Weil Menschen größer werden – Fußballtore sollen breiter werden

Früherer Salzburg-Sportchef und Leipzig-Coach fände das angesichts der zunehmenden Körpergröße des Menschen „legitim“

Nürnberg, 23. September 2019 (APA/dpa) –

Ralf Rangnick hat eine Debatte über größere Fußballtore angeregt. „Wenn man bedenkt, dass der Mensch in den letzten hundert Jahren im Schnitt um zehn, vielleicht sogar 15 Zentimeter größer geworden ist, fände ich es legitim, darüber nachzudenken, ob ein Tor immer noch 2,44 Meter hoch und 7,32 Meter breit sein muss“, sagte der frühere Salzburg-Sportdirektor in einem „kicker“-Interview (Montag).

„Vielleicht sollte man es drei Zentimeter höher und fünf Zentimeter breiter machen, aber es wird nicht passieren“, meinte Rangnick schmunzelnd auf die Frage, welche Veränderungen den Fußball noch attraktiver machen würden. Dazu müsste man jedoch „weltweit Millionen Tore auswechseln“, betonte der Deutsche. „Und ob es dann tatsächlich einen so großen Effekt haben würde, weiß ich nicht.“

Rangnick war in der vergangenen Saison Trainer und Sportdirektor beim deutschen Bundesligisten RB Leipzig, hat das operative Geschäft beim Red-Bull-Club allerdings verlassen. Seit Juli ist der 61-Jährige als Berater tätig und will vor allem die Entwicklungen an den Red-Bull-Standorten in Bragantino in Brasilien und in New York vorantreiben.

Als konkrete Anliegen für die Zukunft des Fußballs nannte Rangnick „die Qualität der Trainer“. Bei diesem Thema „sollten auch aktuelle oder frühere Trainer viel mehr in die praktische Trainerausbildung eingebunden werden“, meinte der langjährige deutsche Bundesliga-Coach. Zudem sprach er sich für einen „vorgeschriebenen und auf hohem Niveau angesiedelten Ausbildungsgang“ für Sportdirektoren aus.

Polenta statt Polente – Ex-Inspektion am Praterstern wird Restaurant

Neue „yamm!“-Niederlassung eröffnet Ende 2020 – Polizeistation wurde 2014 geschlossen

Wien, 23. September 2019 (APA) –

Die ehemalige Polizeistation am Wiener Praterstern erhält eine neue Bestimmung. Sie wird zu einem vegetarischen Restaurant umgebaut. Das Unternehmen „yamm!“, das unter anderem bereits ein Lokal am Schottentor betreibt, errichtet dort bis Ende 2020 eine Dependance, wie am Montag erläutert wurde.

Angekündigt wurde ein Restaurant mit Greißlerei, das auch über einen Gastgarten verfügen wird. Die bestehenden Bauelemente werden durch Stahl-Glas-Anbauten ergänzt, auf dem Dach sollen sogar Bienenstöcke für die Honigproduktion aufgestellt werden. Die kulinarische Erweiterung des Angebots sei eine weitere Maßnahme, um den Praterstern wieder zu einem attraktiven Platz zu machen, zeigte sich Sima überzeugt.

Die Polizeiinspektion wurde 2014 geschlossen und im Zuge des Bahnhofsumbaus in die Lassallestraße verlegt. Für 2020 wurde jedoch eine Rückkehr angekündigt. Die Exekutive wird an dem Verkehrsknotenpunkt künftig wieder präsent sein. Dafür wird ein Zubau am Bahnhofsgebäude errichtet.

Mann ertrank bei Heiratsantrag

Mann schaffte es nicht mehr an die Wasseroberfläche

Daressalam, 23. September 2019 (APA/dpa) –

Auf ganz besondere Weise wollte er um die Hand seiner Freundin anhalten: Doch der Unterwasser-Antrag eines jungen Amerikaners im Urlaub im ostafrikanischen Tansania endete tödlich. Wie der Sender CNN am Sonntag (Ortszeit) berichtete, befand sich die Freundin des Mannes in einem Unterwasser-Hotelzimmer, als er von außen zu ihr hinabtauchte.

In einem Video des Antrags, das die Frau auf Facebook teilte, ist zu sehen, wie der Amerikaner eine handgeschriebene Liebesbotschaft ans Fenster des Hotelzimmers hält. „Ich kann nicht lange genug die Luft anhalten, um dir zu sagen, was ich alles an dir liebe. (…) Willst du meine Frau werden?“, stand darauf.

Am Ende des etwa vierzigsekündigen Videos zieht der Mann einen Ring aus der Tasche seiner Badehose und schwimmt dann in Richtung Wasseroberfläche. Dorthin habe er es nicht geschafft, schrieb die Freundin auf Facebook. „Du hast nie meine Antwort gehört: ‚Ja! Ja! Eine Million Mal, ja, ich werde dich heiraten!'“, schrieb sie. „Wir konnten uns nicht mehr umarmen und den Beginn des Restes unseres gemeinsamen Lebens feiern, denn der beste Tag unseres Lebens wurde zum Schlimmsten, als das Schicksal seine grausamste Wendung nahm.“

Die Schwester des Mannes sagte CNN: „Wir wissen, dass er ertrunken ist, aber wir kennen die Umstände nicht.“ Die Leiche ihres Bruders sei zunächst nicht in die USA zurückgebracht worden. Das Hotel auf der Insel Pemba, in dem das Paar wohnte, sprach laut CNN von einem „tragischen Unfall“. Lokale Behörden untersuchten den Fall. Das US-Außenministerium habe den Tod eines US-Touristen in Tansania bestätigt.

Titelbild: Pixabay

Aktuell

Wer ist Stefan Steiner?