Flammeninferno in Portugals Wäldern

1000 Feuerwehrleute im Einsatz

Lissabon, 22. Juli 2019 (APA/dpa) /Etwa 1.000 Feuerwehrleute kämpfen im Zentrum Portugals weiter gegen verheerende Waldbrände. Die Feuer rund um die Gemeinden Vila de Rei und Macao rund 200 Kilometer nordöstlich der Hauptstadt Lissabon hätten zwar etwas nachgelassen, jedoch seien mehrere Dörfer weiter in Gefahr, zitierte die portugiesische Zeitung „Publico“ am Montag den Zivilschutz.

Die Löschtrupps, die mit mehr als 300 Fahrzeugen im Einsatz waren, kämpften gegen zwei verschiedene Feuerfronten, hieß es. Hohe Temperaturen von bis zu 40 Grad, niedrige Luftfeuchtigkeit und starke Winde erschwerten die Löscharbeiten. Mindestens acht Menschen waren am Wochenende verletzt worden, mehrere Häuser wurden zerstört.

Die Flammen loderten nur rund 20 Kilometer vom Kreis Pedrogao Grande entfernt, wo im Juni 2017 bei Bränden mehr als 60 Menschen ums Leben kamen. Es war die schlimmste Katastrophe in der jüngeren Geschichte Portugals.

Österreicher kratzen ihre letzten Schillinge zusammen

19 Millionen Schilling bei Euro Bus umgewechselt

Wien, 22 Juli 2019 (APA)/Der Euro-Bus der österreichischen Nationalbank (OeNB) hat heuer von Mai bis Juli an 36 Orten Halt gemacht. Insgesamt nutzten mehr als 19.000 Personen das Angebot und tauschten rund 19 Mio. Schilling in Euro um, teilte die OeNB am Montag mit.

Der Fokus der Euro-Info-Tour lag dieses Jahr auf den 100- und 200-Euroscheinen. Es wurden Kurzschulungen zu den Sicherheitsmerkmalen der neuen Banknoten durchgeführt, bei denen rund 1.400 Angestellte aus den umliegenden Geschäften und Gastronomiebetrieben teilnahmen, berichtete die OeNB.

Der mit der Einführung des Euro 2002 ins Leben gerufene Euro-Bus ist jedes Jahr in den österreichischen Bundesländern unterwegs und bietet den kostenlosen Umtausch von Schilling und Informationen zum Euro.

„Sind alle Italiener Mafiosi?“

McDonalds Mampfiosi Werbung bringt Salvini zur Weißglut

Rom/Oak Brook (Illinois), 22. Juli 2019 (APA)/ Das Werbeplakat mit dem Slogan „Für echte Mampfiosi“ der Fastfood-Kette McDonald ́s ärgert den italienischen Innenminister Matteo Salvini. „Alle Italiener sind Mafiosi? Wie traurig …“, kritisierte der Innenminister und Lega-Chef die Werbekampagne für einen neuen Hamburger, die in Österreich geschaltet wird.

Bei seinem Protest per Twitter verwechselte Salvini versehentlich Deutschland mit Österreich. Das Werbeplakat ist nämlich nicht in Deutschland erschienen, wie der italienische Innenminister per Twitter geschrieben hatte, sondern in Österreich. „Mit unserem Kampf gegen die Mafia haben wir zu Stolz und Würde zurückgefunden. Es gibt kein Zurück“, twitterte Salvini.

Schon seit Tagen häufen sich Proteste in Italien wegen der Werbekampagne von McDonald ́s. In Österreich lebende Italiener hätten bereits bei der Fastfood-Kette vehement protestiert, berichteten italienische Medien. Nicht nur das Plakat, sondern auch eine McDonald’s-App sorgte für Aufruhr. In der Nachricht, die an Kunden versandt wurde, stand der Satz mit „Hey Mafioso, try our new Bacon della Casa now! Bella Italia“ auf Englisch übersetzt. Der Ausdruck „Mampfioso“ wurde versehentlich als „Mafioso“ übersetzt.

Deutsche können Citroën nicht aussprechen: Autohersteller benennt sich in „Zitrön“ um

PR-Gag zum 100. Geburtstag

Paris, 22 Juli 2019 (APA/AFP)/ Citroën ist der Erfinder des Kultautos 2CV, das auch Ente genannt wird – und genau so eine „Zeitungsente“ hat der Autobauer am Montag in die Welt gesetzt. In einem Onlinevideo verkündet Deutschland-Chef Wolfgang Schlimme: „Citroën wird dieses Jahr 100 Jahre alt – 100 Jahre, in denen sich die Menschen in Deutschland daran versuchen, unseren Namen richtig auszusprechen.“ Nun werde sich das ändern: „Aus Citroën in Deutschland wird Zitrön“.

Passend dazu ersetzte Citroën auf seiner deutschen Internetseite das Logo durch den neuen, eingedeutschten Schriftzug und ergänzte seinen Werbeslogan um den Zusatz „inspired by Germans“. Auf der Austro-Internetseite des französischen Konzerns wurde Citroën nicht zu Zitrön.

In dem Video regt sich ein deutscher Vertragshändler aber auf, dass er nun auf Ansteckern, Visitenkarten und Werbeprospekten das Logo austauschen muss. Auch die extra für die Tastaturen aus Frankreich angeschafften „ë“-Zeichen könne er nun wegwerfen.

Im Netz wurde die Idee begeistert aufgenommen: Auf Twitter schlugen einige Nutzer vor, auch die Schwestermarke Peugeot einzudeutschen und künftig „Pöscho“ zu nennen. Weitere Vorschläge sind „Röno“ für Renault und „Schkoda“ für Skoda.

Titelbild: Pixabay/ZackZack-Grafik

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