Mietze-Leutnant wird verschenkt

Arbeitloses Katzerl sucht ein neues Platzerl

Die Auflösung der Kickl-Reiterstaffel fordert ihr nächstes Opfer. Das neunmonatige Kätzchen „Mietze-Leutnant“, dass über die Stallungen der berittenen Polizei wachen sollte, wird arbeitslos. Das Innenministerium will den pensionierten Mäusejäger nun verschenken.

Wien, 28. November 2019/ Gestern wurde publik, dass die von Innenminister Peschorn für zu teuer befundene Berittene Polizei nun eingestellt wird. Bis zu zwei Millionen soll die Pferdepolizei den Staat gekostet haben.  Die obsolet gewordenen Pferde können dank ihrer guten Ausbildung an andere Staaten verkauft werden. Auch die Stallungen sollen für gutes Geld den Besitzer wechseln. Keine Verwendung gibt es hingegen mehr für die Stallkatze „Mietze Leutnant“. Das jüngste Mitglied der nun aufgelösten Einheit erhielt seinen Namen in einer Online-Abstimmung.

Wer will mich?

Das bisherige Arbeitsfeld der Samtpfote war die Mäusejagd innerhalb der Polizei-Stallungen. Nun sucht die Polizei händeringend nach einem neuen Besitzer. Falls sie Interesse haben, sollten sie sich jedoch auf jeden Fall den Namen merken. Sonst könnte sie ihnen die „Wadln fire richten“. Wer sie trotzdem nehmen will, kann ein Mail an post@bmi.gv.at schicken. „Bitte, bitte, bitte…“

(bf)

Titelbild: APA Picturedesk

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