Freitag, Juli 19, 2024

Coronavirus Live-Ticker 14. März 2020

Der Tag neigt sich langsam aber doch dem Ende zu und so auch unser Ticker. Ich bedanke mich für die vielen gespannten Leser.

Hoffentlich haben Sie noch die letzten Klopapierrollen ergattern können. Ich war heute leider nicht einkaufen. Ich wünsche Ihnen noch einen schönen Abend.

(MP)

Morgen um 9 Uhr tagt der Nationalrat zuerst mit der zweiten Sitzung im Nationalrat. Im Anschluss kommt die dritten Sitzung mit Debatten. Nationalratspräsident Wolfang Sobotka unterstrich, dass alle Fraktionen gleich viel Redezeit bekommen werden. Bei dringlichen Anträgen ist das üblich.

(MP)

Warum war diese Sitzung des Nationalrats so kurz?

Es handelt sich dabei um ein Krisengesetz, welches drei Sitzungen im Nationalrat, eine im Budgetausschuss und eine im Bundesrat erfordert. Bereits um 16:30 hat Sobotka darauf hingewiesen, dass es sich um einen historischen Moment handelt.

(MP)

So schnell, wie die Sitzung eröffnet wurde, wurde sie auch wieder geschlossen. Weiter geht es um 18 Uhr mit der nächsten Sitzung des Budgetausschusses, welche unter Ausschluss der Öffentlichkeit stattfindet.

(MP)

Der Nationalratspräsident weist auf die Vorbildwirkung der Abgeordneten hin: nachdem man Schnallen und Mikrofone angegriffen hat, sollte man sich die Hände desinfizieren.

(MP)

Wolfgang Sobotka ist eingetroffen und eröffnet die 14. Sitzung des Nationalrats.

(MP)

Langsam aber doch füllt sich der Nationalrat mit Abgeordneten.

(MP)

Um die Ausbreitung des Coronavirus einzudämmen, hat das Land Tirol jenen Personen empfohlen, die sich seit 28. Februar in den isolierten Orten im Paznauntal oder in St. Anton am Arlberg aufgehalten hatten, sich in freiwillige häusliche Isolation zu begeben. Die Kontaktpersonen dieser Menschen sind wiederum von der freiwilligen Quarantäne nicht betroffen, hieß es.

Noch Samstagvormittag hatte es dagegen vonseiten des Innen- als auch des Gesundheitsministers geheißen, dass sich die Kontaktpersonen ebenfalls absondern sollten. Nach einer Einschätzung von Experten aus dem Büro von Tirols Landeshauptmann Günther Platter (ÖVP) sei dem aber nicht so, wie eine Sprecherin des Landes gegenüber der APA sagte.

(apa)

Justizministerin Alma Zadic hat am Samstag dazu aufgerufen, Gerichte nur in dringenden Fällen zu besuchen. “Um den Coronavirus weiter einzudämmen und unsere Mitmenschen zu schützen, müssen wir direkte soziale Kontakte in nächster Zeit auf ein absolutes Minimum reduzieren. Das setzen wir auch in den Gerichten, Staatsanwaltschaften und Gefängnissen um”, so Zadic in einer Aussendung.

Die Gerichte würden zur Wahrung der elementaren Verfahrens- und Parteienrechte selbstverständlich zugänglich bleiben, teilte die Ministerin mit. Es liege jedoch in der Verantwortung aller Beteiligten, diese Möglichkeit restriktiv wahrzunehmen, sagte sie. Nur so könne die Ausbreitung von Corona verhindert werden.

Ab kommenden Montag werde der Betrieb an Gerichten und Staatsanwaltschaften vorerst bis 13. April eingeschränkt, sagte Zadic. Der Parteienverkehr wird weitgehend eingeschränkt. Dieser ist nur nach telefonischer oder elektronischer Voranmeldung, in dringenden Fällen und zur Wahrung von Parteirechten (z.B. Akteneinsicht, Anträge und sonstige Eingaben) möglich. Eine Akteneinsicht wird dann auch per E-Mail möglich sein.

Die Einlaufstellen bei Gerichten zur Einbringung von Eingaben bleiben offen. Nicht dringende Verhandlungen sollten allerdings abgesagt werden. Einstweilige Verfügungen (z.B. bei häuslicher Gewalt) und Haftverhandlungen finden weiterhin statt.

Einschränkende Maßnahmen gibt es auch im Strafvollzug, um eine Ausbreitung des Coronavirus in den Gefängnissen zu verhindern, teilte die Justizministerin am Samstag mit. In Gefängnissen wird der Besucherkontakt eingeschränkt und findet nur hinter Glasscheiben statt. Neue Insassen müssen zunächst 14 Tage lang in sogenannten Zugangsabteilungen verbringen, bis feststeht, dass keine Infizierung besteht.

(apa)

Der Nationalrat trifft nun auch Vorsorge für den Fall, dass die Matura wegen des Coronavirus verschoben werden muss. Konkret wird dem Bildungsminister eine Verordnung ermöglicht, die Änderungen gegenüber dem üblichen Ablauf und Zeitpunkt ermöglicht.

Genaue Inhalte sind nicht vorgegeben. Aber die Verordnung muss “zumindest Regelungen über Form und Umfang der Prüfungen, die Zusammensetzung der Prüfungskommissionen, die Prüfungstermine, die Zulassung zur Prüfung, die Prüfungsgebiete, die Aufgabenstellungen und den Prüfungsvorgang enthalten”.

(apa)

Italiens Regierung hat am Samstag eine Vereinbarung mit Gewerkschaften und Arbeitgeberverbänden getroffen, wonach Fabriken auch während des anhaltenden Coronavirus-Ausbruchs in Betrieb bleiben dürfen. Die Vereinbarung, die nach Verhandlungen per Videoschaltung erzielt worden war, diene dem “Wohle des Landes, dem Schutze der Gesundheit der Arbeitnehmer”, twitterte Ministerpräsident Giuseppe Conte.

Die Vereinbarung sieht höhere Sicherheitsstandards für Arbeitnehmer vor. Beschäftigte haben nun Anspruch auf Masken und andere Schutzausrüstung, sofern sie nicht in einem sicheren Abstand voneinander arbeiten können.

(apa)

Das Bundesheer unterstützt den Kampf gegen die Ausbreitung des Coronavirus derzeit mit 66 Personen. Die Soldaten kommen zur Unterstützung ziviler Behörden in Wien, Tirol und Vorarlberg zum Einsatz. Das teilte das Verteidigungsministerium mit. “Das Bundesheer steht in ganz Österreich bereit, um Behörden und Institutionen bei ihren Tätigkeiten zu unterstützen”, sagte Ministerin Klaudia Tanner (ÖVP).

(apa)

Wie bereits von Nationalratspräsident Wolfgang Sobotka angekündigt, wird sich jeweils ein leerer Sitzplatz zwischen den Abgeordneten befinden.

Das erinnert an die Prüfungszeit: nicht zum Nachbarn schauen oder der Zettel wird weggenommen. Und zuflüstern darf man auch nicht.

(MP)

Im Livestream des ORF kann man gerade begutachten, wie gründlich der Nationalrat desinfiziert wird.

(MP)

Die Zahl der nachweislich mit dem neuen Coronavirus infizierten Personen ist in Österreich am Nachmittag weiter angestiegen. Stand 15.00 Uhr meldete das Gesundheitsministerium 655 Fälle, 7.467 Verdachtsfälle wurden getestet.

Die Verteilung nach Bundesländern: Die meisten Fälle hat Tirol (206), Oberösterreich (116), Wien (101), Niederösterreich (82), Steiermark (71), Salzburg (30), Burgenland (10), Vorarlberg (34) und Kärnten (fünf). Eine Person ist bisher verstorben, als genesen gelten sechs.

(apa)

Die Stadt Innsbruck weitet wegen des Coronavirus seine Maßnahmen aus: Die Hungerburgbahn bleibt bis auf weiteres vom Seilbahnverkehrverbot ausgeschlossen und kann damit als Nahverkehrsmittel genutzt werden. Aus Sicherheitsgründen würden die Fahrgastzahlen ab Montag auf die Hälfte reduziert. Zudem wurde der Aufenthalt in einigen städtischen Parkanlagen ab Montag untersagt.

So sei der Aufenthalt in den Parkanlagen “Franz Gschnitzer-Promenade”, “Arthur Haidl Promenade” sowie zwischen Freiburgerbrücke und Universitätsbrücke vorerst nicht mehr erlaubt, hieß es. Auch die Stadtteilzentren der Innsbrucker Sozialen Dienste seien ab sofort geschlossen.

(apa)

Die italienischen Behörden kontrollieren streng die Einhaltung der drakonische Vorschriften zur Eindämmung der Coronavirus-Epidemie, die die Regierung ergriffen hat. Nachdem ganz Italien seit Donnerstag unter zweiwöchige Quarantäne mit Sperre von Geschäften und Lokalen gestellt worden ist, wurden allein am Freitag 6.942 Personen wegen Verstößen gegen die Quarantäne-Vorschriften angezeigt.

Insgesamt wurden 157.271 Personen kontrolliert, teilte das italienische Innenministerium am Samstag mit. 239 Shopinhaber wurden angezeigt, weil ihre Geschäfte trotz der Quarantäne offen waren. 83.454 Geschäfte wurden kontrolliert. Wer sich nicht an die Vorschriften hält, verletzt Paragraf 650 des Strafgesetzbuches, der Missachtung von Behördenverordnungen ahndet. Dabei drohen drei Monate Haft oder eine Geldstrafe von bis zu 206 Euro.

Ein 55-Jähriger aus Pozzuoli bei Neapel wurde angezeigt, weil er seine Wohnung verlassen hatten, um sich Kokain zu beschaffen. Angezeigt wurden auch drei Prostituierten, die in der toskanischen Badeortschaft Viareggio auf der Straße standen, berichteten italienische Medien.

(apa)

Gegen eine Ausbreitung des Coronavirus setzen auch Regierungen in Südostasien auf Einreiseverbote für europäische Bürger und Schulschließungen. Vietnam und Kambodscha schlossen von Samstag an für einen Monat ihre Grenzen für Reisende aus mehreren europäischen Ländern.

Die Zahl der Infektionen in den südostasiatischen Ländern steigt: In Malaysia gab es am Samstag 238 Fälle, auf den Philippinen 98, in Indonesien 96, Thailand 82, Vietnam 47 und in Kambodscha 7.

(apa)

Auch, wenn man es nicht gewohnt ist: Die PK ist bereits zu Ende.

Kurz und zackig.

(MP)

Nach Sonntag, dem 15. März 2020, Mitternacht, sind die neuen Gesetze gültig.
Sprich: ab Montag.

(MP)

Um 17 Uhr werden die Anträge eingebracht. Der Ablauf wird detailliert von Sobotka beschrieben. Es sei deswegen wichtig, damit nicht der Anschein von Intransparenz aufkommt, so der Nationalratspräsident.
Wichtig sind schnelle und unbürokratische Entscheidungen.

(MP)

Das Maßnahmengesetz und Covid-19 Fond Gesetz wird demächst beschlossen. Deswegen wird er eine Sondersitzung einleiten.

(MP)

Nationalratspräsident Wolfgang Sobotka wird seine Erklärung zum parlamentarischen Prozedere wegen des Coronavirus abgeben.

(MP)

Der Regierungschef der Südkaukasusrepublik Armenien, Nikol Pashinyan, hat sich wegen der Verbreitung des Coronavirus Sars-CoV-2 vorsorglich in Selbstisolation begeben. Seine Frau Anna habe sich in der vergangenen Woche mit der First Lady Brasiliens getroffen, deshalb wolle man auf Nummer sicher gehen, sagte Pashinyan am Samstag.

Er befinde sich nun in seinem Haus außerhalb der Hauptstadt Eriwan in der Ex-Sowjetrepublik. Es gehe beiden gut, sie hätten auch kein Fieber, sagte der 44-Jährige. Sie warteten nun auf ihre Testergebnisse.

(apa)

10 weitere Menschen sind an den Folgen des Coronavirus gestorben. Das teilte die Gesundheitsbehörde NHS England mit. Die Zahl der Todesopfer steigt dadurch auf 21.

(MP)

Die Regierungssitzungen des Landes Oberösterreich dürften bis auf weiteres als Videokonferenzen stattfinden. Landeshauptmann Thomas Stelzer (ÖVP) hat am Samstag angekündigt, dass die Landesregierung am Montag diese Möglichkeit beschließen soll. “Gerade in der Krisenzeit ist es wichtig, dass die Handlungsfähigkeit einer Regierung in jeder Situation gewährleistet ist”, meinte er.

Mit dem Beschluss einer Änderung der Geschäftsordnung kann der Landeshauptmann dann eine Videokonferenz für die Landesregierung anordnen. Zudem hielt er auch alle Mitglieder der Oö. Landesregierung an, “ihre sozialen Kontakte auf ein Mindestmaß zu reduzieren und mit gutem Beispiel voranzugehen.” Auch in den politischen Büros werde, wie auch im gesamten Landesdienst, nach Möglichkeit Home-Office angewendet.

(apa)

Nach Italien plant auch Spanien wegen der Coronavirus-Pandemie laut einem Entwurf für ein Dekret eine landesweite Ausgangssperre. Die Regierung weist die Bevölkerung an, zu Hause zu bleiben, wie aus dem Dokument hervorgeht, das Reuters am Samstag einsehen konnte. Ausnahmen seien nur Notfälle oder wenn die Menschen Lebensmittel und Medikamente einkaufen beziehungsweise zur Arbeit müssten.

Die Regierung erklärte, die Kabinettssitzung, in der über Maßnahmen entschieden werde, laufe noch. Eine Pressekonferenz sei am Nachmittag geplant. Am Freitag hatte sie angekündigt, Samstag formell des Notstand auszurufen.

(apa)

Geregelt werden auch Strafbestimmungen im Zusammenhang mit behördlich geschlossenen Firmen. Wer ein solches Verbot verletzt und die Betriebsstätte dennoch betritt, riskiert 3.600 Euro Strafe. Unternehmer riskieren Strafen bis zu 30.000 Euro.

(apa)

Auf eine gesetzliche Grundlage gestellt wird (im Arbeitsvertragsrechts-Anpassungsgesetz) auch die angekündigte Sonderfreistellung für Arbeitnehmer, die Kinder zuhause betreuen müssen. Wer nicht im “versorgungskritischen Bereich” arbeitet und dessen Kindergarten oder Schule wegen einer behördlichen Maßnahme teilweise oder vollständig schließen muss, der kann vom Arbeitgeber drei Wochen “Sonderbetreuungszeit” erhalten. Die Firma erhält dann ein Drittel des Lohnes ersetzt.

(apa)

Um wichtige Unternehmen vor Zahlungsschwierigkeiten zu bewahren, soll es Liquiditätshilfen geben. Abgewickelt werden sollen diese über die Abbaumanagement-Gesellschaft des Bundes (ABBAG). Das ABBAG-Gesetz wird entsprechend novelliert.

(apa)

Stark erweitert wird die Kurzarbeit. Um möglichst viele Menschen in Beschäftigung zu halten, sollen Unternehmen schon ab Montag ihre Mitarbeiter für ein neues Kurzarbeitsmodell anmelden können. Dieses sieht eine deutlich stärkere Arbeitszeitreduktion als bisher vor, inklusive der Möglichkeit, vorübergehend gar nicht zu arbeiten. Auch der Kostenersatz für die Unternehmer wird angehoben. Gut verdienende Arbeitnehmer sollen aber ebenfalls einen Beitrag leisten: die vollen 90 Prozent des Lohns erhält nur, wer maximal 1.700 Euro brutto verdient. Darüber schmilzt die Ersatzrate auf bis zu 80 Prozent ab.

(apa)

Zentrales Instrument zur Finanzierung der Krisenfolgen ist der mit vier Mrd. Euro dotierte Fonds, wobei Kanzler Sebastian Kurz (ÖVP) am Samstag schon deutlich gemacht hat, dass darüber hinaus noch weitere Maßnahmen folgen werden. Der Fonds soll jedenfalls sowohl die Maßnahmen zur Stabilisierung der Gesundheitsversorgung finanzieren, als auch die deutlich ausgeweitete Kurzarbeit (mit 400 Mio. Euro).

Auch die Abfederung von durch die Krise ausgelösten Einnahmenausfällen soll der Fonds übernehmen. Das Epidemiegesetz, das im Fall von Betriebsschließungen Schadenersatz für den Verdienstentgang vorsieht, will die Regierung novellieren. Weiters soll der Fonds Maßnahmen zur Aufrechterhaltung der Sicherheit und der Konjunkturbelebung finanzieren sowie Maßnahmen im Zusammenhang mit Vorgaben an die Bildungseinrichtungen.

Um die Zahlungsfähigkeit der Firmen zu sichern soll es u.a. Kreditgarantien und Überbrückungskredite geben sowie die Stundung von Steuern und die Herabsetzung von Steuervorauszahlungen. Bestehen soll der Fonds vorerst nur bis Jahresende: das Gesetz soll mit Ende 2020 wieder außer Kraft treten. Das Budgetprovisorium und der Finanzrahmen werden angepasst, um die entsprechenden Ausgaben zu finanzieren.

(apa)

Die Regierung hat am Samstag eine Reihe von Unterstützungsmaßnahmen angekündigt, um die Auswirkungen der Corona-Krise auf die Wirtschaft abzufedern. Allen voran wird im Finanzministerium ein vier Mrd. Euro schwerer “COVID-19-Krisenbewältigungsfonds” eingerichtet und die Kurzarbeit wird deutlich ausgedehnt. Der für heuer erwartete Budgetüberschuss ist damit Geschichte.

(apa)

Japan hält trotzt der Coronavirus-Pandemie und der Absage zahlreicher anderen Sportveranstaltungen weltweit an der Austragung der Olympischen Spiele im Sommer in Tokio fest. Das betonte Japans Ministerpräsident Shinzo Abe am Samstag erneut.

“Wir werden die Ausbreitung der Infektion überwinden und die Olympischen Spiele wie geplant problemlos ausrichten”, sagte Abe bei einer Pressekonferenz in Tokio. Eine Verschiebung oder Absage sei auch bei einem Telefonat mit US-Präsident Donald Trump am Freitag kein Thema gewesen, erklärte er weiters. Trump hatte davor in Washington eine mögliche Olympia-Verschiebung auf 2021 angedeutet

(apa)

Der deutsche Gesundheitsminister Jens Spahn bittet die heimkehrenden Urlauber aus Schweiz, Italien und Österreich für 14 Tage zuhause zu bleiben.

(MP)

Ein rumänisches Paar (53 und 54 Jahre alt) aus der rumänischen Hafenstadt Constanta soll sich bei einem Wien-Besuch mit dem Coronavirus angesteckt haben. Damit ist die Zahl der belegten Fälle in Rumänien auf 99 gestiegen. Die beiden waren am 7. März aus der Donaumetropole heimgekehrt.

(apa)

In Niederösterreich wird die Zahl der mobilen Teams aufgestockt, um Abstriche bei Covid-19 Verdachtsfällen abzunehmen. Ab Montag werden laut einer Aussendung acht des Roten Kreuzes und zwei des Samariterbundes im Einsatz sein.

Mit der Aufstockung – am 3. März war mit vier Teams begonnen worden – werde “sichergestellt, dass Verdachtsfälle das Haus nicht mehr verlassen müssen und jeder weitere Kontakt vermieden wird”, sagte Gesundheitslandesrätin Ulrike Königsberger-Ludwig (SPÖ) am Samstag anlässlich eines Besuchs beim Landesführungsstab des Roten Kreuzes Niederösterreich. “Es besteht kein Grund zur Panik, allerdings ist Vorsicht geboten.”

(apa)

Wie bereits um 12 Uhr angekündigt, gibts heute als Nachspeise eine Eispalatschinke.
Die habe ich mir gerade selbst angerichtet. Sehen sie selbst. Aber nur schauen, nicht angreifen.

(MP)

Die Polizei Salzburg hat am Freitag zwei Tennengauer überführt, die Fake-News zu Corona über soziale Medien verbreitet haben sollen. Die Verdächtigen, 33 und 35 Jahre alt, stellten offenbar das Bild einer Person im Schutzanzug online und behaupteten, dass in ihrer Heimatgemeinde eine Person erkrankt sei, teilte eine Polizeisprecherin mit.

Das Duo wurde bei der Staatsanwaltschaft angezeigt. Die Landespolizeidirektion Salzburg wies extra darauf hin: “Verbreiten Sie keine Gerüchte – egal ob mündlich oder über andere elektronische Kommunikationsdienste. Das erschwert die Arbeit der Behörden und der beteiligten Einsatzorganisationen und hat strafrechtliche Folgen.”

(apa)

In Italien wächst die Sorge wegen der zunehmenden Zahl von infizierten Ärzten und Krankenpflegern. Circa 2.000 Sanitäter sind entweder infiziert worden, oder sind unter Heimisolierung, schätzt der italienische Ärzteverband.

Laut dem Gesundheitsbeauftragten der Region Lombardei, Giulio Gallera, sind zwölf Prozent aller Infizierten in Italien Sanitäter. Die meisten von ihnen sind in norditalienischen Krankenhäusern im Einsatz. Wegen des zunehmenden Bedarfs an Medizinern, wurden auch pensionierte Ärzte reaktiviert. Auch Ärzte von Hilfsorganisationen und Privatkliniken wurden eingesetzt.

(apa)

Auch die Behörden in Madrid empfehlen den Einwohner dringendst daheim zu bleiben.
Der spanische Premieminister Pedro Sanchez geriet ins Kreuzfeuer der Kritk, da seine Maßnahmen zur Eindämmung des Virus zu langsam und spät kamen. Erst nach dem starken Anstieg der Zahlen in dieser Woche wurden erste Maßnahmen präsentiert.

(MP)

Viele Skandinavier dürften sich beim Skiurlaub in Österreich mit dem Coronavirus angesteckt haben, ein guter Teil von ihnen wohl in Ischgl mit dem Hotspot der Bar “Kitzloch”. Für Dänemark und Norwegen ist Österreich Haupt-Quell-Land, zusammen mit Schweden gibt es über 1.000 solcher Fälle. Tirol wies vereinzelte Kritik an späten Maßnahmen zurück: Man habe sofort nach Vorliegen gesicherter Daten reagiert.

(apa)

In der Kärntner Gemeinde Heiligenblut ist die Lage auch nach Bekanntwerden der Quarantäne am Samstag ruhig gewesen. Wie Bezirkshauptmann Klaus Brandner auf APA-Anfrage mitteilte, gab es “überhaupt keine Probleme” mit der Abreise der Urlauber. Von den 300 Gästen seien rund 200 aus dem Ausland, die großteils bereits weggefahren seien.

Grund für die – für die meisten völlig überraschend erfolgte – Quarantäne seien drei weitere Coronavirus-Verdachtsfälle in der Gemeinde. Zwei bestätigte Fälle gab es bereits, bei denen der Krankheitsverlauf aber leicht war, wie Bürgermeister Josef Schachner (ÖVP) bestätigte. Nun seien drei weitere Verdachtsfälle mit Symptomen aufgetaucht, daher wurde die Quarantäne beschlossen, die aber “von der Bevölkerung akzeptiert wird, weil es ja zu ihrem Schutz ist”, meinte Brandner. Getestet werden müssen auch rund 15 Kontaktpersonen der drei Betroffenen in Heiligenblut.

Die abreisenden Urlauber mussten ihre Daten angeben und bestätigen, dass sie sich unverzüglich auf den Heimweg machen und bei ihren Heimatgemeinden melden.

(apa)

Kardinal Christoph Schönborn hat angesichts der aktuellen Krisensituation um das Coronavirus an Gläubige appelliert, “nicht nur an uns zu denken”, sondern den Blick für Menschen in Not zu wahren. Das sagte der Wiener Erzbischof am Samstag bei einem Gottesdienst im Stephansdom, der per Livestream übertragen wurde. Wegen der Maßnahmen der Regierung wurden Gottesdienste ja vorübergehend ausgesetzt.

(apa)

In Brunei sind 38 der 40 Corona-Fälle auf ein religiöses Fest zurückzuführen gewesen. Am Fest nahmen 85 Personen teil, 18 wurden positiv getestet. Betroffen ist auch ein 9 Monate alte Kind eines Teilnehmers.

(MP)

In der Linzer Innenstadt hatten bereits am Samstag vereinzelt Geschäfte wie etwa für Mode, Unterwäsche, Haushaltswaren oder Dekoartikel geschlossen. An den Fensterscheiben hingen Hinweise für Paketzusteller, wo sie sich für die Warenzustellung melden sollen, ergab ein Rundgang der APA Samstagvormittag.

Überhaupt waren in der City auffällig wenig Passanten unterwegs. In den geöffneten Läden herrschte mehr oder weniger Leere. Verkäuferin baten die vereinzelten Kunden um Distanz, um die persönlichen Kontakte auf ein Mindestmaß zu reduzieren. Viele griffen das Geld nur mehr mit Handschuhen an.

(apa)

Der Giro d’Italia kann nicht wie geplant vom 9. bis 31. Mai stattfinden. Die Italien-Radrundfahrt wird wegen der Coronavirus-Pandemie auf einen späteren Zeitpunkt verschoben. Ein möglicher neuer Termin soll frühestens am 3. April bekannt gegeben werden. Dann endet das Dekret von Italiens Regierung, mit dem landesweit alle Großveranstaltungen abgesagt wurden.

(apa)

Die Arbeiterkammer fordert neben dem Kurzarbeitsmodell auch eine Lösung für jene Arbeitnehmer, die wegen der Corona-Krise mit Wiedereinstellungszusage gekündigt werden. AK-Direktor Christoph Klein befürchtet nämlich, dass sich Kleinbetriebe auch vom neuen Kurzarbeitsmodell überfordert sehen und ihre Mitarbeiter für die Dauer der Krise zum AMS schicken könnten.

Klein plädiert dafür, diesen Arbeitnehmern trotz der Wiedereinstellungszusage Arbeitslosengeld auszuzahlen und will darüber auf Sozialpartnerebene und mit dem AMS sprechen. “Wir schauen, ob wir das unbürokratisch mit einem Erlass machen können”, so der AK-Direktor.

(apa)

Hier nachzulesen:

(MP)

Die Gewerkschaften warnen davor, angesichts der Coronavirus-Pandemie Arbeitnehmerrechte zu beschneiden. Und sie fordern eine Rücksichtnahme auf die Mitarbeiter, die für die Bevölkerung den Alltag am Laufen halten. Zufrieden mit dem Programm der Regierung zeigte sich heute die Industriellenvereinigung.

(apa)

Die indische Regierung hat verkündet, dass das Coronavirus als ein “notified disaster” (gemeldete Katastrophe) eingestuft wird, um wirksamere Methoden mit den Rücklagen des Staatskatatrophenfond finanzieren zu können.

(MP)

In Norditalien sind die Kontrollen verschärft worden, um zu verhindern, dass Touristen trotz der Coronavirus-Quarantäne entlang dem Meer spazieren. Unzählige Autofahrer aus den Grenzregionen, die ihre Ferienwohnungen an der ligurischen Riviera erreichen wollten, wurden am Samstag aufgehalten und angezeigt.

Die ligurische Riviera-Ortschaft Bordighera schloss den Zugang zu den Stränden. 40 Personen wurden in der Hafenstadt Genua angezeigt, weil sie sich von ihrer Wohnung entfernt hatten und sich ohne dringenden Grund auf der Straße aufhielten.

Inzwischen bestürmten mehrere Menschen am Samstag die Züge von Mailand in Richtung Süden. Nachdem ein Großteil der Flughäfen geschlossen wurden, bleibt die Bahn der einzige Weg, um mit öffentlichen Verkehrsmitteln den Süden des Landes zu erreichen.

Der Präsident der süditalienischen Region Apulien, Michele Emiliano, rief seine im Norden lebenden Mitbürger auf, nicht in den Süden zu ziehen. Die Gefahr sei, dass sich die Epidemie verstärkt in mittel- und süditalienische Regionen ausdehne, die bisher von der Epidemie zum Teil verschont geblieben sind. “Tausende Menschen kehren aus dem Norden zurück. So besteht Gefahr, dass sich neue Infektionsherde entwickeln”, warnte Emiliano.

(apa)

Um die Ansteckungsgefahr für Mitarbeiter in Vorarlbergs Apotheken zu minimieren, hat die Apothekerkammer den Apotheken Einlassregeln empfohlen. Der Einlass soll auf wenige Kunden beschränkt werden. Zudem rät man zu erweiterten Öffnungszeiten.

(apa)

Auch die Wiener DJs sind kreativ: auf Facebook wurden bereits erste Veranstaltungen erstellt, bei der man über Livestream zur Party einlädt.

Der Veranstaltungsort? Euer Wohnzimmer. Der Eintritt ist gratis, es gibt genug Platz für jeden und das Bier ist billig. Vorausgesetzt, man hat genug eingelagert.

(MP)

Laut Virologen Norbert Nowotny hat Covid-19 sehr viele genetische Ähnlichkeiten mit SARS. Leider gibt es klinische Unterschiede zur Behandlung. Durch die langjährige Forschung an SARS und MERS muss man aber nicht bei bei 0 anfangen.

(MP)

“Sehr klug und vorausschauend” lobt Anschober die Vorgehensweise der Stadt Wien zur Nutzung der leeren Flächen für die Aufstockung der Betten. Es sei eine sehr kooperative und angenehme Zusammenarbeit zwischen der Bundesregierung und den Bundesländern.

(MP)

Es sind derzeit keine Einschränkungen der öffentlichen Verkehrsmittel geplant, so Anschober.

Die Empfehlung des ein Meter Abstandes wird weiterhin empfohlen. Meist sind es mehr, da bereits weniger Passagiere unterwegs sind. Die Stoßzeiten sollten vor allem von Risikogruppen gemieden werden.

(MP)

“Die Grenze zu Tschechien ist geschlossen. Wie gehen wir mit den fehlenden Pflegekräften um?”

Laut Anschober wird die Einreise dieser Personen sichergestellt.

(MP)

Rudolf Anschober in Ö1 findet die Nachbarschaftshilfengruppen großartig, dass derzeit ein “Team Österreich” am enstehen ist.

(MP)

Auch die deutschen Nachbarn kämpfen mit der Flut an Falschinformationen.

Das Gleiche gilt in Österreich: bitte informieren Sie sich über offizielle Infokanäle und überprüfen Sie den Inhalt von Gerüchten oder Ketten-SMS, bevor Sie diese womöglich ungeprüft verteilen.

(MP)

Die Pressekonferenz der österreichischen Bundesregierung wurde beendet. “Es folgen nun weitere Termine, die man einhalten muss.”, so der Sprecher.

(MP)

Vizekanzler Werner Kogler spricht über der Rettung von Unternehmen: “Lieber der heimische Wirt als Starbucks.”

(MP)

Gesundheitsminister Rudolf Anschober ist ab 12 Uhr bei “Journal zu Gast” auf Ö1.

(MP)

12 Uhr ist es, deswegen ein allgemeines Mahlzeit an alle Ticker-Leser!

Bei mir wirds nacher als Nachtisch Eispalatschinken geben.

(MP)

“Sind Ski-orte die Hotspots zur Ausbreitung in andere Länder?” fragt ein Journalist die österreichsiche Regierung bei der PK.

Kurz mahnt Vorsicht bei Spekulationen. Wichtig ist genau zu dokumentieren, wo die Infektionen stattfinden. Aber durch die lang Dauer bis zum Krankheitsausbruch sind diese nicht leicht nachzuvollziehen.

Außerdem spricht der Bundeskanzler von mehreren Infektionszentren. Diese sind vor allem Italien zurückzuführen. Es betrifft einige Touristengebiete, aber auch die Bundeshauptstadt.

(MP)

Kurz betont in der Pressekonferenz: “Beschäftigen sie sich nicht mit was-wäre-wenn Zukunftsfragen.” Es habe oberste Priorität das soziale Leben so einzuschränken, dass die Verbreitung des Virus eingedämmt wird.

“Ab Ostern gibt es hoffentlich die Möglichkeit des Wiederaufstehens zur Normalität”

(MP)

Die Regierung hat am Samstag einen vier Mrd. Euro schweren “Corona-Krisenfonds” angekündigt. Kanzler Sebastian Kurz (ÖVP) sprach bei einer gemeinsamen Pressekonferenz mit Sozialpartnern von einem ersten Schritt. Teil des Pakets ist auch ein neues Kurzarbeitsmodell. Der eigentlich für heuer geplante Budgetüberschuss ist damit Geschichte.

“Das Budget 2020 wird keines sein, wo ich von einem ausgeglichenen Haushalt sprechen werde”, sagte Finanzminister Gernot Blümel (ÖVP) bei der Pressekonferenz. “Ein ausgeglichener Haushalt ist immer wichtig, aber die Gesundheit der Österreicher, die Arbeitsplätze und der Standort ist wichtiger.”

Für die Kurzarbeit werden laut Wirtschaftsministerin Margarete Schramböck (ÖVP) 400 Mio. Euro zur Verfügung stehen – also deutlich mehr als im Krisenjahr 2009. Neu ist unter anderem, dass die Arbeitszeit auf bis zu Null reduziert werden kann.

(apa)

Der Sieger des Eurovision Song Contest (ESC) 2017, Salvador Sobral, zeigt sich solidarisch mit Corinavirus-Betroffenen. Er werde am Samstagabend ein Online-Konzert speziell für all jene Menschen geben, die “zu Hause in Quarantäne sind, ob freiwillig oder unfreiwillig”, sagte der 30 Jahre alte Sänger und Musiker aus Portugal in einem auf Facebook geposteten Video.

Er habe die Idee zum Online-Konzert gehabt, “weil wir gerade diese verrückte Situation auf der ganzen Welt erleben”. Es werde, so Sobral, eine “kleine Show” mit seinem musikalischen Partner Andre Santos sein. Sie soll über die sozialen Netzwerke des Sängers live gestreamt werden.

(apa)

In den Philippinen stieg die Zahl der Infizierten auf 98. Das wurde heute bestätigt. Es wird eine größere Reisesperre ab morgen vorbereitet.

In der Hauptstadt Manila wird ab Sonntag eine Nachtsperre ausgerufen. Das betrifft 12 Millionen Einwohner. Man hat große Angst, dass der Virus sich in den Slums ausbreitet.

(MP)

Stand 14. März 8 Uhr:

7.467 durchgeführte Testungen, 602 bestätigte Fälle, 6 genesene Personen, 1 Todesfall

(lb)

Beunruhigende Meldungen aus Norwegen.

„Mindestens 377 Koronarfälle stammen aus Österreich

Laut FHI sind derzeit mindestens 377 der in Norwegen infizierten Coronas in Österreich infiziert. 127 Fälle stammen aus Italien, 156 wurden in Norwegen infiziert.

Nach Angaben von VG gibt es in Norwegen insgesamt 873 Koronarfälle.“

….

„Solberg: – Jetzt kommen die stärksten Maßnahmen, die wir in Friedenszeiten in Norwegen ergriffen haben

Erna Solberg und Bent Høie reichen Coronamaßnahmen ein

VG News: Die Streitkräfte helfen am Flughafen Oslo“

Das schreibt das Nachrichtenportal „Verdens Gang“:

(sm)

Wegen der Ausbreitung des Coronavirus schließt Russland seine Grenzen zu Polen und Norwegen. Dies trete in der Nacht auf Sonntag in Kraft und gelte für alle Ausländer, die aus privaten, beruflichen, touristischen oder Studiengründen reisen, erklärte die Regierung in Moskau am Samstag.

Ausgenommen seien lediglich Bürger Weißrusslands, Mitglieder offizieller Delegationen und Menschen, die eine dauerhafte Aufenthaltsgenehmigung für Russland haben. Russland hat südlich der Exklave Kaliningrad eine kurze Landgrenze zu Polen sowie eine knapp 200 Kilometer lange Grenze zu Nordnorwegen. In Russland wurden bisher 45 Infektionen mit dem neuartigen Coronavirus registriert. Im Kampf gegen das Coronavirus hatte das Land bereits zuvor seine Grenzen nach China geschlossen und Einreisen aus dem Iran und Südkorea beschränkt. Auch die Flugverbindungen in die EU sollen reduziert werden.

(apa)

Gesundheitsminister Rudolf Anschober (Grüne) und Innenminister Karl Nehammer (ÖVP) haben alle, die sich seit 28. Februar in den betroffenen Regionen Paznauntal, St. Anton am Arlberg und Heiligenblut aufgehalten haben, dringend aufgefordert, sich in häusliche Selbstisolation zu begeben. Das betrifft konkret Aufenthalte in den Gemeinden Ischgl, Kappl, See, Galtür, Heiligenblut und St. Anton am Arlberg.

(apa)

Die Regierung wird für die Bewältigung der Corona-Krise in Österreich bis zu 4 Milliarden Euro zur Verfügung stellen. Lesen Sie den ganzen Artikel hier. 

(lb)

Die Isolierung des Skiortes St. Anton am Arlberg hat am Freitag ein “riesen Chaos” verursacht, sagte Bürgermeister Helmut Mall im APA-Gespräch. Die Gemeindevertreter seien nur kurz vor der Pressekonferenz über die bevorstehenden Maßnahmen informiert worden. Der “Überraschungseffekt” habe im Ort eine “riesen Angst” ausgelöst, beschrieb er die Situation. Mittlerweile sei St. Anton “ausgestorben”.

Die meisten ausländischen Gäste seien – wie im ebenso unter Quarantäne gestellten Paznauntal – bereits abgereist und die Straßen von St. Anton wie leer gefegt. Die Menschen würden sich jetzt in den Häusern aufhalten. Eine “eigenartige Situation”, sagte Mall. “Es war wirklich ein Freitag der 13.”. Die Nacht sei aber relativ ruhig verlaufen. Mall lobte auch das Vorgehen der Polizei.

(apa)

Das Coronavirus hat bereits viele Mitarbeiter ins Home-Office befördert, beim ORF sind ab Montag auch Schutzmaßnahmen für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die zum Arbeitsplatz kommen, geplant. An allen ORF-Standorten werden beim Betreten Körpertemperaturmessungen mittels Infrarot-Fieberthermometer an der Stirn ohne Kontakt mit der Hautfläche durchgeführt, bestätigte ein Sprecher am Samstag.

(apa)

Bei den zwei weiteren im Burgenland positiv auf das Coronavirus getesteten Personen handelt es sich nach Angaben vom Samstag um ein Ehepaar aus dem Bezirk Oberwart. Die Frau (72) und ihr Mann (80) waren laut Landesmedienservice bei einer Geburtstagsfeier mit einer infizierten Person in Kontakt gekommen. Im Bundesland gibt es nunmehr neun Erkrankte

(apa)

Die WHO hat zusammen mit der UN Foundation und anderen Partnern einen Coronavirus Solidaritäts-Fonds eröffnet. Auf der Spenden-Webseite der WHO ist zu lesen:
“Spenden unterstützen die Arbeit der WHO, um die Ausbreitung des Virus zu verfolgen und zu verstehen. Um sicherzustellen, dass die Patienten die Versorgung erhalten, die sie benötigen, und dass die Mitarbeiter an vorderster Front wichtige Vorräte und Informationen erhalten; und die Bemühungen zur Entwicklung von Impfstoffen, Tests und Behandlungen zu beschleunigen.”

(lb)

Wiener Bürgermeister Michael Ludwig twittert: Die Infrastruktur in Wien wird aufrechterhalten, einzig der Ubahn-Nachtbetrieb wird eingestellt.

(lb)

Völlig überrascht von den Quarantäne-Maßnahmen in Heiligenblut hat sich Bürgermeister Josef Schachner gezeigt: Es habe “keine Kommunikation” gegeben, er habe selbst erst am Samstag von den Maßnahmen erfahren. “Ich hoffe nicht, dass das Willkür ist”, meinte er gegenüber der APA. In der Gemeinde wurden zwei Personen positiv auf das Virus getestet, denen gehe es aber gut, so der Bürgermeister.

Schacher betonte, er habe erst gegen 7.00 Uhr früh durch einen Anruf von der Polizei gehört, dass die Gemeinde abgesperrt wurde. Den genauen Grund kannte er zunächst selbst nicht: “Wir haben zwei positive Fälle gehabt, aber die hatten nur ganz leichte Symptome und sind in häuslicher Pflege”, schilderte er. Grundsätzlich sei er mit den Maßnahmen aber einverstanden, denn “Sicherheit geht vor, aber die Kommunikation könnte besser sein”, sagte Schachner.

(apa)

Der Internet-Gigant Google arbeitet an der Entwicklung einer Website, mit deren Hilfe Bürger anhand ihrer Symptome selbst abschätzen können sollen, ob ein Test auf das neuartige Coronavirus notwendig ist. Das Google-Schwesterunternehmen Verily Life Sciences befinde sich in einem “frühen Stadium der Entwicklung”, erklärte Google am Freitag (Ortszeit).

(apa)

Wegen der Coronavirus-Pandemie will Italien die ursprünglich im Frühjahr geplanten Regional- und Kommunalwahlen verschieben. Das gilt auch für die ursprünglich am 3. Mai geplanten Kommunalwahlen in 113 Südtiroler Gemeinden.

(apa)

Die Coronavirus-Fälle mit Bezug zu den isolierten Gebieten in Tirol steigen weiterhin an: Im Laufe des Freitagabend bzw. seit Samstagfrüh wurden weitere 21 Menschen positiv auf das Virus getestet, die in direktem Zusammenhang mit dem Paznauntal und St. Anton stehen. Insgesamt wurden bisher 206 Menschen in Tirol mit Corona infiziert, teilte das Land am Samstag mit.

Darüber hinaus wurden mindestens sechs weitere Infektionen aus dem Raum Innsbruck bzw. Innsbruck-Land bekannt. Damit wurden seit Freitag 34 Neuerkrankungen verzeichnet. Die Nachverfolgung der Kontaktpersonen sei bereits im Gange, hieß es.

Unterdessen richtete die Leitstelle Tirol unter “corona.leitstelle.tirol” einen Online-Fragebogen ein, der zur Einstufung von Verdachtsfällen dient. Nach dieser Abklärung wird gegebenenfalls dazu geraten, die Gesundheitsberatung unter der Nummer 1450 anzurufen.

(apa)

Das Coronavirus trifft in Italien Männer stärker als Frauen. Laut den jüngsten Angaben der Gesundheitsbehörden sind lediglich 25,6 Prozent der 1.266 Todesopfer in Italien Frauen. Die Sterberate – die Zahl der Todesopfer bezogen auf die Gesamtzahl der Infizierten – beträgt in Italien durchschnittlich 5,8 Prozent. Sie liegt bei Männern jedoch bei 7,2 Prozent, bei Frauen bei 4,1 Prozent.

(apa)

Die Kärntner Gemeinde Heiligenblut steht bis 29. März unter Quarantäne, teilte die Bezirkshauptmannschaft Spittal an der Drau am Samstag mit. Ausländische Gäste dürfen aus dem Skigebiet abreisen, für Österreicher ist die An- und Abfahrt gesperrt.

(apa)

Zum Nachlesen finden Sie den gestrigen Live-Ticker vom 13. März hier.

(lb)

Wir berichten auch heute wieder über die wichtigsten aktuellsten Entwicklungen rund um das Coronavirus.

(lb)

Titelbild: APA Picturedesk

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Das Maßnahmengesetz und Covid-19 Fond Gesetz wird ab Montag beschlossen. Deswegen wird er eine Sondersitzung einleiten.

(MP)

Nationalratspräsident Wolfgang Sobotka wird seine Erklärung zum parlamentarischen Prozedere wegen des Coronavirus abgeben.

(MP)

Der Regierungschef der Südkaukasusrepublik Armenien, Nikol Pashinyan, hat sich wegen der Verbreitung des Coronavirus Sars-CoV-2 vorsorglich in Selbstisolation begeben. Seine Frau Anna habe sich in der vergangenen Woche mit der First Lady Brasiliens getroffen, deshalb wolle man auf Nummer sicher gehen, sagte Pashinyan am Samstag.

Er befinde sich nun in seinem Haus außerhalb der Hauptstadt Eriwan in der Ex-Sowjetrepublik. Es gehe beiden gut, sie hätten auch kein Fieber, sagte der 44-Jährige. Sie warteten nun auf ihre Testergebnisse.

(apa)

10 weitere Menschen sind an den Folgen des Coronavirus gestorben. Das teilte die Gesundheitsbehörde NHS England mit. Die Zahl der Todesopfer steigt dadurch auf 21.

(MP)

Die Regierungssitzungen des Landes Oberösterreich dürften bis auf weiteres als Videokonferenzen stattfinden. Landeshauptmann Thomas Stelzer (ÖVP) hat am Samstag angekündigt, dass die Landesregierung am Montag diese Möglichkeit beschließen soll. “Gerade in der Krisenzeit ist es wichtig, dass die Handlungsfähigkeit einer Regierung in jeder Situation gewährleistet ist”, meinte er.

Mit dem Beschluss einer Änderung der Geschäftsordnung kann der Landeshauptmann dann eine Videokonferenz für die Landesregierung anordnen. Zudem hielt er auch alle Mitglieder der Oö. Landesregierung an, “ihre sozialen Kontakte auf ein Mindestmaß zu reduzieren und mit gutem Beispiel voranzugehen.” Auch in den politischen Büros werde, wie auch im gesamten Landesdienst, nach Möglichkeit Home-Office angewendet.

(apa)

Nach Italien plant auch Spanien wegen der Coronavirus-Pandemie laut einem Entwurf für ein Dekret eine landesweite Ausgangssperre. Die Regierung weist die Bevölkerung an, zu Hause zu bleiben, wie aus dem Dokument hervorgeht, das Reuters am Samstag einsehen konnte. Ausnahmen seien nur Notfälle oder wenn die Menschen Lebensmittel und Medikamente einkaufen beziehungsweise zur Arbeit müssten.

Die Regierung erklärte, die Kabinettssitzung, in der über Maßnahmen entschieden werde, laufe noch. Eine Pressekonferenz sei am Nachmittag geplant. Am Freitag hatte sie angekündigt, Samstag formell des Notstand auszurufen.

(apa)

Geregelt werden auch Strafbestimmungen im Zusammenhang mit behördlich geschlossenen Firmen. Wer ein solches Verbot verletzt und die Betriebsstätte dennoch betritt, riskiert 3.600 Euro Strafe. Unternehmer riskieren Strafen bis zu 30.000 Euro.

(apa)

Auf eine gesetzliche Grundlage gestellt wird (im Arbeitsvertragsrechts-Anpassungsgesetz) auch die angekündigte Sonderfreistellung für Arbeitnehmer, die Kinder zuhause betreuen müssen. Wer nicht im “versorgungskritischen Bereich” arbeitet und dessen Kindergarten oder Schule wegen einer behördlichen Maßnahme teilweise oder vollständig schließen muss, der kann vom Arbeitgeber drei Wochen “Sonderbetreuungszeit” erhalten. Die Firma erhält dann ein Drittel des Lohnes ersetzt.

(apa)

Um wichtige Unternehmen vor Zahlungsschwierigkeiten zu bewahren, soll es Liquiditätshilfen geben. Abgewickelt werden sollen diese über die Abbaumanagement-Gesellschaft des Bundes (ABBAG). Das ABBAG-Gesetz wird entsprechend novelliert.

(apa)

Stark erweitert wird die Kurzarbeit. Um möglichst viele Menschen in Beschäftigung zu halten, sollen Unternehmen schon ab Montag ihre Mitarbeiter für ein neues Kurzarbeitsmodell anmelden können. Dieses sieht eine deutlich stärkere Arbeitszeitreduktion als bisher vor, inklusive der Möglichkeit, vorübergehend gar nicht zu arbeiten. Auch der Kostenersatz für die Unternehmer wird angehoben. Gut verdienende Arbeitnehmer sollen aber ebenfalls einen Beitrag leisten: die vollen 90 Prozent des Lohns erhält nur, wer maximal 1.700 Euro brutto verdient. Darüber schmilzt die Ersatzrate auf bis zu 80 Prozent ab.

(apa)

Zentrales Instrument zur Finanzierung der Krisenfolgen ist der mit vier Mrd. Euro dotierte Fonds, wobei Kanzler Sebastian Kurz (ÖVP) am Samstag schon deutlich gemacht hat, dass darüber hinaus noch weitere Maßnahmen folgen werden. Der Fonds soll jedenfalls sowohl die Maßnahmen zur Stabilisierung der Gesundheitsversorgung finanzieren, als auch die deutlich ausgeweitete Kurzarbeit (mit 400 Mio. Euro).

Auch die Abfederung von durch die Krise ausgelösten Einnahmenausfällen soll der Fonds übernehmen. Das Epidemiegesetz, das im Fall von Betriebsschließungen Schadenersatz für den Verdienstentgang vorsieht, will die Regierung novellieren. Weiters soll der Fonds Maßnahmen zur Aufrechterhaltung der Sicherheit und der Konjunkturbelebung finanzieren sowie Maßnahmen im Zusammenhang mit Vorgaben an die Bildungseinrichtungen.

Um die Zahlungsfähigkeit der Firmen zu sichern soll es u.a. Kreditgarantien und Überbrückungskredite geben sowie die Stundung von Steuern und die Herabsetzung von Steuervorauszahlungen. Bestehen soll der Fonds vorerst nur bis Jahresende: das Gesetz soll mit Ende 2020 wieder außer Kraft treten. Das Budgetprovisorium und der Finanzrahmen werden angepasst, um die entsprechenden Ausgaben zu finanzieren.

(apa)

Die Regierung hat am Samstag eine Reihe von Unterstützungsmaßnahmen angekündigt, um die Auswirkungen der Corona-Krise auf die Wirtschaft abzufedern. Allen voran wird im Finanzministerium ein vier Mrd. Euro schwerer “COVID-19-Krisenbewältigungsfonds” eingerichtet und die Kurzarbeit wird deutlich ausgedehnt. Der für heuer erwartete Budgetüberschuss ist damit Geschichte.

(apa)

Japan hält trotzt der Coronavirus-Pandemie und der Absage zahlreicher anderen Sportveranstaltungen weltweit an der Austragung der Olympischen Spiele im Sommer in Tokio fest. Das betonte Japans Ministerpräsident Shinzo Abe am Samstag erneut.

“Wir werden die Ausbreitung der Infektion überwinden und die Olympischen Spiele wie geplant problemlos ausrichten”, sagte Abe bei einer Pressekonferenz in Tokio. Eine Verschiebung oder Absage sei auch bei einem Telefonat mit US-Präsident Donald Trump am Freitag kein Thema gewesen, erklärte er weiters. Trump hatte davor in Washington eine mögliche Olympia-Verschiebung auf 2021 angedeutet

(apa)

Der deutsche Gesundheitsminister Jens Spahn bittet die heimkehrenden Urlauber aus Schweiz, Italien und Österreich für 14 Tage zuhause zu bleiben.

(MP)

Ein rumänisches Paar (53 und 54 Jahre alt) aus der rumänischen Hafenstadt Constanta soll sich bei einem Wien-Besuch mit dem Coronavirus angesteckt haben. Damit ist die Zahl der belegten Fälle in Rumänien auf 99 gestiegen. Die beiden waren am 7. März aus der Donaumetropole heimgekehrt.

(apa)

In Niederösterreich wird die Zahl der mobilen Teams aufgestockt, um Abstriche bei Covid-19 Verdachtsfällen abzunehmen. Ab Montag werden laut einer Aussendung acht des Roten Kreuzes und zwei des Samariterbundes im Einsatz sein.

Mit der Aufstockung – am 3. März war mit vier Teams begonnen worden – werde “sichergestellt, dass Verdachtsfälle das Haus nicht mehr verlassen müssen und jeder weitere Kontakt vermieden wird”, sagte Gesundheitslandesrätin Ulrike Königsberger-Ludwig (SPÖ) am Samstag anlässlich eines Besuchs beim Landesführungsstab des Roten Kreuzes Niederösterreich. “Es besteht kein Grund zur Panik, allerdings ist Vorsicht geboten.”

(apa)

Wie bereits um 12 Uhr angekündigt, gibts heute als Nachspeise eine Eispalatschinke.
Die habe ich mir gerade selbst angerichtet. Sehen sie selbst. Aber nur schauen, nicht angreifen.

(MP)

Die Polizei Salzburg hat am Freitag zwei Tennengauer überführt, die Fake-News zu Corona über soziale Medien verbreitet haben sollen. Die Verdächtigen, 33 und 35 Jahre alt, stellten offenbar das Bild einer Person im Schutzanzug online und behaupteten, dass in ihrer Heimatgemeinde eine Person erkrankt sei, teilte eine Polizeisprecherin mit.

Das Duo wurde bei der Staatsanwaltschaft angezeigt. Die Landespolizeidirektion Salzburg wies extra darauf hin: “Verbreiten Sie keine Gerüchte – egal ob mündlich oder über andere elektronische Kommunikationsdienste. Das erschwert die Arbeit der Behörden und der beteiligten Einsatzorganisationen und hat strafrechtliche Folgen.”

(apa)

In Italien wächst die Sorge wegen der zunehmenden Zahl von infizierten Ärzten und Krankenpflegern. Circa 2.000 Sanitäter sind entweder infiziert worden, oder sind unter Heimisolierung, schätzt der italienische Ärzteverband.

Laut dem Gesundheitsbeauftragten der Region Lombardei, Giulio Gallera, sind zwölf Prozent aller Infizierten in Italien Sanitäter. Die meisten von ihnen sind in norditalienischen Krankenhäusern im Einsatz. Wegen des zunehmenden Bedarfs an Medizinern, wurden auch pensionierte Ärzte reaktiviert. Auch Ärzte von Hilfsorganisationen und Privatkliniken wurden eingesetzt.

(apa)

Auch die Behörden in Madrid empfehlen den Einwohner dringendst daheim zu bleiben.
Der spanische Premieminister Pedro Sanchez geriet ins Kreuzfeuer der Kritk, da seine Maßnahmen zur Eindämmung des Virus zu langsam und spät kamen. Erst nach dem starken Anstieg der Zahlen in dieser Woche wurden erste Maßnahmen präsentiert.

(MP)

Viele Skandinavier dürften sich beim Skiurlaub in Österreich mit dem Coronavirus angesteckt haben, ein guter Teil von ihnen wohl in Ischgl mit dem Hotspot der Bar “Kitzloch”. Für Dänemark und Norwegen ist Österreich Haupt-Quell-Land, zusammen mit Schweden gibt es über 1.000 solcher Fälle. Tirol wies vereinzelte Kritik an späten Maßnahmen zurück: Man habe sofort nach Vorliegen gesicherter Daten reagiert.

(apa)

In der Kärntner Gemeinde Heiligenblut ist die Lage auch nach Bekanntwerden der Quarantäne am Samstag ruhig gewesen. Wie Bezirkshauptmann Klaus Brandner auf APA-Anfrage mitteilte, gab es “überhaupt keine Probleme” mit der Abreise der Urlauber. Von den 300 Gästen seien rund 200 aus dem Ausland, die großteils bereits weggefahren seien.

Grund für die – für die meisten völlig überraschend erfolgte – Quarantäne seien drei weitere Coronavirus-Verdachtsfälle in der Gemeinde. Zwei bestätigte Fälle gab es bereits, bei denen der Krankheitsverlauf aber leicht war, wie Bürgermeister Josef Schachner (ÖVP) bestätigte. Nun seien drei weitere Verdachtsfälle mit Symptomen aufgetaucht, daher wurde die Quarantäne beschlossen, die aber “von der Bevölkerung akzeptiert wird, weil es ja zu ihrem Schutz ist”, meinte Brandner. Getestet werden müssen auch rund 15 Kontaktpersonen der drei Betroffenen in Heiligenblut.

Die abreisenden Urlauber mussten ihre Daten angeben und bestätigen, dass sie sich unverzüglich auf den Heimweg machen und bei ihren Heimatgemeinden melden.

(apa)

Kardinal Christoph Schönborn hat angesichts der aktuellen Krisensituation um das Coronavirus an Gläubige appelliert, “nicht nur an uns zu denken”, sondern den Blick für Menschen in Not zu wahren. Das sagte der Wiener Erzbischof am Samstag bei einem Gottesdienst im Stephansdom, der per Livestream übertragen wurde. Wegen der Maßnahmen der Regierung wurden Gottesdienste ja vorübergehend ausgesetzt.

(apa)

In Brunei sind 38 der 40 Corona-Fälle auf ein religiöses Fest zurückzuführen gewesen. Am Fest nahmen 85 Personen teil, 18 wurden positiv getestet. Betroffen ist auch ein 9 Monate alte Kind eines Teilnehmers.

(MP)

In der Linzer Innenstadt hatten bereits am Samstag vereinzelt Geschäfte wie etwa für Mode, Unterwäsche, Haushaltswaren oder Dekoartikel geschlossen. An den Fensterscheiben hingen Hinweise für Paketzusteller, wo sie sich für die Warenzustellung melden sollen, ergab ein Rundgang der APA Samstagvormittag.

Überhaupt waren in der City auffällig wenig Passanten unterwegs. In den geöffneten Läden herrschte mehr oder weniger Leere. Verkäuferin baten die vereinzelten Kunden um Distanz, um die persönlichen Kontakte auf ein Mindestmaß zu reduzieren. Viele griffen das Geld nur mehr mit Handschuhen an.

(apa)

Der Giro d’Italia kann nicht wie geplant vom 9. bis 31. Mai stattfinden. Die Italien-Radrundfahrt wird wegen der Coronavirus-Pandemie auf einen späteren Zeitpunkt verschoben. Ein möglicher neuer Termin soll frühestens am 3. April bekannt gegeben werden. Dann endet das Dekret von Italiens Regierung, mit dem landesweit alle Großveranstaltungen abgesagt wurden.

(apa)

Die Arbeiterkammer fordert neben dem Kurzarbeitsmodell auch eine Lösung für jene Arbeitnehmer, die wegen der Corona-Krise mit Wiedereinstellungszusage gekündigt werden. AK-Direktor Christoph Klein befürchtet nämlich, dass sich Kleinbetriebe auch vom neuen Kurzarbeitsmodell überfordert sehen und ihre Mitarbeiter für die Dauer der Krise zum AMS schicken könnten.

Klein plädiert dafür, diesen Arbeitnehmern trotz der Wiedereinstellungszusage Arbeitslosengeld auszuzahlen und will darüber auf Sozialpartnerebene und mit dem AMS sprechen. “Wir schauen, ob wir das unbürokratisch mit einem Erlass machen können”, so der AK-Direktor.

(apa)

Hier nachzulesen:

(MP)

Die Gewerkschaften warnen davor, angesichts der Coronavirus-Pandemie Arbeitnehmerrechte zu beschneiden. Und sie fordern eine Rücksichtnahme auf die Mitarbeiter, die für die Bevölkerung den Alltag am Laufen halten. Zufrieden mit dem Programm der Regierung zeigte sich heute die Industriellenvereinigung.

(apa)

Die indische Regierung hat verkündet, dass das Coronavirus als ein “notified disaster” (gemeldete Katastrophe) eingestuft wird, um wirksamere Methoden mit den Rücklagen des Staatskatatrophenfond finanzieren zu können.

(MP)

In Norditalien sind die Kontrollen verschärft worden, um zu verhindern, dass Touristen trotz der Coronavirus-Quarantäne entlang dem Meer spazieren. Unzählige Autofahrer aus den Grenzregionen, die ihre Ferienwohnungen an der ligurischen Riviera erreichen wollten, wurden am Samstag aufgehalten und angezeigt.

Die ligurische Riviera-Ortschaft Bordighera schloss den Zugang zu den Stränden. 40 Personen wurden in der Hafenstadt Genua angezeigt, weil sie sich von ihrer Wohnung entfernt hatten und sich ohne dringenden Grund auf der Straße aufhielten.

Inzwischen bestürmten mehrere Menschen am Samstag die Züge von Mailand in Richtung Süden. Nachdem ein Großteil der Flughäfen geschlossen wurden, bleibt die Bahn der einzige Weg, um mit öffentlichen Verkehrsmitteln den Süden des Landes zu erreichen.

Der Präsident der süditalienischen Region Apulien, Michele Emiliano, rief seine im Norden lebenden Mitbürger auf, nicht in den Süden zu ziehen. Die Gefahr sei, dass sich die Epidemie verstärkt in mittel- und süditalienische Regionen ausdehne, die bisher von der Epidemie zum Teil verschont geblieben sind. “Tausende Menschen kehren aus dem Norden zurück. So besteht Gefahr, dass sich neue Infektionsherde entwickeln”, warnte Emiliano.

(apa)

Um die Ansteckungsgefahr für Mitarbeiter in Vorarlbergs Apotheken zu minimieren, hat die Apothekerkammer den Apotheken Einlassregeln empfohlen. Der Einlass soll auf wenige Kunden beschränkt werden. Zudem rät man zu erweiterten Öffnungszeiten.

(apa)

Auch die Wiener DJs sind kreativ: auf Facebook wurden bereits erste Veranstaltungen erstellt, bei der man über Livestream zur Party einlädt.

Der Veranstaltungsort? Euer Wohnzimmer. Der Eintritt ist gratis, es gibt genug Platz für jeden und das Bier ist billig. Vorausgesetzt, man hat genug eingelagert.

(MP)

Laut Virologen Norbert Nowotny hat Covid-19 sehr viele genetische Ähnlichkeiten mit SARS. Leider gibt es klinische Unterschiede zur Behandlung. Durch die langjährige Forschung an SARS und MERS muss man aber nicht bei bei 0 anfangen.

(MP)

“Sehr klug und vorausschauend” lobt Anschober die Vorgehensweise der Stadt Wien zur Nutzung der leeren Flächen für die Aufstockung der Betten. Es sei eine sehr kooperative und angenehme Zusammenarbeit zwischen der Bundesregierung und den Bundesländern.

(MP)

Es sind derzeit keine Einschränkungen der öffentlichen Verkehrsmittel geplant, so Anschober.

Die Empfehlung des ein Meter Abstandes wird weiterhin empfohlen. Meist sind es mehr, da bereits weniger Passagiere unterwegs sind. Die Stoßzeiten sollten vor allem von Risikogruppen gemieden werden.

(MP)

“Die Grenze zu Tschechien ist geschlossen. Wie gehen wir mit den fehlenden Pflegekräften um?”

Laut Anschober wird die Einreise dieser Personen sichergestellt.

(MP)

Rudolf Anschober in Ö1 findet die Nachbarschaftshilfengruppen großartig, dass derzeit ein “Team Österreich” am enstehen ist.

(MP)

Auch die deutschen Nachbarn kämpfen mit der Flut an Falschinformationen.

Das Gleiche gilt in Österreich: bitte informieren Sie sich über offizielle Infokanäle und überprüfen Sie den Inhalt von Gerüchten oder Ketten-SMS, bevor Sie diese womöglich ungeprüft verteilen.

(MP)

Die Pressekonferenz der österreichischen Bundesregierung wurde beendet. “Es folgen nun weitere Termine, die man einhalten muss.”, so der Sprecher.

(MP)

Vizekanzler Werner Kogler spricht über der Rettung von Unternehmen: “Lieber der heimische Wirt als Starbucks.”

(MP)

Gesundheitsminister Rudolf Anschober ist ab 12 Uhr bei “Journal zu Gast” auf Ö1.

(MP)

12 Uhr ist es, deswegen ein allgemeines Mahlzeit an alle Ticker-Leser!

Bei mir wirds nacher als Nachtisch Eispalatschinken geben.

(MP)

“Sind Ski-orte die Hotspots zur Ausbreitung in andere Länder?” fragt ein Journalist die österreichsiche Regierung bei der PK.

Kurz mahnt Vorsicht bei Spekulationen. Wichtig ist genau zu dokumentieren, wo die Infektionen stattfinden. Aber durch die lang Dauer bis zum Krankheitsausbruch sind diese nicht leicht nachzuvollziehen.

Außerdem spricht der Bundeskanzler von mehreren Infektionszentren. Diese sind vor allem Italien zurückzuführen. Es betrifft einige Touristengebiete, aber auch die Bundeshauptstadt.

(MP)

Kurz betont in der Pressekonferenz: “Beschäftigen sie sich nicht mit was-wäre-wenn Zukunftsfragen.” Es habe oberste Priorität das soziale Leben so einzuschränken, dass die Verbreitung des Virus eingedämmt wird.

“Ab Ostern gibt es hoffentlich die Möglichkeit des Wiederaufstehens zur Normalität”

(MP)

Die Regierung hat am Samstag einen vier Mrd. Euro schweren “Corona-Krisenfonds” angekündigt. Kanzler Sebastian Kurz (ÖVP) sprach bei einer gemeinsamen Pressekonferenz mit Sozialpartnern von einem ersten Schritt. Teil des Pakets ist auch ein neues Kurzarbeitsmodell. Der eigentlich für heuer geplante Budgetüberschuss ist damit Geschichte.

“Das Budget 2020 wird keines sein, wo ich von einem ausgeglichenen Haushalt sprechen werde”, sagte Finanzminister Gernot Blümel (ÖVP) bei der Pressekonferenz. “Ein ausgeglichener Haushalt ist immer wichtig, aber die Gesundheit der Österreicher, die Arbeitsplätze und der Standort ist wichtiger.”

Für die Kurzarbeit werden laut Wirtschaftsministerin Margarete Schramböck (ÖVP) 400 Mio. Euro zur Verfügung stehen – also deutlich mehr als im Krisenjahr 2009. Neu ist unter anderem, dass die Arbeitszeit auf bis zu Null reduziert werden kann.

(apa)

Der Sieger des Eurovision Song Contest (ESC) 2017, Salvador Sobral, zeigt sich solidarisch mit Corinavirus-Betroffenen. Er werde am Samstagabend ein Online-Konzert speziell für all jene Menschen geben, die “zu Hause in Quarantäne sind, ob freiwillig oder unfreiwillig”, sagte der 30 Jahre alte Sänger und Musiker aus Portugal in einem auf Facebook geposteten Video.

Er habe die Idee zum Online-Konzert gehabt, “weil wir gerade diese verrückte Situation auf der ganzen Welt erleben”. Es werde, so Sobral, eine “kleine Show” mit seinem musikalischen Partner Andre Santos sein. Sie soll über die sozialen Netzwerke des Sängers live gestreamt werden.

(apa)

In den Philippinen stieg die Zahl der Infizierten auf 98. Das wurde heute bestätigt. Es wird eine größere Reisesperre ab morgen vorbereitet.

In der Hauptstadt Manila wird ab Sonntag eine Nachtsperre ausgerufen. Das betrifft 12 Millionen Einwohner. Man hat große Angst, dass der Virus sich in den Slums ausbreitet.

(MP)

Stand 14. März 8 Uhr:

7.467 durchgeführte Testungen, 602 bestätigte Fälle, 6 genesene Personen, 1 Todesfall

(lb)

Beunruhigende Meldungen aus Norwegen.

„Mindestens 377 Koronarfälle stammen aus Österreich

Laut FHI sind derzeit mindestens 377 der in Norwegen infizierten Coronas in Österreich infiziert. 127 Fälle stammen aus Italien, 156 wurden in Norwegen infiziert.

Nach Angaben von VG gibt es in Norwegen insgesamt 873 Koronarfälle.“

….

„Solberg: – Jetzt kommen die stärksten Maßnahmen, die wir in Friedenszeiten in Norwegen ergriffen haben

Erna Solberg und Bent Høie reichen Coronamaßnahmen ein

VG News: Die Streitkräfte helfen am Flughafen Oslo“

Das schreibt das Nachrichtenportal „Verdens Gang“:

(sm)

Wegen der Ausbreitung des Coronavirus schließt Russland seine Grenzen zu Polen und Norwegen. Dies trete in der Nacht auf Sonntag in Kraft und gelte für alle Ausländer, die aus privaten, beruflichen, touristischen oder Studiengründen reisen, erklärte die Regierung in Moskau am Samstag.

Ausgenommen seien lediglich Bürger Weißrusslands, Mitglieder offizieller Delegationen und Menschen, die eine dauerhafte Aufenthaltsgenehmigung für Russland haben. Russland hat südlich der Exklave Kaliningrad eine kurze Landgrenze zu Polen sowie eine knapp 200 Kilometer lange Grenze zu Nordnorwegen. In Russland wurden bisher 45 Infektionen mit dem neuartigen Coronavirus registriert. Im Kampf gegen das Coronavirus hatte das Land bereits zuvor seine Grenzen nach China geschlossen und Einreisen aus dem Iran und Südkorea beschränkt. Auch die Flugverbindungen in die EU sollen reduziert werden.

(apa)

Gesundheitsminister Rudolf Anschober (Grüne) und Innenminister Karl Nehammer (ÖVP) haben alle, die sich seit 28. Februar in den betroffenen Regionen Paznauntal, St. Anton am Arlberg und Heiligenblut aufgehalten haben, dringend aufgefordert, sich in häusliche Selbstisolation zu begeben. Das betrifft konkret Aufenthalte in den Gemeinden Ischgl, Kappl, See, Galtür, Heiligenblut und St. Anton am Arlberg.

(apa)

Die Regierung wird für die Bewältigung der Corona-Krise in Österreich bis zu 4 Milliarden Euro zur Verfügung stellen. Lesen Sie den ganzen Artikel hier. 

(lb)

Die Isolierung des Skiortes St. Anton am Arlberg hat am Freitag ein “riesen Chaos” verursacht, sagte Bürgermeister Helmut Mall im APA-Gespräch. Die Gemeindevertreter seien nur kurz vor der Pressekonferenz über die bevorstehenden Maßnahmen informiert worden. Der “Überraschungseffekt” habe im Ort eine “riesen Angst” ausgelöst, beschrieb er die Situation. Mittlerweile sei St. Anton “ausgestorben”.

Die meisten ausländischen Gäste seien – wie im ebenso unter Quarantäne gestellten Paznauntal – bereits abgereist und die Straßen von St. Anton wie leer gefegt. Die Menschen würden sich jetzt in den Häusern aufhalten. Eine “eigenartige Situation”, sagte Mall. “Es war wirklich ein Freitag der 13.”. Die Nacht sei aber relativ ruhig verlaufen. Mall lobte auch das Vorgehen der Polizei.

(apa)

Das Coronavirus hat bereits viele Mitarbeiter ins Home-Office befördert, beim ORF sind ab Montag auch Schutzmaßnahmen für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die zum Arbeitsplatz kommen, geplant. An allen ORF-Standorten werden beim Betreten Körpertemperaturmessungen mittels Infrarot-Fieberthermometer an der Stirn ohne Kontakt mit der Hautfläche durchgeführt, bestätigte ein Sprecher am Samstag.

(apa)

Bei den zwei weiteren im Burgenland positiv auf das Coronavirus getesteten Personen handelt es sich nach Angaben vom Samstag um ein Ehepaar aus dem Bezirk Oberwart. Die Frau (72) und ihr Mann (80) waren laut Landesmedienservice bei einer Geburtstagsfeier mit einer infizierten Person in Kontakt gekommen. Im Bundesland gibt es nunmehr neun Erkrankte

(apa)

Die WHO hat zusammen mit der UN Foundation und anderen Partnern einen Coronavirus Solidaritäts-Fonds eröffnet. Auf der Spenden-Webseite der WHO ist zu lesen:
“Spenden unterstützen die Arbeit der WHO, um die Ausbreitung des Virus zu verfolgen und zu verstehen. Um sicherzustellen, dass die Patienten die Versorgung erhalten, die sie benötigen, und dass die Mitarbeiter an vorderster Front wichtige Vorräte und Informationen erhalten; und die Bemühungen zur Entwicklung von Impfstoffen, Tests und Behandlungen zu beschleunigen.”

(lb)

Wiener Bürgermeister Michael Ludwig twittert: Die Infrastruktur in Wien wird aufrechterhalten, einzig der Ubahn-Nachtbetrieb wird eingestellt.

(lb)

Völlig überrascht von den Quarantäne-Maßnahmen in Heiligenblut hat sich Bürgermeister Josef Schachner gezeigt: Es habe “keine Kommunikation” gegeben, er habe selbst erst am Samstag von den Maßnahmen erfahren. “Ich hoffe nicht, dass das Willkür ist”, meinte er gegenüber der APA. In der Gemeinde wurden zwei Personen positiv auf das Virus getestet, denen gehe es aber gut, so der Bürgermeister.

Schacher betonte, er habe erst gegen 7.00 Uhr früh durch einen Anruf von der Polizei gehört, dass die Gemeinde abgesperrt wurde. Den genauen Grund kannte er zunächst selbst nicht: “Wir haben zwei positive Fälle gehabt, aber die hatten nur ganz leichte Symptome und sind in häuslicher Pflege”, schilderte er. Grundsätzlich sei er mit den Maßnahmen aber einverstanden, denn “Sicherheit geht vor, aber die Kommunikation könnte besser sein”, sagte Schachner.

(apa)

Der Internet-Gigant Google arbeitet an der Entwicklung einer Website, mit deren Hilfe Bürger anhand ihrer Symptome selbst abschätzen können sollen, ob ein Test auf das neuartige Coronavirus notwendig ist. Das Google-Schwesterunternehmen Verily Life Sciences befinde sich in einem “frühen Stadium der Entwicklung”, erklärte Google am Freitag (Ortszeit).

(apa)

Wegen der Coronavirus-Pandemie will Italien die ursprünglich im Frühjahr geplanten Regional- und Kommunalwahlen verschieben. Das gilt auch für die ursprünglich am 3. Mai geplanten Kommunalwahlen in 113 Südtiroler Gemeinden.

(apa)

Die Coronavirus-Fälle mit Bezug zu den isolierten Gebieten in Tirol steigen weiterhin an: Im Laufe des Freitagabend bzw. seit Samstagfrüh wurden weitere 21 Menschen positiv auf das Virus getestet, die in direktem Zusammenhang mit dem Paznauntal und St. Anton stehen. Insgesamt wurden bisher 206 Menschen in Tirol mit Corona infiziert, teilte das Land am Samstag mit.

Darüber hinaus wurden mindestens sechs weitere Infektionen aus dem Raum Innsbruck bzw. Innsbruck-Land bekannt. Damit wurden seit Freitag 34 Neuerkrankungen verzeichnet. Die Nachverfolgung der Kontaktpersonen sei bereits im Gange, hieß es.

Unterdessen richtete die Leitstelle Tirol unter “corona.leitstelle.tirol” einen Online-Fragebogen ein, der zur Einstufung von Verdachtsfällen dient. Nach dieser Abklärung wird gegebenenfalls dazu geraten, die Gesundheitsberatung unter der Nummer 1450 anzurufen.

(apa)

Das Coronavirus trifft in Italien Männer stärker als Frauen. Laut den jüngsten Angaben der Gesundheitsbehörden sind lediglich 25,6 Prozent der 1.266 Todesopfer in Italien Frauen. Die Sterberate – die Zahl der Todesopfer bezogen auf die Gesamtzahl der Infizierten – beträgt in Italien durchschnittlich 5,8 Prozent. Sie liegt bei Männern jedoch bei 7,2 Prozent, bei Frauen bei 4,1 Prozent.

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Die Kärntner Gemeinde Heiligenblut steht bis 29. März unter Quarantäne, teilte die Bezirkshauptmannschaft Spittal an der Drau am Samstag mit. Ausländische Gäste dürfen aus dem Skigebiet abreisen, für Österreicher ist die An- und Abfahrt gesperrt.

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