Amazon stellt auf Notbetrieb um

Nur noch überlebenswichtige Produkte

Dank Ausgangbeschränkungen und Quarantänemaßnahmen in Folge des Coronavirus steigt weltweit das Online-Geschäft. Bei Amazon kommt es zu Lieferengpässen. Der Konzern setzt deshalb radikale Schritte.

Seattle/Wien, 17. März 2020 / Wie das US-amerikanische OnlineNachrichtenmagazin „Business Insider“ berichtet, nimmt Amazon keine nicht-essentiellen Warenlieferungen mehr an. Das bedeutet, dass Zulieferer nur noch Medizinprodukte und notwendige Haushaltsartikel in die Lager des Versandriesen liefern dürfen. Ein entsprechendes Schreiben von Amazon an seine Zulieferer liegt „Business Insider“ vor.

Lager werden noch abverkauft

Amazon betont, dass der vorhandene Lagerbestand an nicht-essentiellen Gütern noch an Endkunden ausgeliefert werde. Bis 5. April wird Amazon jedoch seine Lagerbestände an allem außer überlebensnotwendigen Gütern nicht mehr aufstocken. Das sei eine Folge der Coronavirus-Krise.

Konkret schrieb Amazon an seine Zulieferer: „Infolge verstärkter Online-Einkäufe sind einige Produkte wie Haushaltsprodukte und Medizinprodukte ausverkauft. Wir priorisieren daher Haushaltsprodukte, Medizinprodukte und andere stark nachgefragte Produkte zeitweilig.“

Die “essentiellen” Sechs

Amazon nennt sechs Produktkategorien, die noch an die Lager geliefert werden können: Babyprodukte, Gesundheit und Haushalt, Pflegeprodukte, Lebensmittel, industriell-wissenschaftliche Ausrüstung und Haustierprodukte.

Bereits am Montag hatte Amazon keine Bestellungen mehr für Produkte aus anderen Kategorien an seine Zulieferer aufgegeben.

(tw)

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Titelbild: APA Picturedesk

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