Oscar-Preisträger erhält Hollywood-Stern

Mexikaner kam als Einwanderer in die USA

Los Angeles, 7.August 2019 (APA/dpa) –

Der mexikanische Oscar-Preisträger Guillermo del Toro (54) hat am Dienstag auf dem „Walk of Fame“ in Hollywood eine Sternenplakette mit seinem Namen enthüllt. Vor Fans und Fotografen kniete er mit der ausgebreiteten Fahne seines Heimatlandes auf dem Stern. Er sei als Einwanderer in die USA gekommen. In einer Zeit mit großer Angst und Spaltung sei es wichtig, dass die Menschen zusammenkommen, sagte der Regisseur und Produzent.

Diese Auszeichnung für ihn als Mexikaner auf der berühmten Flaniermeile sei eine sehr wichtige Botschaft. „Glaube an die Möglichkeiten und nicht an die Hürden“, betonte del Toro.

Regisseur J.J. Abrams und Sängerin Lana Del Rey würdigten den Filmemacher in Ansprachen. Er sei der beste Geschichtenerzähler mit dem größten Herz, sagten die Stargäste.

Der Filmemacher hat ein Faible für Märchen, für das Bizarre und Andersartige. Bereits in „Hellboy“ (2004) und „Pans Labyrinth“ (2006) erschuf del Toro düstere Fantasiewelten. Seine Kinofabel „Shape of Water – Das Flüstern des Wassers“ gewann 2018 mehrere Oscars, darunter als bester Film und für beste Regie.

Jetzt haben wir den Salat: Fertige Erdäpfel- und Krautsalate sind Zucker und Salz-Bomben!

Auch Zusatzstoffe bei AK-Test beanstandet

Linz/Wien, 7.August 2019 (APA) –

Fertige Erdäpfel- und Krautsalate sind nicht immer eine leichte Beilage, wie ein Test der Arbeiterkammer Oberösterreich gezeigt hat: Eine Portion kann bis zu acht Stück Würfelzucker bzw. zwei Drittel der empfohlenen Tagesmenge an Salz enthalten. Zudem findet man häufig Zusatzstoffe.

Die Konsumentenschützer gingen davon aus, dass eine Menge von 250 Gramm pro Person und Mahlzeit realistisch ist. Beim Krautsalat enthielt ein Produkt pro Portion sechseinhalb, ein anderes gar acht Stück Zucker. Die restlichen kamen mit etwa drei Stück Zucker aus. Experten raten zu einem Blick auf die Zutatenliste: Steht hinter Kraut und Wasser gleich Zucker, so sei das ein Hinweis, dass nicht gerade sparsam damit umgegangen wurde.

Bei den Erdäpfelsalaten wurde vor allem der Salzgehalt kritisiert: Bis auf eine Ausnahme waren pro Portion vier Gramm enthalten. Damit wären bereits zwei Drittel des empfohlenen Tagesbedarfs abgedeckt.

Beanstandet wurde auch, dass die Salate oft jede Menge Zusatzstoffe wie Säuerungs-, Konservierungs-, Verdickungs- oder Antioxidationsmittel enthielten. Der Großteil der Erdäpfelsalate war gefärbt – meist mit Riboflavin, in einem Fall mit Karottenkonzentrat. Einige Erdäpfel-Produkte enthielten zudem Hefeextrakt oder Aromastoffe.

Auch ein Blick auf die Kalorientabelle lohnt sich: Eine 250-Gramm-Portion Krautsalat bewegt sich von 98 bis 233, die selbe Menge Erdäpfelsalat von 215 bis 255 Kalorien. Der Preis der fertigen Salate schwankt zwischen 20 und 68 Cent pro 100 Gramm.

50 Wale in Island gestrandet

50 Tiere zurück ins Meer, 14 qualvoll verendet

Reykjavik, 7.August 2019 (APA/dpa) –

Kurz nach dem Fund massenhaft verendeter Grindwale in Island sind an der Küste des Landes erneut etliche Wale gestrandet. Videos zeigten, wie die Meeressäuger im seichten Küstengewässer ums Überleben rangen. Eine Aufnahme des isländischen Rundfunksenders RUV hielt fest, wie mehrere Männer versuchten, eines der Tiere zurück in tiefere Gewässer zu schieben.

Nach Angaben des Senders konnten etwa zwei Drittel der knapp 50 Wale zurück aufs Meer getrieben werden. 14 verendeten. Wieder handelte es sich um Grindwale. Sie wurden diesmal in Gardur 50 Kilometer westlich von Reykjavik gefunden.

Mitte Juli hatten Touristen auf einer Hubschraubertour 50 verendete Grindwale an einem abgelegenen Strand auf der Halbinsel Snaefellsnes nördlich von Reykjavik entdeckt. Wissenschaftern zufolge handelte es sich um eine gesamte Walherde, die zur Hälfte aus Männchen und Weibchen bestand. Die Tiere schienen schon seit rund drei Wochen tot zu sein. Die Ursache für das Massenstranden ist weiter unklar.

Solche Ereignisse geschehen häufiger in Island und anderen Weltteilen, das Ausmaß des Vorfalls im Juli war jedoch immens. Grindwale gehören zur Familie der Delfine und gelten als Rudeltiere mit starken sozialen Bindungen.

Titelbild: Pixabay

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