Vergewaltigungsvorwürfe gegen ÖFB-Spieler

Gegen den österreichischen Nationalspieler Stefan Ilsanker stehen schwere Vorwürfe im Raum. Der Leipzig-Legionär soll in der Nacht auf den 4. Jänner eine 26-jährige Frau vergewaltigt haben. Ilsankers Anwalt weist die Vorwürfe entschieden zurück.

Wien, 09. Jänner 2020 / Die Staatsanwaltschaft Salzburg bestätigte, dass ein Ermittlungsverfahren gegen den 30-jährigen RB Leipzig Profi Stefan Ilsanker eingeleitet wurde. Eine 26-Jährige soll demnach Anzeige wegen des Verdachts des Verbrechens der Vergewaltigung gegen Ilsanker erstattet haben, berichten die „Salzburger Nachrichten“. Der mutmaßliche Übergriff soll sich am 4. Jänner in einer Wohnung im Salzburger Stadtteil Liefering zugetragen haben, mehrere Fußballprofis sollen anwesend gewesen seien und reichlich Alkohol soll im Spiel gewesen sein.

Anwalt weist Anschuldigungen zurück

RB Leipzigs Anwalt, Kurt Jelinek, nahm bereits Einsicht in den Ermittlungsakt und weist die Anschuldigungen zurück: „Mein Mandant weist den schweren Vorwurf entschieden zurück. Zu dem, was sich in der Wohnung zugetragen hat, gibt es erhebliche Widersprüche. Ich bin überzeugt davon, dass mein Mandant unschuldig ist.“ Für Ilsanker gilt die Unschuldsvermutung.

ÖFB über Ermittlungen informiert

Der Österreichische Fußballbund (ÖFB) ist über die laufenden Ermittlungen in Kenntnis gesetzt worden. In einer Aussendung stellte sich der Verband auf die Seite Ilsankers: „Der Spieler hat den ÖFB aktiv über die gegen ihn erhobenen Vorwürfe informiert und diese zurückgewiesen. Wir vertrauen darauf, dass sich die Vorwürfe bald als haltlos herausstellen.“

(bf)

Titelbild: APA Picturedesk

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