Pinkfarbenes Haus mit Emojis erregt die Gemüter-Nachbarn fühlen sich gefrotzelt

Amerikanerin wollte „glückliche, farbenfrohe Botschaft“ aussenden

Los Angeles, 11.August 2019 (APA/AFP) – Ein grell pink angemaltes Haus mit zwei riesigen Emojis sorgt in einem wohlhabenden Strandort nahe Los Angeles für Ärger. Wütende Nachbarn haben sich an den Stadtrat von Manhattan Beach gewandt und fordern, dass die Hausfassade neu gestrichen wird.

Hausbesitzerin Kathryn Kidd gibt dagegen an, die ganze Aufregung nicht zu verstehen: Die Menschen seien immer „so düster, so depressiv“ und würden sich immer in die Angelegenheiten der anderen einmischen, sagte sie der Website „EasyReaderNews“. „Ich wollte nur eine Botschaft aussenden, glücklich, farbenfroh und positiv zu sein und zu genießen.“

Der Streit um das Haus in der 39th Street in Manhattan Beach währt schon länger. Der wohlhabende Badeort südwestlich von Los Angeles hatte vor Jahren Kurzzeit-Vermietungen von Wohnungen verboten. Das hinderte Kidd aber nicht daran, das Haus im Online-Portal Airbnb anzubieten. Nachbarn meldeten das den Behörden, die im Mai eine Geldstrafe von 4.000 Dollar gegen Kidd verhängten.

Wenige Wochen später war das Haus neu gestrichen: In grellem Pink und mit zwei Emojis mit künstlichen Wimpern. Eines zeigt ein Gesicht, dessen Mund mit einem Reißverschluss verschlossen ist, das zweite ein verrücktes Gesicht mit rollenden Augen und schief heraushängender Zunge. Nachbarn glauben, dass Kidd sich damit über sie lustig machen will.

Eine Anwohnerin sagte örtlichen Medien, sie habe künstliche Wimpern getragen, als sie mit Kidd gesprochen habe. Kidd bestreitet, die Nachbarn aufs Korn zu nehmen.

Rührei-Bild und Elefant mit Riesenpenis – Kuriose Geschenke an die UN

Abstrakte Kunst, Gold-Skulpturen oder Chef-Porträt: Vereinte Nationen werden von Mitgliedern beschenkt – Manches Mitbringsel ein bisschen peinlich

New York, 11.August 2019  (APA/dpa) – Mitten im New Yorker Stadtteil Manhattan steht ein Stück Berliner Mauer. „Trophy of Civil Rights“ hat jemand in weißen Buchstaben auf den grauen Beton geschrieben – „Trophäe der Bürgerrechte“. Darunter ist ein sich in den Armen liegendes Paar gemalt. Das rund zwei Meter hohe und dreieinhalb Meter breite DDR-Relikt soll den Völkern der Welt eine mahnende Erinnerung sein – deshalb hat Deutschland es den Vereinten Nationen (UN) im Jahr 2002 geschenkt. Und so steht der Betonklotz nun neben dem UN-Hauptquartier in einem Garten.

Alle 193 Mitgliedsstaaten dürfen den UN Geschenke machen – und tun das auch fleißig. Seit die Organisation 1952 ihr neues Hauptquartier in New York bezog, haben sich in und um das 39-stöckige Hauptgebäude Hunderte Skulpturen, Gemälde, Wandteppiche und Einrichtungsgegenstände angehäuft.

Längst nicht alle Geschenke verkörpern eine so ernste Botschaft wie das deutsche Mauerstück. Eine der ersten Gaben, ein Wandgemälde im Sitzungssaal aus dem Jahr 1952, zeigt, nun ja, ein Rührei. Zumindest gab der damalige US-Präsident Harry Truman dem aus schwarzen, weißen und roten Flecken bestehenden Bild des französischen Künstlers Fernand Legér diesen recht treffenden Namen.

In den vergangenen knapp 70 Jahren ist das UN-Gebäude am East River ein Zuhause geworden für historische Metalltäfelchen aus der Mongolei, für eine goldene Dronte (Dodo) aus Mauritius und eine mit Perlen geschmückte Palme aus Bahrain. Die berühmten blauen Stühle im Sitzungssaal des Sicherheitsrats stammen aus Norwegen, der Treuhandrat verdankt die Einrichtung seines Saals Dänemark, der Sozialrat seine Möbel Schweden.

Doch der Großzügigkeit der Mitgliedsstaaten sind Grenzen gesetzt: Kunstwerke sollten nicht zu politisch sein und bestmöglich den Geschmack aller Mitgliedsstaaten treffen. Und dann ist schlicht und einfach nicht für alles Platz, was das eine oder andere Land möglicherweise gerne in New York ausgestellt sähe. „Wir sind kein Museum“, stellt der deutsche UN-Diplomat Werner Schmidt klar, der für die Schenkungen bei den Vereinten Nationen zuständig ist.

Ein siebenköpfiges Kunstkomitee spricht Empfehlungen aus, welche Geschenke der Generalsekretär annehmen und welche er lieber ablehnen sollte. Nicht gerne gesehen sind außerdem Porträts von Einzelpersonen – Ausnahme: Generalsekretäre selbst. Eine Abbildung des aktuellen UN-Chefs António Guterres wird in Kürze aus dem Iran erwartet.

Manche Geschenke überleben in Manhattan sogar ihre Herkunftsländer. Die Skulptur „Der Aufsteigende“ des DDR-Bildhauers Fritz Cremer steht seit 1975 im Nordgarten. Nicht weit entfernt thront seit 1959 ein knapp drei Meter großer bronzener Sowjetbürger, der ein Schwert zu einem Pflug umschmiedet.

Anderen Werken ist eine so lange Ausstellungszeit in New York nicht vergönnt. Eine chinesische Elfenbein-Schnitzerei aus den 1970er Jahren nahm Peking Jahrzehnte später wieder zurück. Sie war „ein bisschen aus der Zeit gefallen“, erklärt Schmidt diplomatisch. Der Handel mit Elfenbein ist seit 1989 verboten.

Wieder andere Geschenke dürfen zwar bleiben, werden aber nicht allzu prominent platziert. Denn es ist bei der UN wie überall: Mitbringsel treffen den Geschmack des Beschenkten nicht immer uneingeschränkt. Ein drei Meter hoher Bronze-Elefant aus Kenia steht recht versteckt in einem Gebüsch. „Es ist ein sehr schüchternes Tier“, sagt Schmidt. Dass der Elefant etwas abseits steht, dürfte aber noch einen anderen Grund haben: Gerüchten zufolge stören sich UN-Vertreter an dem Riesenpenis des Rüsseltiers.

Rammstein-Sänger bereitete sich mit „Nackt-Angeln“ auf Konzert vor

Im finnischen Tampere

Berlin/Tampere, 11.August 2019  (APA/dpa) – Rammstein-Sänger Till Lindemann (56) hat sich auf spezielle Weise auf einen Auftritt der Band im finnischen Tampere am Samstag vorbereitet. Er ließ sich komplett unbekleidet zum Angeln auf einem Steg an einem malerischen See nieder, wie ein auf seinem Instagram-Account gepostetes Video zeigt. Ob er mit dieser Methode Erfolg hatte und ein besonders großer Fisch anbiss, wurde nicht überliefert.

Titelbild: Instagram

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