Strache: Er ist wieder da

Was die Spatzen schon lange von den Dächern pfeifen, scheint sich nun zu bewahrheiten: Strache bekräfigt auf Facebook seine Absicht, bei der Wien-Wahl anzutreten.

Wien, 13. Jänner 2020 / Am Freitag wurde bekannt, dass Strache beim ersten Neujahrstreffen der DAÖ (Die Allianz für Österreich, Red.) am 23. Jänner als Gastredner auftreten wird.

DAÖ wünscht sich Strache

In einer Pressekonferenz bekräftigte DAÖ-Sprecher Gernot Rumpold, dass man sich Strache als Spitzenkandidaten für die heurige Wien-Wahl wünsche:

„Wir gehen davon aus, dass HC Strache Spitzenkandidat wird.“

Strache werde wie der „Phönix aus der Asche“ zurückkehren, so Rumpold. Zuvor hatte sich die DAÖ vom Wiener FPÖ-Rathausklub abgespalten (ZackZack.at berichtete).

Mit einem Facebook-Posting hat der ehemalige FPÖ-Chef und Ex-Vizekanzler Heinz-Christian Strache die Spekulation über seine Kandidatur bei der Wiener Landtagswahl nun weiter angeheizt. Strache deutet darin an, dass er aller Voraussicht nach als DAÖ-Spitzenkandidat in die Wien-Wahl gehen wird:

„Damit Wien nicht auf der Strecke bleibt. Es braucht eine konsequente und starke HC STRACHE LISTE für Wien, welche über 15% erreichen kann und rot-weiß-rote heimatverbundene und soziale Politik für die österreichische Bevölkerung sicherstellt!“

Strache glaubt an 15 Prozent

Strache geht in dem Posting von einem Potenzial von über 15% aus. Bei der aktuellsten Umfrage steht die DAÖ mit einem potenziellen Spitzenkandidaten Strache allerdings bei 6%. Die Aussagekraft der Umfrage darf allerdings bezweifelt werden. „Research Affairs“ gibt eine Schwankungsbreite von 5% an.

Derweil sieht Gernot Rumpold die DAÖ als Opfer von Fake-Seiten:

„Aktuell sehen sich sowohl ‚Die Allianz für Österreich‘, aber leider auch die Medien mit einer Vielzahl an gefälschten DAÖ-Auftritten im World Wide Web und in den sozialen Medien konfrontiert. Selbst der ORF wurde gestern Opfer eines dieser Plagiate und blendete im Zuge eines Beitrages in der ZIB 20 eine gefakte Facebookseite ein.“

Ein Einzug der DAÖ in den Wiener Gemeinderat ist durchaus realistisch. Nachhhaltig waren solche Personenlisten in der Geschichte der Zweiten Republik allerdings nicht (hier eine Analyse zu Peronsenlisten).

(fr)

Titelbild: APA Picturedesk

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