Schönbrunner Elefanten bekommen Weihnachtsbäume zum Fraß

Es ist gewissermaßen das traditionelle Neujahrsmenü für die Dickhäuter: Am Dienstag haben die Elefanten des Schönbrunner Tiergartens wieder die Reste des Schloss-Christbaums vorgesetzt bekommen.

Wien, 14. Jänner 2020 / Wie sich zeigte, hatten Leitkuh „Tonga“ und ihre beiden Töchter „Mongu“ und „Iqhwa“ großen Appetit auf die 18 Meter hohe Fichte aus dem Wienerwald. „Viele nordische Tierarten haben natürlich auch Nadelhölzer auf ihrem Speiseplan. Dieser riesige Christbaum ist für unsere Elefanten aber vor allem eine ganz besondere Beschäftigung. Zuerst reißen sie die Zweige ab, dann schälen sie die Rinde herunter. Sogar als Kratzbaum wird er genützt“, meinte der neue Tiergartendirektor Stephan Hering-Hagenbeck, der erstmals dem Schauspiel beiwohnte.

Um in anderen Gehegen einem eventuellen Futterneid vorzubeugen, gab es neben dem großen Nadelholzexemplar 150 weitere Tannen und Fichten als Spezialfrühstück. Dieses wurde unter anderem den Bisons und Rentieren kredenzt.

(APA)

Titelbild: APA Picturedesk

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