Dreist! Diebe stehlen Kuhglocken vom Hals weidender Kühe

Schaden im dreistelligen Eurobereich

Fügenberg, 10. August 2019 (APA) –

Besonders dreiste Diebe haben bereits am 1. August in Fügenberg im Tiroler Zillertal zugeschlagen. Die unbekannten Täter traten an drei weidende Kühe heran und nahmen ihnen die Kuhglocken samt Trageriemen ab, berichtete die Polizei am Freitag.

Es handelte sich dabei um drei Messingglocken – zwei mit einem Durchmesser von 14 Zentimeter und eine mit einem Durchmesser von zwölf Zentimeter. In der Messingschnalle einer der größeren Glocke sind die Buchstaben „SK“ vermerkt, hieß es. Es entstand ein Schaden im mittleren dreistelligen Eurobereich.

Die Kühe befanden sich auf 2.200 Meter Seehöhe auf der Weidefläche am Hochleger der sogenannten Viertelalm in Hochfügen. Das Weidegebiet liegt nahe eines Wanderweges, der Richtung Rastkogelhütte verläuft. Die Polizei bat um Hinweise.

Drama in Luxemburg: Tornado macht 100 Häuser unbewohnbar – 19 Verletzte

Angerichteter Sachschaden noch nicht bezifferbar

Luxemburg, 10. August 2019 (APA/dpa) –

Nach dem Tornado im Südwesten Luxemburgs sind bis zu 100 Häuser nicht mehr bewohnbar. Das Unwetter habe insgesamt rund 180 Gebäude in den Ortschaften Petingen und Kaerjeng beschädigt oder abgedeckt. Luxemburgs Arbeitsminister Dan Kersch sprach am Samstag von einem „Katastrophenszenario“. Der Schaden sei enorm, könne aber noch nicht beziffert werden.

Der Tornado war am Freitagabend über den südlichen Teil des Großherzogtums gefegt und hatte eine Schneise der Verwüstung geschlagen. Die Zahl der Verletzten stieg am Samstag auf 19, darunter befand sich ein Schwerverletzter, der zahlreiche Knochenbrüche erlitten hatte.

Die Aufräumarbeiten dürften tagelang dauern. Zur Unterstützung seien rund 200 Feuerwehrleute, 40 Polizisten und 50 Soldaten im Einsatz, hieß es. Mit Drohnen wollte man sich auch aus der Luft ein Bild über die entstandenen Schäden machen.

Neben den abgedeckten Häusern säumten zerstörte Autos und herumgewirbelte Trümmerteile die Straßen. Es gebe Absperrungen in den betroffenen Gebieten. Da für diesen Samstag weiter mit starkem Wind gerechnet werde, bestehe das Risiko, dass Teile durch die Luft gewirbelt werden könnten, sagte der Sprecher. Zudem wurden vier Strommasten von dem Tornado umgeknickt.

Am Samstagnachmittag wollte sich Luxemburgs Großherzog Henri vor Ort ein Bild machen. Regierungschef Xavier Bettel unterbrach seinen Urlaub, um über weitere Hilfsmaßnahmen zu beraten.

Da ist „was schief gelaufen“! Stromausfall in Großbritannien keine „böse Absicht“

Zwei Generatoren ausgefallen- „unerwartet und ungewöhnlich“

London, 10. August 2019 (APA/AFP) –

Der großräumige Stromausfall in Großbritannien ist nach Angaben des Netzbetreibers National Grid nicht auf „böse Absicht“ zurückzuführen. Nach den ersten Untersuchungen sehe es nicht so aus, als wenn etwa eine Cyberattacke die Störungen vom Vortag hervorgerufen habe, sagte der zuständige Abteilungsleiter, Duncan Bart, am Samstag der Rundfunkgesellschaft BBC.

Vielmehr führte National Grid die Panne darauf zurück, dass nacheinander zwei Generatoren ausgefallen seien, was „unerwartet und ungewöhnlich“ sei. Von dem Blackout waren mehr als 900.000 Menschen betroffen, vielerorts wurde der Verkehr lahmgelegt.

Der Netzbetreiber kündigte einen Bericht an die Aufsichtsbehörde Ofgem an, die bereits am Freitag von National Grid darüber Aufschluss verlangt hatte, „was schief gelaufen ist“, damit entsprechende Maßnahmen für die Zukunft ergriffen werden könnten. Branchenexperten vermuteten, dass zunächst ein Kraftwerk in Bedfordshire, nördlich von London, und dann eine Windenergie-Offshore-Anlage in Yorkshire vom Netz gegangen seien. Daraufhin fielen großflächig Ampelanlagen aus, viele Züge blieben stehen.

Ausgerissenes Känguru „Johann“ in NÖ gesichtet

Erste Spur zu springenden Flüchtling

St. Aegyd am Neuwalde, 10. August 2019  (APA) –

Von Känguru „Johann“, das in der Nacht auf Donnerstag aus dem Weißen Zoo in Kernhof (Bezirk Lilienfeld) entlaufen war, gibt es seit Samstagfrüh eine Spur. „Ein Bauer hat das Tier gesichtet“, teilte Herbert Eder, der Chef des Weißen Zoos, der APA mit. Der Ort der Sichtung im Weißenbachtal bei St. Aegyd am Neuwalde sei vom Gehege, aus dem das Tier ausgebüxt war, etwa zwölf Kilometer entfernt.

Das Team des Weißen Zoos sei sofort ausgerückt. Es wurde auch mittels einer Drohne nach dem Ausreißer gesucht. „Johann“ konnte jedoch nicht gefunden werden, schilderte Eder. Nun hoffe man weiterhin auf Hinweise aus der Bevölkerung.

Der etwa eineinhalb Jahre alte Bock mit dunkelbraunem bis grauem Fell ist 70 Zentimeter groß. Donnerstagvormittag war eine Suche gestartet worden, an der sich auch die Feuerwehr und Jäger beteiligt hatten. Diese wurde dann zu Mittag wieder abgebrochen.

Blitzeinschlag unterbricht Fußballtraining – 15 Verletzte

Großaufgebot von Sanitätern auf Sportplatz

Stuttgart, 10. August 2019 (APA/dpa) –

Bei einem Blitzeinschlag in Rosenfeld-Heiligenzimmern im deutschen Bundesland Baden-Württemberg sind 15 Fußballer verletzt worden. Der Blitz schlug während des Trainings am Freitagabend in der Nähe des Sportplatzes ein, wie ein Polizeisprecher sagte. Dadurch erlitten die Spieler im Alter von 19 bis 48 Jahren leichte Verletzungen. Eine Person war kurzzeitig bewusstlos.

Ein Großaufgebot von Sanitätern kam zu dem Sportplatz und brachte die Fußballer vorsorglich ins Krankenhaus. Nähere Informationen waren zunächst nicht bekannt.

Titelbild: Pixabay

Aktuell