Wien drittunfreundlichste Stadt der Welt

Ein süffisantes „Zweite Kassa“, ein launiges „Owe vom Gehsteig“ oder ein drohendes „Zerst Aussteigen, dann Einsteigen“. Der Wiener Grant ist weltbekannt. Laut dem „Expat City Ranking“ ist Wien die drittunfreundlichste Stadt der Welt. Vor Wien rangieren nur Paris und Kuwait-Stadt. Die Lebensqualität Wiens wurde jedoch wieder gelobt.

Wien, 04. Dezember 2019 / 20.000 im Ausland lebende Mitarbeiter wurden über die Lebensqualität ihrer Wahl-Stadt befragt. Für die Befragten stach Wien in der Lebensqualität hervor. Großes Manko jedoch: Die Unfreundlichkeit der Wiener. Laut des „Expat City Rankings“ sind 38 Prozent der Befragten der Meinung, dass die Wiener ihnen gegenüber unfreundlich sind. Der weltweite Durchschnitt liegt bei 19 Prozent. Noch unfreundlicher als Wien sind nur die beiden Städte Paris und Kuwait-Stadt.

Sprachbarriere als Hindernis

Grund für das schwierige Eingewöhnen in die Wiener Kultur ist für viele die große Sprachbarriere. Ohne Kenntnis der Landessprache ist sogar der tagtägliche Supermarkteinkauf eine Hürde. Wien landete in dieser Kategorie auf Platz 63 von 82.

Lebensqualität herrausragend

Ganz im Gegensatz zur Grantigkeit der Bewohner, schnitt die Qualität der Stadt jedoch gut ab. Im Gesamtranking erreichte man den 23 Platz, was einer Verbesserung von elf Plätzen entspricht. Besonders positiv wird die Umweltqualität (Platz 3), Lebensqualität (Platz 5) und das Transportwesen (Platz 11) gesehen. Bei vielen anderen Studien, z.B. der Mercer-Studie oder dem Economist, erreicht Wien seit Jahren Platz 1 bei der Lebensqualität.

Dem gemeinen Wiener ist dies vermutlich aber eh „wurscht“, solang er was zum „motgschern“ hat.

(bf)

Titelbild: APA Picturedesk

Aktuell

Ministeriumssprecher veröffentlicht Anfrage und Handynummer von zackzack-Journalist im Netz: Drohanruf – Offener Brief an Elisabeth Köstinger

ZACKZACK unterstützen

Unsere kleine Redaktion kann mit 16 Redakteur*innen, Layouter*innen, Videomachern und einem Karikaturisten jeden Tag ZackZack neu machen.  Dazu braucht es 3.000 Euro am Tag für unabhängigen Journalismus.

Schließen