Sofa ist Österreichern wichtiger als Partner

Laut Umfrage wichtiger als Zweisamkeit mit der besseren Hälfte

Wien, 12. August 2019 (APA) –

Die Österreicher lieben es daheim gemütlich. Ihr Lieblingsplatz ist dementsprechend das Sofa. Das ist ihnen sogar wichtiger als Zweisamkeit mit dem Partner. Auch eine stilgerechte Einrichtung hat geringere Relevanz, ergab eine Umfrage im Auftrag von „ImmobilienScout24“.

Sieben von zehn Österreicherin ist ein gemütliches Zuhause sehr wichtig. Den mit Abstand wichtigsten Beitrag zu einem gelungenen Zuhause leistet dabei aus der Sicht der Befragten ein gemütlicher Platz, an dem es sich relaxen lässt. Drei von vier Österreichern küren das Sofa beziehungsweise die Wohnlandschaft mit 76 Prozent zu ihrem absoluten Favoriten. Auf Platz zwei rangiert eine dem persönlichen Stil entsprechende Einrichtung mit 63 Prozent. Die Zweisamkeit mit einem Partner folgt erst an dritter Stelle (62 Prozent), und das nur knapp vor einer gut ausgestatteten Küche (58 Prozent).

Auf Extras legen die Österreicher nur wenig wert. Die neueste Unterhaltungselektronik (elf Prozent), Wellnesseinrichtungen wie Sauna und Infrarotkabine (sieben Prozent) oder ein Fitnessraum (sechs Prozent) sind für das gelungene Zuhause, in dem man sich rundum wohlfühlt, gar nicht so wichtig, gaben sie zumindest bei der Umfrage an.

Das Sofa ist der klare Gewinner im Rennen um den Lieblingsplatz: Vier von zehn Österreichern küren die Couch zu ihrem absoluten Favoriten zuhause. Mit klarem Abstand folgen das Bett mit zwölf Prozent und der Platz vor dem Fernseher mit neun Prozent. Überdurchschnittlich stark fällt die Begeisterung für das Bett bei den 18- bis 29-Jährigen aus.

Frauen sind dabei wesentlich anspruchsvoller, was die Ansprüche an das Zuhause betrifft als die Männer, und zwar in fast allen Aspekten. Für das Wohlgefühl daheim sorgen aus weiblicher Sicht insbesondere der persönliche Wohnstil (Vergleich: 70 Prozent Frauen, 55 Prozent Männer) und Haustiere. Für Hund oder Katz ́ erwärmen sich 43 Prozent der Frauen, aber nur 18 Prozent der Männer. Je älter die Befragten, desto mehr zählt fürs gelungene Wohnen der Ausblick ins Grüne. Für Eltern ist Grün in der Umgebung sowie der Besitz von Eigentum wichtig. Die Wiener hingegen lieben Balkonien: Sie messen Balkon bzw. Terrasse mit Kräuter- oder Gemüsebeet im Österreichvergleich überdurchschnittlich starke Bedeutung bei.

Champagner-Durst nach Haftentlassung führte wieder in den Häfn

25-Jähriger stahl in Supermarkt Champagner-Packungen

Fürth, 12.August 2019 (APA/dpa) –

Es sollte wohl ein kleines Freudenfest am Tag der Haftentlassung werden – aber für einen 25-Jährigen aus Fürth ging es gleich wieder zurück hinter Gitter. Der Mann wurde dabei beobachtet, wie er kurz nach Verlassen des Gefängnisses in einem Getränkemarkt mehrere Packungen Champagner stehlen wollte, wie das Polizeipräsidium Mittelfranken am Montag mitteilte.

Der Dieb wurde kurz nach der Tat am Freitag festgenommen, einen Tag später erließ ein Ermittlungsrichter Haftbefehl. Jetzt sitzt der Mann wieder in Untersuchungshaft. Da er bei dem Champagner-Diebstahl ein Messer bei sich hatte, läuft ein Verfahren wegen Diebstahls mit Waffen.

Mann sprang auf Flucht vor Polizei in Wespennest – danach in Planschbecken

32-Jähriger wurde in Kinderplanschbecken festgenommen

Oldenburg, 12. August 2019 (APA/AFP) –

Ein Wespennest hat einen 32-jährigen Mann in Oldenburg auf der Flucht vor der Polizei gestoppt. Der Mann sprang am Montagmorgen vom Balkon seiner Wohnung genau in das Nest, als Polizeibeamte ihn festnehmen wollten. Die Wespen attackierten ihn so lange, bis er sich in ein Kinderplanschbecken retten konnte. Dort nahmen ihn die Polizisten schließlich fest.

Auch die beiden Beamten wurden jeweils sechsmal von den Wespen gestochen. Die Wespenstiche des 32-Jährigen wurden im Gefängnis von Oldenburg versorgt, in das er nach der Festnahme gebracht wurde. Er hat noch eine elfmonatige Freiheitsstrafe zu verbüßen. Den entsprechenden Haftbefehl wollten die beiden Beamten am Montag vollstrecken.

Schönbrunner Elefantenbaby „Kibali“ wird von Studenten belauscht

Sammelte Daten für Masterarbeit

Wien, 12. August 2019 (APA) –

Das Schönbrunner Elefantenbaby „Kibali“ wird belauscht. Ein Student sammelt Daten für seine Masterarbeit zum Thema „Frühe Mutter-Kind-Kommunikation bei Afrikanischen Elefanten im Zoo“. Dafür darf Christopher Gorofsky jeden Tag bei der Elefantenanlage im Tierarten Schönbrunn stehen und Elefantenweibchen Numbi und die kleine Kibali, die morgen einen Monat alt wird, belauschen.

„Seit dem Tag nach der Geburt darf ich in einem Bereich des Elefantenparks stehen, der sonst den Pflegern vorbehalten ist, und kann Mutter und Jungtier beobachten“, berichtete der 24-Jährige am Weltelefantentag. Erste Ergebnisse kann er schon vorweisen: „Am Anfang hat Kibali kaum Laute von sich gegeben. Die Kommunikation nimmt aber stetig zu. Wenn sie bei ihrer Mutter trinken will, gibt sie eine Art Quieken von sich“, beschreibt Gorofsky. Während er mit einem Spezialgerät die Laute aufnimmt, notiert er auch das Verhalten, das die Tiere dabei zeigen: Ob Kibali trinken oder spielen möchte oder ihre Mutter nach ihr ruft.

Die Masterarbeit ist Teil eines mehrjährigen Forschungsprojektes der Universität Wien, das vom Wissenschaftsfonds (FWF) finanziert wird. Geforscht wird in erster Linie in Südafrika. Doch in freier Wildbahn können sich die Forscher Elefantenmüttern und ihren Jungtieren oft nicht ausreichend nähern. „Im Tiergarten haben wir mit Kibali die Möglichkeit zu erforschen, wie sie mit ihrer Mutter kommuniziert. Die Fragestellungen lauten zum Beispiel, welche Laute angeboren und welche erlernt sind, und, ob Kibali ihre Laute an jene ihrer Mutter angleicht“, erklärte Projektleiterin Angela Stöger-Horwath vom Department für Kognitionsbiologie.

Elefanten haben verschiedene Lauttypen. Am bekanntesten ist das Trompeten. „Der häufigste Lauttyp ist aber das sogenannte Rumblen. Dieses Brummen erinnert an den Motor eines Lastwagens. Der tiefste Frequenzanteil liegt im Infraschallbereich und ist für uns Menschen nicht hörbar, aber mit unseren speziellen Geräten können wir auch die tiefen Laute aufnehmen.“

Titelbild: Screenshot Youtube

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