Ex-Meinl-Bank zurück

Ungewisse Zukunft

Neue Wendung bei der Ex-Meinl Bank, die sich im Juni in Anglo Austrian Bank (AAB) unbenannt hat. Die Bank war vor allem durch Verstrickungen von FPÖ-Polikern, wie Thomas Schellenbacher (ZackZack.at berichtete) und Karl-Heinz Grasser bekannt geworden Letzte Woche entzog ihr die Europäische Zentralbank (EZB) die Konzession (ZackZack.at berichtete). Nun hat sich das Blatt gewendet- zumindestens vorerst.

Wien, 21. November 2019 / Die AAB hat gegen die Entscheidung der EZB letzte Woche am Gericht der Europäischen Union geklagt. Das Gericht erklärte, dass das Rechtsmittel aufschiebende Wirkung hat. Das heißt, dass bis zur endgültigen Entscheidung die Lizenz aufrecht bleibt. Somit muss die Bank, zumindestens vorerst, nicht abgewickelt werden.

Kann Bankbetrieb wieder aufnehmen

Die AAB kann somit den Bankbetrieb wieder aufnehmen. Das bestätigte auch Ex-Vorstand Samira Softic in einer Aussendung: “Das wird einige Tage in Anspruch nehmen nachdem uns zahlreiche Geschäftspartner im Zahlungs- und Wertpapierbereich sofort nach Bekanntwerden der EZB-Entscheidung die Geschäftsverbindung aufgelöst und Systemzugänge gesperrt hatten. Das muss erst wieder repariert werden.“ Durch den Vertrauenserlust und die ungewisse Zukunft, dürft das allerdings nicht leicht werden.

Zukunft unklar

Die EZB kann nun ihrerseits Rechtsmittel gegen die Entscheidung des Europäischen Gerichts. Ob sie das tut oder nicht, ist noch unklar. Von der Österreichischen Finanzmarktaufsicht (FMA) gab es dazu noch keine Stellungnahme.

(fr)

Titelbild: APA Picturedesk

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