UniCredit streicht 6000 Stellen in Italien

Auch Österreich betroffen

UniCredit streicht massiv Stellen. Über 6000 Stellen gehen in Italien verloren, in Österreich sind 520 Stellen betroffen.

Rom, 10. Februar 2020 / Die Bank-Austria-Mutter UniCredit plant bis 2023 die Kürzung von 6.000 Stellen und die Schließung von 450 Filialen in Italien. Dies geht aus einem Schreiben der Mailänder Großbank an die Gewerkschaften vor Beginn der Verhandlungen zur Jobkürzungen hervor.

520 Stellen in Österreich

500 Stellen müssen noch im Rahmen des abgeschlossenen Programms „Transform 2019“ gestrichen werden. Der neue Entwicklungsplan bis 2023 sieht weitere 5.500 Jobkürzungen vor, hieß es im Schreiben. Im Rahmen der Verhandlungen mit den Gewerkschaften will UniCredit bis Ende März Lösungen suchen, um die sozialen Auswirkungen der Jobkürzungen zu reduzieren.

In Österreich sind 520 Stellen von dem Umbau betroffen. Vonseiten der Bank Austria hieß es, dass es sich bei den Stellenreduktionen nicht um Kündigungen handle. Der Abbau soll Personen im pensionsnahen Alter betreffen und erfolge auf freiwilliger Basis.

(apa)

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Titelbild: APA

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