Unsere Welt hat sich in den letzten Jahren rasant verändert. Vom Smartphone über Amazon bis hin zum Weltkonzern Google – digitale Technologien sind aus unserem Leben nicht mehr wegzudenken. Das bringt Chancen, birgt aber auch viele Gefahren. Gerade unsere Kinder brauchen in diesen Zeiten den größtmöglichen Schutz.

Wien, 12.09.2019 /Der Siegeszug von Videospielen begann in den 90er Jahren. Mittlerweile trägt jeder seinen „Game Boy“ in der Hosentasche: am Smartphone lassen sich die meisten bekannten Spiele „zocken“. Letztlich sind es eine Handvoll Konzerne, die uns mit den neuesten Blockbuster-Spielen versorgen. Und diese Unternehmen, von EA über Blizzard bis Microsoft, wollen vor allem eines: viel verkaufen!

Für diese Konzerne ist es wunderbar, wenn Kinder so viel wie nur möglich spielen. Am besten wäre es für EA und Co., wenn die Zocker nach den Spielen süchtig werden. Je jünger sie süchtig werden, umso bessere „Konsumenten“ werden sie im Laufe ihres Lebens sein. Und mit der Installation von sogenannten Lootboxen in Videospiele wird das Suchtpotential gefährlich erhöht. Man macht Kinder nicht nur süchtig nach „Gaming“, sondern installiert durch die Lootboxen ein Glücksspiel. Damit werden Kinder mit einer Spielstruktur konfrontiert, die eigentlich erst ab 18 Jahren erlaubt wäre. Denn psychologisch funktioniert das „Pay2Win“-Prinzip der Lootboxen wie Roulette, Blackjack und Co., also wie herkömmliches Glücksspiel für Erwachsene.

Schützt unsere Kinder vor illegalem Glücksspiel

Frederick Douglass, ein afro-amerikanischer Sklave und Schriftsteller aus dem 19. Jahrhundert sagte einen klugen, einleuchtenden Satz: „Es ist einfacher, starke Kinder aufzubauen, als kaputte Erwachsene zu reparieren.“ Wir müssen, anstatt eine Generation von Spielsüchtigen groß zu ziehen, unsere Kinder vor solchen gefährlichen Einflüssen schützen.

Wir dürfen nicht zulassen, dass Konzerne solch einen Einfluss auf unsere Kinder ausüben. JETZT – Liste Pilz wird den Schutz unserer Kinder im Parlament ins Zentrum stellen, so eine Stellungnahme aus der Partei. Zuerst ist es die Kinderarmut, die Maria Stern, Peter Pilz und das Team von JETZT – Liste Pilz überwinden wollen. Doch auch unbekannte Gefahren, die Konzerne ins Kinderzimmer bringen, wird die Partei dem Vernehmen nach ansprechen. Parteichefin Maria Stern hat bereits einen Antrag auf ein Verbot von Glücksspielen in Videospielen ohne Altersbeschränkung angekündigt. In Deutschland haben SPD und CSU die Gefahr bereits erkannt. In Österreich spricht nur Maria Stern von JETZT – Liste Pilz diese unterschätzte Gefahr an.

Eine Stimme für JETZT – Liste Pilz bedeutet, den Schutz unserer Kinder ernst zu nehmen!

(wh)

Titelbild: Adobe Stock

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