwälte – und die Politik.

ÖVP und FPÖ brauchen „Investoren“. Ihre teuren Wahlkämpfe sprengen alle gesetzlichen Grenzen. Sechs illegale Millionen nur aus dem Nationalratswahlkampf 2017 kann die ÖVP bis heute nicht erklären. Aber ihre schwarzen Kassen sind noch nicht geöffnet – wie ihre Giftkeller, in denen die Schmutzvorräte für Wahlkämpfe auch mit ihrem Netzwerk im BVT gesammelt werden.

Wer sieht da nach? Wer leuchtet das aus? Wer deckt auf?

Und wer berichtet über die Sorgen der Menschen, die für das alles zahlen? Mit ihrem enttäuschten Vertrauen und mit ihren Steuergeldern?

Wir versuchen das. Mit ZackZack. Weil wir wissen, dass Ibiza schon fast überall ist in Österreich.

Viele Leute haben uns gefragt: Seid ihr eigentlich ein Parteimedium? Die Antwort ist einfach. Unser Startkapital stammt von der Liste JETZT, Peter Pilz ist Herausgeber von ZackZack. Damit stehen wir in der ehrwürdigen Tradition der Arbeiterzeitung, die von Viktor Adler gegründet wurde und über hundert Jahre lang eines der wichtigsten österreichischen Medien war. Die Krone wurde übrigens aus roten Gewerkschaftsgeldern finanziert, der Kurier von den Alliierten.

Was ist anders an ZackZack? Wir berichten, ohne Rücksicht auf Denk- und Sprechverbote. Rechte Parteiideologen wird das ebenso wenig passen wie linken Tugendwächtern. Wenn sie gegen uns sind, sind wir auf dem richtigen Weg.

Wir ergreifen Partei: für Menschen, die hart arbeiten und von denen viele trotzdem oft nicht wissen, wie sie die Miete bezahlen sollen.

Menschen, die wissen wollen, warum Erdogans islamistische Hassprediger geschützt werden und gut integrierte Lehrlinge verfolgt; warum die Großen nur kleine Steuern zahlen; warum die neuen Oligarchen für ihre Investition in Türkis Renditen von 10.000 Prozent erwarten.

Und natürlich Partei für Medienfreiheit, als Gegenpol zu einem türkisen Meinungskartell.

Warum wir? Weil es wichtig ist und weil es geht.

Titelbild: Peter Pilz ist Herausgeber von ZackZack Foto: APA/Roland Schlager/ZackZack-Grafik

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