Neue Strafzölle?

USA drohen Frankreich wegen Digitalsteuer

Nachdem die USA ihren Unmut über die von Frankreich eingeführte Digitalsteuer zum Ausdruck brachten, könnte nun die Retourkutsche kommen: es drohen Strafzölle u.a. auf französische Produkte wie Champagner, Käse, Butter und Handtaschen.

Washington/Paris, 03. Dezember 2019 / Die US-Regierung um Donald Trump hat die französische Digitalsteuer als „diskriminierend“ bezeichnet und daher das Verfahren zur Einführung neuer Strafzölle in Gang gesetzt. Solche Einfuhrgebühren von bis zu 100 Prozent könnten auf Importe im Wert von ca. 2,4 Milliarden Dollar verhängt werden, wie das Büro des US-Handelsbeauftragten am Montagabend (Ortszeit) in Washington erklärte.

Strafzölle: Vor allem Luxusprodukte betroffen

Von den angekündigten Strafzöllen der USA betroffen könnten vor allem Champagner, bestimmte Käsesorten, Joghurt, Butter und Handtaschen sein. Über die tatsächliche Verhängung der Zölle soll nach Anhörungen im Januar befunden werden. Die Steuer diskriminiere gezielt amerikanische Digitalkonzerne wie Amazon, Google und Facebook, hieß es in dem Bericht des Handelsbeauftragten weiter. US-Präsident Donald Trump hatte im Sommer bereits mit Strafzöllen auf französische Weine gedroht, sollte Frankreich in der Sache an seinem „nationalen Alleingang“ festhalten.

 (wb/APA)

Titelbild: APA Picturedesk

Aktuell

ÖVP-Schramböck gegen Maskenpause – SPÖ fragt: „Frau Schramböck, haben Sie schon einmal 8 Stunden mit Maske gearbeitet?“

ZACKZACK unterstützen

Unsere kleine Redaktion kann mit 16 Redakteur*innen, Layouter*innen, Videomachern und einem Karikaturisten jeden Tag ZackZack neu machen.  Dazu braucht es 3.000 Euro am Tag für unabhängigen Journalismus.

Schließen