Tirols SPÖ-Skandalnudel Georg Dornauer hat es wieder einmal in die Schlagzeilen geschafft. Nach seiner frauenfeindlichen Aussage im letzten Jahr, hat er sich ein neues Ziel gesucht. Diesmal handelt es sich statt einer Landesrätin um einen Bären. 

Wien, 23. Juli 2019/ Bärenkräfte im sozialen Bereich kann man dem Landesparteimann Tirols nicht wirklich attestieren. Am Sonntag postete der kontroverse Tiroler auf der Social-Media-Plattform Instagram ein Foto mit gezückter Waffe, ausgerichtet auf ein Tiroler Tal. Der Untertitel „Bärenjagd im Sellraintal“ – „lustige“ Emojis natürlich mit inbegriffen – durfte hier natürlich nicht fehlen. In der Zeit der hitzigen Debatte über den geplanten ÖVP-Wolfsabschuss im Salzburger Großarl, entsetzt jetzt auch die SPÖ mit Tierabschussfantasien.

Sexistische Aussage

Im November letzten Jahres erhitzte der streitbare Charakter bereits die Gemüter der österreichischen Innenpolitik. Über die Grüne Landesrätin Gabriele Fischer meinte er: „Ich will mir die Landesrätin nicht in der Horizontalen vorstellen“. Selbst innerhalb seiner Partei stieß dies auf Unverständnis. So sehr, dass sogar seine Chefin Pamela Rendi-Wagner ihn als inakzeptabel für eine Position im Bundesparteipräsidium oder im Bundesvorstand der SPÖ ansah. Nur sechs Monate später wurde wurde Dornauer – sie haben richtig geraten – in das Bundespräsidium und den Bundesvorstand der SPÖ aufgenommen.

(bf)

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