Eskalation in Syrien

Bis zu 35 syrische Soldaten getötet

Die Türkei hat mit einer Gegenoffensive auf die Tötung von vier Soldaten bei einem Angriff der syrischen Regierungstruppen in der Provinz Idlib reagiert. Bis zu 35 syrische Soldaten seien getötet worden, sagte der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan am Montag in Istanbul.

Wien, 3. Februar 2020 / Die letzte Rebellenhochburg im Nordwesten Syriens ist heftig umkämpft. Im Rahmen einer Offensive der Truppen von Syriens Präsident Bashar al-Assad sind am Montag vier türkische Soldaten durch Artilleriebeschuss ums Leben gekommen. Daraufhin setzte der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan zum Vergeltungsschlag gegen die syrischen Streitkräfte an. Bis zu 35 Soldaten sollen dabei getötet worden sein.

Erdogan forderte Russland auf, den laufenden Militäreinsatz nicht zu “behindern”. Die oppositionsnahe syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte sprach von sechs Toten und mehr als 20 Verletzten.

Zuvor vier türkische Soldaten getötet

Zuvor waren in Idlib nach Angaben Ankaras vier türkische Soldaten bei einem Angriff der syrischen Armee getötet worden. Durch den Artilleriebeschuss seien am Montag außerdem neun Soldaten verletzt worden, einer von ihnen schwer, teilte das türkische Verteidigungsministerium mit.

Russisch-türkisches Abkommen

Die türkische Armee verfügt über zwölf Beobachtungsposten in Idlib. Diese waren auf der Grundlage eines im September 2018 geschlossenen Abkommens zwischen Russland, dem wichtigsten Verbündeten des syrischen Machthabers Bashar al-Assad, und der Türkei aufgebaut worden.

(apa/lb)

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Titelbild: APA Picturedesk

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