Unbekannter Tierquäler verbrannte Katzenbaby Pfoten

Laut Tierschützern wohl mit Zigarette

Oberhofen am Irrsee, 17. September 2019 (APA)

Ein Unbekannter soll in Oberhofen am Irrsee (Bezirk Vöcklabruck) einem Katzenbaby mit einer Zigarette die Pfoten verbrannt haben. Das berichtete die Tierschutzorganisation Pfotenhilfe am Dienstag. Das drei Wochen alte Tier wurde demnach vor Schmerzen schreiend auf einer Wiese gefunden.

Bei der Erstuntersuchung im Tierschutzhof in Lochen stellte sich heraus, dass drei der nur Cent-Münzen-großen Pfoten starke Verbrennungen aufwiesen, die vermutlich vom Ausdämpfen einer Zigarette stammen, berichtete Pfotenhilfe-Geschäftsführerin Johanna Stadler. Nun wird der kleine Kater, der auf den Namen Florian getauft wurde, mit Schmerzmitteln und Brandsalbe behandelt und mit einem Fläschchen aufgezogen. Stadler versorgt im Moment 18 Katzen- und 15 Igelbabys mit dem Fläschchen sowie mehrere Vogelküken rund um die Uhr. Insgesamt leben am Hof in Lochen aktuell 500 Tiere aus 25 Spezies.

Ehemalige Krebspatientin schwamm als erster Mensch vier Mal durch Ärmelkanal

37-jährige widmete Rekord „allen Überlebenden da draußen“

Dover, 17. September 2019 (APA/dpa) –

Eine Amerikanerin hat britischen Medien zufolge als erster Mensch gleich vier Mal ohne Unterbrechung den Ärmelkanal durchschwommen. Die 37-jährige Sarah Thomas war bis vor einem Jahr noch wegen Brustkrebs in Behandlung. Sie widmete ihren Rekord am Dienstag an der englischen Küste „allen Überlebenden da draußen“.

Die Ultra-Marathon-Schwimmerin startete am frühen Sonntag und beendete ihren Rekord nach 54 Stunden im britischen Dover, wie der britische Sender BBC berichtete. Zur Begrüßung gab es Champagner und Schokolade.

Das Salzwasser machte ihrem Mund und ihrer Kehle zu schaffen, sagte die 37-Jährige. Außerdem habe ihr Gesicht Kontakt mit einer Qualle gehabt. Am härtesten sei die letzte Überquerung von Frankreich nach Großbritannien gewesen. „Das hat ewig gedauert und die Strömung hat mich abgetrieben.“ Bisher haben Medien zufolge nur drei Schwimmer den Ärmelkanal drei Mal ohne Stopp durchschwommen.

300 Touristen sitzen wegen schlechten Wetters beim Mount Everest fest

Flüge von und nach Lukla werden oft gestrichen

Kathmandu, 17. September 2019 (APA/dpa) –

Mehr als 300 Touristen sitzen wegen schlechten Wetters seit fünf Tagen in einem kleinen Dorf in der Nähe des Mount Everests fest. Die meisten Flüge des nahe gelegenen Flughafens in Lukla seien gestrichen worden, sagte Fluglotse Rohit Karna am Dienstag. Lediglich fünf Maschinen hätten am Samstag abheben können.

Der Flughafen inmitten von nepalesischen Bergen auf einer Höhe von mehr als 2.800 Metern gilt als einer der gefährlichsten der Welt. Die Flugzeuge haben lediglich rund 500 Meter Start- und Landebahn und diese liegt an einem steilen Abhang. Doch für viele ist der Flughafen Anfangspunkt ihres Mount-Everest-Treks. Flüge nach Lukla werden oft gestrichen, da das Wetter in den Bergen des Himalayas häufig schlecht ist.

Titelbild: Pixabay

Aktuell

Wer ist Stefan Steiner?