Opposition kritisiert viele Regierungspresse-konferenzen

Nach der FPÖ haben auch NEOS die zahlreichen Pressekonferenzen der Bundesregierung in der Corona-Krise kritisiert. “Es ist noch kein Cent an Betriebe geflossen, den Spitälern fehlt es an Schutzausrüstung – dafür gibt es heute vier Pressekonferenzen der Regierung”, so Generalsekretär Nick Donig in einer Aussendung. Auch die FPÖ untermauerte ihre bereits geäußerte Kritik.

Wien, 26. März 2020/ “Kommunikation ist in dieser Krise zweifellos wichtig. Die Frage ist aber, ab wann Kommunikation überhandnimmt und die eigentliche Aufgabe der Bundesregierung, dieses Land sicher durch die Krise zu führen und die Gesundheit der Menschen zu schützen, darunter leidet”, sagte Donig. “Die Menschen erwarten klare Antworten statt sinnloser Inszenierung.”

“Regierung missbraucht Krise”

Auch FPÖ-Generalsekretär Michael Schnedlitz erneuerte via Aussendung die schon am Vormittag geäußerte Kritik: “Die Regierung missbraucht die Corona-Krise in immer dreisterer Art für die Selbstinszenierung. Kein Mensch braucht vier Pressekonferenzen pro Tag, wenn der Erkenntnisgewinn gleich null ist”, sagte er. “Wir wollen weniger Marketing und mehr Maßnahmen”, sagte Parteichef Norbert Hofer am Donnerstag in einer Pressekonferenz. Zudem könne man sich oft nicht auf das Wort der Minister verlassen. Hofer forderte zudem einen Freibetrag in der Höhe von 1.500 Euro für alle in der Krise relevanten Kräfte.

(APA)

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Titelbild: APA Picturedesk

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