Am Wochenende kommt der Altweibersommer

Zuvor noch vereinzelt Gefahr von Nachtfrost – Wetterumschwung am Montag

Wien, 19. September 2019 (APA) –

Hochdruckwetter bringt zum Wochenende den Altweibersommer. Davor gibt es aber noch vereinzelt Nachtfrostgefahr, prognostizierte die Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG) am Donnerstag.

Von einzelnen kurzlebigen Frühnebelfeldern abgesehen ist es am Freitag sonnig, dazu zieren meist nur dünne Schleierwolken den Himmel. Einzig im Nordosten tauchen um die Mittagszeit und am frühen Nachmittag etwas mehr Wolken auf. Der Wind weht schwach bis mäßig aus Nordwest bis Ost. Die Frühtemperaturen liegen zwischen minus einem und plus zehn Grad, die Nachmittagstemperaturen zwischen 14 und 22 Grad.

Abgesehen vom Südwesten ist die Neigung für Frühnebel am Samstag gering und verbreitet scheint von früh bis spät die Sonne. Dazu zeigt sich der Himmel strahlend blau. Der Wind kommt im Donauraum und im Osten mäßig aus Ost bis Südost, sonst überwiegt schwacher Wind. Die Tiefsttemperaturen liegen bei minus einem bis plus neun Grad, die Tageshöchsttemperaturen bei 15 bis 26 Grad, mit den höchsten Werten im Westen.

Das überwiegend sonnige, tagsüber warme Altweibersommerwetter dauert am Sonntag an. Nur vereinzelt machen sich Frühnebelfelder bemerkbar. Im Laufe des Nachmittags tauchen dann ganz im Westen und Südwesten vermehrt Wolkenfelder in höheren Schichten auf, dadurch kann die Intensität der Sonneneinstrahlung etwas zurückgehen. Der Wind kommt aus Südost bis Süd und legt im Bergland sowie am Alpenostrand deutlich zu, am Nordrand der Gebirge wird es auch föhnig. Sonst bleibt der Wind vergleichsweise recht schwach. Frühtemperaturen drei bis zwölf Grad, Tageshöchsttemperaturen je nach Höhenlage und Föhneinfluss 17 bis 27 Grad.

Ein atlantischer Störungsausläufer und ein Mittelmeertief bringen zu Wochenbeginn einen Wetterumschwung. Nur ganz im Norden bleibt es am Montag tagsüber meist noch trocken, anfangs lässt sich dabei auch mitunter die Sonne blicken. Insgesamt überwiegt bereits die starke Bewölkung, vermehrt kommt es dann vor allem ab dem Nachmittag zu Niederschlägen, die regional recht intensiv und besonders im Süden sogar mit eingelagerten Gewitterzellen einhergehen können. Der Wind weht hingegen oft nur schwach aus unterschiedlichen Richtungen. Frühtemperaturen acht bis 15, Tageshöchsttemperaturen 15 bis 23 Grad.

Besonders in der ersten Tageshälfte halten sich am Dienstag gebietsweise Restwolken, die auch etwas Regen und einzelne Schauer bringen können. Insgesamt wird es aber tagsüber wieder freundlicher, regional zeigt sich länger die Sonne. Auch im Westen und Nordwesten nimmt die Regenneigung am Nachmittag deutlich ab. Der Wind weht durchwegs nur schwach. Frühtemperaturen neun bis 14, Tageshöchsttemperaturen 16 bis 21 Grad.

Schüler realisieren weltgrößtes menschliches Sortiernetzwerk in Wien

Vor dem Ernst Happel-Stadion – Aktion von Informatikern der TU Wien – Auftakt für Vermittlungs-Projekt „Algorithmen Denken Anders“

Wien, 19. September 2019 (APA) –

Es ist nicht so einfach, grundlegende Elemente der Informatik wie Algorithmen oder Sortiernetzwerke zu verstehen. Um solche Grundkenntnisse zu vermitteln, realisieren Informatiker der Technischen Universität (TU) Wien mit Schülern heute, Donnerstag, in Wien das weltgrößte menschliche Sortiernetzwerk. Die Aktion ist Auftakt eines Projekts, das Kindern und Jugendlichen Informatik näher bringen will.

„Sortieralgorithmen sind extrem wichtig in der Informatik und kommen in vielen Programmen und Apps vor. Sortiernetzwerke sind spezielle Formen solcher Algorithmen, die auch direkt in Hardware, etwa auf Graphikprozessoren, realisiert werden können“, erklärte der Initiator der Aktion, Stefan Szeider, vom Vienna Center for Logic and Algorithms (VCLA) der TU Wien gegenüber der APA. Mit diesen Handlungsanweisungen (Algorithmen) kann man die Elemente einer Liste effizient in eine bestimmte Ordnung bringen. Das ist wichtig, um Prozesse zu optimieren.

Will man ein menschliches Sortiernetzwerk „bauen“, etwa um die Zahlen von 1 bis 50 nach ihrer Größe zu sortieren, tragen 50 Personen je eine Tafel mit einer dieser Zahlen und stellen sich jeweils auf einen Eingangsknoten. Dann gehen sie zum nächstgelegenen Sortierknoten und vergleichen ihre Zahlen. Der Handlungsanweisung entsprechend, geht jene Person mit der niedrigen Zahl nach rechts, jene mit der höheren Zahl nach links, jeweils zum nächsten Sortierknoten. Nach einigen solcher Durchgänge kommen dann die Personen mit ihren Zahlen – sortiert von 1 bis 50 – auf den Ausgangsknoten an.

Ein solches Sortiernetzwerk realisieren Schüler der Wiener Sir Karl Popper Schule und der International School Klosterneuburg vor dem Ernst Happel-Stadion in Wien. Mit 50 Eingangsknoten und über 1.000 Vergleichsknoten ist es nach Angaben der TU-Forscher das weltweit größte menschliche Sortiernetzwerk.

Die Veranstaltung ist der Auftakt des vom VCLA initiierten Projekts „Algorithmen Denken Anders“ (ADA), das eine kreative Auseinandersetzung mit informatischem Denken fördern will. Dazu soll in den nächsten Monaten die international viel gelobte Lehrmittelsammlung „CS Unplugged“ zur Gänze auf Deutsch veröffentlicht werden. Vom 5. bis 20. Oktober gibt es für Schüler zwischen der 5. und 9. Schulstufe einen „Hackathon für gute Künstliche Intelligenz“. Und mit dem „Tagebuch der Informatikerin“ soll das gängige Bild, wonach Informatik eine Männerdomäne sei, entzerrt und Mädchen die Möglichkeit geboten werden, weibliche Vorbilder persönlich kennenzulernen. Namensgeberin des Projekts ADA ist die britische Mathematikerin Ada Lovelace (1815-1852), die rein durch informatisches Denken Geschichte als erste Programmiererin schrieb.

Maltesischer Priester offenbar in Kunst-Diebstahl verwickelt

In seiner eigenen Kirchengemeinde

Valletta, 19. September 2019 (APA/dpa) –

Wenig christlich hat sich in Malta ein Priester verhalten: Er habe zugegeben, am Diebstahl von Kunstwerken im Wert von 100.000 Euro aus seiner eigenen Kirchengemeinde in der Hauptstadt Valletta beteiligt gewesen zu sein, berichtete die „Times of Malta“ am Mittwoch unter Berufung auf Polizeikreise. Es wurden Kunstobjekte, unter anderem Gemälde und Stiche, bereits Anfang des Jahres gestohlen.

Ein Archivar habe bemerkt, dass die an der Stelle der gestohlenen Werke in der Kirche hängenden Gemälde falsch gewesen seien und nicht mit dem Bestand übereinstimmten. Der Priester wurde laut „Times“ daraufhin von seinem Amt suspendiert, bis die Ermittlungen abgeschlossen seien. Er sei verhaftet worden, als in einem Antiquitätengeschäft ein gestohlener Weihrauchkessel aufgetaucht sei. Der Priester sollte am Montag unter Anklage gestellt werden.

Titelbild: Pixabay

Aktuell

Wer ist Stefan Steiner?