ÖVP-Aschbacher:

Akzeptieren keine Arbeitsverweigerer

Arbeitsministerin Christine Aschbacher schießt scharf gegen Arbeitslose. Den Sozialmissbrauch durch Unternehmen müsse man sich “genauer ansehen”.

Wien, 29. Jänner 2020 / In einem Interview mit der Tageszeitung “Kurier” forderte Arbeitsministerin Christine Aschbacher (ÖVP) eine Verschärfung von Zumutbarkeitsbestimmungen für Arbeitslose. Aschbacher will Kriterien prüfen, nach denen Arbeitslose vom Osten Österreichs in die westlichen Bundesländer transferiert werden können. In die Pflicht wolle sie vor allem Kinderlose und Flüchtlinge nehmen. Ziel müsse sein, Arbeitslose “von Leistungsempfängern zu Leistungsträgern zu machen.”

Zur Praxis des Sozialhilfemissbrauchs durch Unternehmen – das “Zwischenparken” von Arbeitnehmern beim AMS – sagte Aschbacher: “Diese Problematik kenne ich. Das sind Themen, die wir uns genauer ansehen wollen.” Deutlicher wurde die Ministerin gegenüber den Arbeitslosen selbst. Die Sanktionen des AMS müssten “intensiviert” werden, denn: “Arbeitsverweigerer können wir in Österreich nicht akzeptieren.

(red)

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