Morgen kommt nächster Flieger aus Teheran

Kurz-Regierung überfordert?

Der Iran ist das neue Corona-Sorgenkind. Offenbar ist das Virus bereits weit im Land verbreitet. Dennoch landet morgen eine Maschine aus Teheran in Wien.

Wien, 28. Februar 2020 / Ist die Regierung mit der Corona-Krise komplett überfordert? Morgen kommt der nächste Direktflug aus Teheran am Wiener Flughafen an – obwohl alle Nachbarländer ihre Grenzen zum Iran bereits geschlossen haben.

Mullah-Regime am Ende?

Im Iran ist eine Epidemie ausgebrochen, laut den Zahlen des Mullah-Regime sind 245 Menschen im Land infiziert. Dieser Zahl sollte man aber keinesfalls glauben. Alleine 4 Mitglieder der Regierung sind infiziert. Zudem wurde der erste Fall in Neuseeland bekannt. Auch hier handelte es sich um einen Mann, der vom Iran zurückkehrte.

Auch für die WHO ist das größte Sorgenkind mittlerweile der Iran. Sie sagt, das Virus sei “ungesehen und unentdeckt” ins Land gekommen. Während verschiedene Quellen von vielen Tausend infizierten sprechen, behauptet das Mullah-Regime weiter, dass der Ausbruch unter Kontrolle sei. Trotzdem wurde das heutige Freitagsgebet abgesagt.

Morgen Teheran – Wien Direktflug

Nichtsdestotrotz wird morgen eine Maschine von Iran Air abheben und gegen 9 Uhr 30 in Wien landen. Möglicherweise werden Fiebertests durchgeführt – obwohl auch Kanzler Kurz gestern im ZIB2-Studio einräumte, dass Corona-Tests keinesfalls sehr genau sind. Ein Fiebertest ist jedenfalls nichts weiter als ein symbolischer Akt.

Wenn der Flug nicht abgesagt wird, müssten die Menschen zumindest für mindestens zwei Wochen in Quarantäne. ZackZack fragte beim Gesundheitsministerium an, was mit den Passagieren passiert. Die Anfrage ist bisher noch unbeantwortet.

Update 15:33: Mittlerweile antwortete das Gesundheitsministerium auf Anfrage zum morgigen Teheran-Flug:

“Am Flughafen Wien Schwechat gilt nach wie vor eine stark erhöhte Aufmerksamkeit. Passagiere, die entsprechende Krankheitssymptome aufweisen, werden vom medizinischen Personal des Flughafens Wien Schwechat betreut und auf einen möglichen Virusverdacht hin überprüft. Werden bei einem Passagier an Bord eines Flugzeugs verdächtige Symptome registriert, wird das Bodenpersonal informiert und es werden spezielle Vorbereitungen getroffen. Bei einem Verdachtsfall wird nach speziellen Sicherheitskriterien vorgegangen, die vom Gesundheitsministerium vorgegeben werden. Mögliche weitere Maßnahmen werden derzeit mit den zuständigen Stellen evaluiert und abgestimmt.”

(ot)

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Titelbild: APA Picturedesk

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