Der von JETZT – Liste Pilz aufgedeckte Pensionsskandal war gestern großes Thema im zweiten ORF TV-Duell zwischen Pilz und Meinl-Reisinger. Private Pensionskassen wurden von ÖVP und NEOS auf gefährlich spekulativen Aktienmärkten verschachert. Hundertausende verloren ihr eingezahltes Geld. Peter Pilz setzt sich nun für eine Mindestpension von 1200 Euro ein. Derweil stellt sich Meinl-Reisinger auf die Seite der Spekulanten.

Wien, 05. September 2019/ Hohe Wellen schlug das gestrige TV-Duell zwischen Peter Pilz und Beate Meinl-Reisinger. Den Höhepunkt erreichte der Schlagabtausch beim Thema Pensionen. Peter Pilz konfrontierte die pinke Parteichefin damit, dass die NEOS gemeinsam mit der ÖVP und FPÖ dafür waren, die Spekulationsgrenze abzuschaffen.

ZackZack.at berichtete über Pensionsspekulation

Somit wurden gefährliche Aktienspiele von privaten Betriebspensionskassen zugelassen. Wie ZackZack.at bereits berichtete, wurde allein in 2018 bei bis zu 100.000 Pensionisten die Pension durch Spekulation gekürzt. Knapp 1 Million Österreicher sind von diesem System betroffen. Für viele wird das schmerzvolle Erwachen erst bei Pensionsantritt kommen. Meinl-Reisingers Antwort, als sie damit konfrontiert wurde: „Dass dies schlichtweg Entwicklungen am Finanzmarkt seien.“ Zu allem Überfluss fordern die NEOS in ihrem Parteiprogramm nun auch eine Privatisierung der Pflege. Ein ähnliches Desaster wie bei den Pensionen zeichnet sich ab.

Pilz will 1200 Euro für jeden Pensionisten

Gerade deswegen setzt sich JETZT – Liste Pilz für Pensionisten ein. Im Wahlkampf sieht man sich als Gegenpol zu Großinvestorparteien und als eine politische Kraft für die Opfer der 2. Pensionssäule. JETZT-Spitzenkandidat Peter Pilz will für jeden Pensionisten eine Mindestpension von 1200 Euro, denn es soll laut Pilz nicht sein, „dass Enkel ihre Großeltern unterstützen müssen, sondern dass Großeltern auch ihren Enkel etwas geben können.“

(bf)

Titelbild: APA Picturedesk

Aktuell

Kampf um’s Güssinger Wasser – Worum ging es auf Ibiza wirklich? Osteuropäische Geschäftsleute liefern Wirtschaftskrimi in Wien