Clash of Clans auf Parteikosten?

Strache-Spesen immer abstruser

Nächster Aufreger rund um die „Strache-Spesen“. Der Ex-Vizekanzler soll auf seinem Smartphone das Minispiel „Clash of Clans“ gespielt haben. Doch das Brisante dabei: Im IStore war die Parteikreditkarte angegeben.

Wien, 29. November 2019 / Gestern wies Strache alle neuen Vorwürfe von sich. Auch heute spricht er von einem „Missverständnis“. Denn der Kauf von Clash of Clans sei unabsichtlich über die Partei gelaufen. Das berichtet heute der „Kurier“. Er habe das Spiel danach aber weitergespielt, nachdem seine Kreditkarte angegeben wurde.

Straches Spiel: Angriff auf Städte

Bei Clash of Clans muss man ein eigenes Dorf aufbauen. Von dort werden Angriffe auf Städte unternommen. Man simuliert den Aufbau einer kleinen, bunten Gesellschaft. Und dann will sich dieses Völkchen ausbreiten. Ließ sich Strache beim Spielen von Clash of Clans für seine Politik inspirieren?

Doch das Spiel ist kein Scherz. Es steht sogar in der Kritik, süchtig zu machen. Denn sogenannte Lootboxen sind auch bei „CoC“ implementiert. Diese sollen zum Spielen verleiten und gehen auch gehörig ins Geld. Denn je mehr Geld man zahlt, umso eher kann man Städte einnehmen. Auch das erinnert ein wenig an österreichische Politik. Immerhin überschritt die ÖVP 2017 das Wahlkampfbudget um Millionen.

Pikant: Auch um Sebastian Kurz herrscht ein Gerücht rund um seine Zocker-Zuneigung. Einst sprach ihn Jörg Leichtfried (SPÖ) im Parlament auf Candy Crush an. Dass der ÖVP-Chef ein Fan des sinnbefreiten Puzzlespiels ist, konnte aber nie bestätigt werden. Was Strache gern spielt, wenn er nicht damit beschäftigt ist Politik zu machen, weiß man jetzt.

Der Trailer zum Strache-Spiel:

Titelbild: APA Picturedesk

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