Polizei testet Robo-Hunde

„Black Mirror“ wird Realität

Die Polizei im US-Bundesstaat Massachusetts setzt auf eine neue Technologie zur Bombenentschärfung und Überwachung. Das Robotik-Unternehmen Boston Dynamics entwickelte für die Polizei die vierbeinigen hundeähnlichen Maschinen „Spot“. Bei zwei realen Einsätzen wurden sie bereits benutzt.

Wien/ Boston, 28. November 2019/ Seit drei Monaten testet die Polizei im Bundestaat Massachusetts Roboterhunde – genannt „Spot“ – an der Seite menschlicher Polizeieinheiten. Die American Civil Liberties Union (ACLU), eine Bürgerrechtsvereinigung, hegt nun Bedenken gegen den Einsatz der Robo-Vierbeiner und will genau wissen, für welche Gebiete diese eingesetzt werden.

Wie bei Black Mirror?

Die ACLU zeigt sich besonders besorgt über den möglichen Einsatz von Waffen auf den Robo-Hunden. Gesetzlich sei dies laut ACLU nicht genau geregelt. Bei bewaffneten Roboter Hunden fühlen sich Viele an die Science-Fiction Serie „Black Mirror“ erinnert.

Keine Waffen

Als Antwort veröffentlichte die Polizei von Massachusetts ein Statement, dass die Hunde „nur“ für die Bombenentschärfung und als „mobil, gesteuertes Observierungsobjekt“ für Menschen gefährliche Situationen, benutzt werden. Zudem sollen keine Waffen auf den Robotern eingesetzt werden. Bei zwei realen Einsätzen wurden die Hunde bereits eingesetzt. In einem veröffentlichten Video von „Boston Dynamics“ sieht man, wie die Hunde Türen öffnen und Gebäude über Hindernisse betreten.

(bf)

Titelbild: APA Picturedesk

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