Nur wenige Stunden bevor das Verbot von Parteigroßspenden in Kraft trat, überwies der Großindustrielle Hans-Peter Haselsteiner den NEOS noch schnell 300.000 Euro.

Wien, 08.07.2019 / Der Rechnungshof veröffentlichte aktuell eine brisante Information: Wenige Stunden, bevor das Verbot für Parteigroßspenden in Kraft trat, erhielten die NEOS von ihrem Gönner Hans-Peter Haselsteiner noch 300.000 Euro. Die NEOS versuchten, die Spende geheim zu halten und veröffentlichten sie nicht auf ihrer Website.

Das lässt die öffentliche Klage der NEOS über eine ZackZack-Karikatur doppelt heuchlerisch erscheinen. „Unsere Karikatur wird schon nach wenigen Stunden von der Wirklichkeit übertroffen“, stellt dazu Peter Pilz fest.

Wurstschlusspanik

„Spender in ‚fördernde Mitglieder‘ umtaufen, einen Tag vor Inkrafttreten der Spendendeckelung statt 7.500 Euro noch 300.000 Euro von Haselsteiner kassieren, heute die Haselsteiner-Spende an den Rechnungshof melden und dann noch für eine Karikatur, die das zeigt, Zensur verlangen – das ist weder transparent noch ehrlich.“, sagt Pilz zum Vorgehen der NEOS. „Bei den NEOS herrscht offensichtlich Wurstschlusspanik. Aber alle pinken Tricks nützen nichts: Wir werden auch die pinke Extrawurst-Route schließen.“ (red)

Titelbild: APA Picturedesk, Adobe Stock, ZackZack Grafik

Aktuell