Sebastian Kurz – ein paar Wochen aus dem Parlament und schon Messias: Nachdem der kürzeste Kurzzeitkanzler der Republik in der Stadthalle zum Auserwählten wurde, geht er wieder auf Wanderschaft. Diesmal nicht zu Pandas oder rechten Ministerpräsidenten, denn gesegnet zieht man durch das heimische Land.

Wien, 05.07.2019/ Einer seiner Apostel muss nun die Wiener Stadt vor Anpatzereien beschützen. Der von ihm Auserkorene ist Gernot Blümel. Seine eigens geschaffene Donnerstagsmesse am Donaukanal trug den Namen „Grüß Gernot“. Blümels Bergpredigt fand nicht am Sinai, sondern im Tel Aviv Beach statt.

ZackZack fasst zusammen wie sich „Grüß Gernot“ abgespielt haben könnte.

 

Die fünf Wunder des Gernot Blümel

Hunger.

Gernots erstes Wunderhandeln,

Donauwasser in Sekt verwandeln.

Er teilte Sushi und auch Trüffel,

für die Aufsichtsräte gar nen Büffel.

Die Wänste voll, die Taschen leer,

Musste schnell der Benko her.

Krankheiten.

Als nächste große Wundertat,

Gebrechen heilt er jeder Art.

War das Volk nicht pflichtversichert,

hat Gernot hämisch kurz gekichert.

Anwaltssöhne und Partei,

versorgt er gern mit allerlei.

Unwetter.

 Im Krapfenwald ein Sturm entfacht,

und Gernot schnell befahl mit Macht:

„Schweig! Sei Still“! er lauthals rief,

doch Regen weiter auf sein Polo trief.

Hier hat er so kein Wunder tan,

und still war nur Sebastian.

Böse Geister.

Als Nächstes kam ein Ungeheuer,

Der Gernot war schon voll des Feuer.

Falsche E-Mails überall,

Anpatzg´schrei im vollen Hall.

Erzürnt war auch die Wirtschaftskammer,

Wer weiß, wars´s doch der Ne-Nehammer?

Tod.

Als allerletzter großer Coup,

Eine Auferstehung und zwar im Nu.

Ein mächt´ges Vorbild, ein großer Geist,

Der auch den ein und andren beißt.

Sein Blick so schnell gewandt nach Brüssel,

Oh nein, es ist bloß Wolfgang Schüssel.

Titelbild: parlament.gv.at, ZackZack Grafik

Aktuell

Wer ist Gerald Grosz?