Reisen in Zeiten von Corona

Report aus Indien

Die Spanierin Yesenia Herrera Febles ist vor drei Jahren mit dem Fahrrad aus Spanien zu einer Reise ohne Ziel aufgebrochen. Ihre Reise auf dem Drahtesel hat sie über 18 Länder bis nach Indien gebracht, wo sie gerade noch einreisen durfte. Das Land kämpft gerade, wie alle Staaten dieser Welt, mit der Ausbreitung des Coronavirus. Yesenia Herrera Febles musste ihre Reise aufgrund einer zwangsweisen Quarantäne unterbrechen – derzeit ist kein Ende in Sicht. Sie berichtet über ihre Corona-Erfahrungen der anderen Art in Indien exklusiv auf ZackZack.

Wien, 02. März 2020 / Als die Corona-Krise in China begann, war ich gerade in Meghalaya im Nordosten Indiens. Die Epidemie, die mittlerweile zur Pandemie wurde, fühlte sich im Jänner noch weit weg an: Die Epidemie würde nur China betreffen, oder Menschen, die planten, bald nach China zu reisen.

Ich betrachtete das Virus als etwas, das sehr weit weg war – und daher unbedeutend, ich hatte sogar geplant, nach China weiterzuradeln. Zusätzlich stempelte ich die ganze Sache als von den Massenmedien beworbene Sozialphobie ab – mit dem Ziel, globales Chaos zu kreieren. Ich traue ihnen immer noch nicht, aber zumindest habe ich den Eindruck, dass diese Sozialphobie doch gerechtfertig ist (obwohl es gefährlicher als je zuvor ist), wenn man sich ansieht, dass sich das Virus mit Lichtgeschwindigkeit ausbreitet und spürbaren Schaden auf der ganzen Welt anrichtet.

Kontrolle beim Grenzübergang

Es war Anfang Februar, als ich die Grenze zwischen Indien und Bangladesh das erste Mal überquerte. Ich radelte geradewegs in eine Anti-Corona-Kontrolle. Nun ja, ich nenne es Kontrolle, es war eher eine Pantomime. Medizinisches Personal saß an einem Tisch, nahm meine Daten auf und fragte mich, ob ich in den letzten Tagen krank gewesen sei. Kein Gesundheits-Check, keine Temperaturmessung oder irgendetwas in der Art. In Wirklichkeit fürchtete ich mich: Am Vortag war mir schlecht und ich hatte mit Sicherheit auch Fieber. Obwohl meine Symptome auf keine Corona-Infektion hindeuteten, wollte ich meine Gesundheit beim Grenzübergang nicht in Frage gestellt sehen und damit womöglich meine Einreise in Gefahr bringen. Aber sie vertrauten mir und ließen mich gehen.

Meine Reise mit dem Fahrrad durch Bangladesh dauerte fünf Wochen, die Situation war “normal” – zumindest ohne Probleme oder Einschränkungen durch Corona-Maßnahmen. Bangladesh ist nicht gerade ein ruhiges oder bequemes Land, meine Reise war extrem intensiv, aber auf andere Art und Weise – nicht durch das Coronavirus. Von Tag zu Tag kam mir das Wort “Corona” allerdings immer mehr zu Ohren: Ich denke, in Verbindung mit der massiven Ausbreitung des Virus in Europa. Ich kann mich noch gut an meinen letzten Tag in Bangladesh erinnern, in einer Mädchenschule hielt ich einen Vortrag über meine Reise und Empowerment von Frauen. Als ich zu Ende kam, wollten mir die Mädchen alle die Hände schütteln und mich umarmen (ob sie meinen Vortrag so toll fanden oder ich einfach für die meisten die erste Fremde war, die sie zu Gesicht bekamen).

Es war genau dieser Moment, als ich dachte: Wenn die Chance besteht, dass ich das Virus habe, dann habe ich es in fünf Minuten an zig Mädchen weitergegeben. Wurde ich mir der Situation bewusst, oder wurde ich paranoid?

Starrende Blicke

Dann kam der nächste Grenzübertritt – wieder zurück nach Indien, Tripura, ein indischer Bundesstaat im Osten des Landes. Der Gesundheits-Check wurde hier wesentlich ernster genommen. Ich wurde wieder über meine Gesundheit befragt, eine Krankenschwester übernahm das Fiebermessen. Es schien alles gut gewesen zu sein, weil sie mich zur Eindwanderungsbehörde schickten. Während ich dort auf Ausstellung des Einreisestempels wartete, bemerkten die Beamten meinen spanischen Pass. Sie fragten, ob ich kürzlich in Spanien gewesen sei, und welche Länder ich besucht hatte. Letztendlich ließen sie mich gehen – und ich war erleichtert, den Stress, das Chaos und die starrenden Blicke der Menschen draußen hinter mir lassen zu können.

Kein Holi Festival

Meinen ersten Stopp machte ich in Agartala, nahe an der Grenze und die Hauptstadt des Bundesstaats. In meine Zeit dort fiel auch das ‘Holi Festival’ oder Festival der Farben. Bei dem Fest, das im Hinduismus so wichtig ist, tragen sich die Menschen gegenseitig farbiges Pulver auf. Dieses Jahr schienen die Erwachsenen das Fest aus Angst vor Corona-Ansteckung nicht feiern zu wollen, daher haben sie mich zu einer Party von Teenagern mitgenommen.

Angst vor der Europäerin

Ich nutzte die Zeit in Agartala auch, um an ein paar Kollegs und Universitäten Vorträge zu halten. Es war bei einem dieser Vorträge, als ich das “wahre” Problem von Corona das erste mal erlebte: Ein Lehrer beschwerte sich über meine Anwesenheit. Wie konnten sie mir die Erlaubnis geben, als Fremde einen Vortrag zu halten? Hätte ich gar kein medizinisches Gutachten? Was sollten sie also mit dem Mikrofon machen? Es war nicht ich, die all diese Fragen beantworten musste – aber einer der Lehrer, die mich engagiert hatten. Ich musste ihnen meinen Pass mit dem Einreisestempel zeigen – als Beweis, dass ich kürzlich nach Indien eingereist war, an der Grenze einen Gesundheits-Check absolviert hatte und nicht aus Spanien direkt eingereist war. Natürlich war ihre Angst irrational, nur weil ich einen europäischen Pass habe, hatte ich ja nicht das Virus direkt aus Europa eingeschleppt.

Später im College wurde mir mitgeteilt, dass es ihnen nur bei ein paar wenigen Studenten gelungen war, sie für meinen Vortrag zu interessieren: Aus Angst vor einer Infektion traute sich keiner zum Vortrag. Ich konnte es nicht glauben! War ich zum ersten Mal im Leben mit Rassismus konfrontiert? Einige mutige Studenten kamen, saßen aber mit Maske in der letzten Reihe.

Nachdem ich diese kürzlichen Erlebnisse mit Corona verdaut hatte, wollte ich mich keinen unangenehmeren Situationen oder irrationalen Menschen aussetzen. Also beschloss ich, keine weiteren Vorträge zu halten, bis der Tsunami vorbei war. Aber andererseits… Was ist, wenn sie Recht haben und ich vielleicht das Virus habe? Das war bereits der Beginn meiner Paranoia. Ich beschloss, die Stadt bald zu verlassen, um in die Natur zu flüchten – weg von Städten und deren Überinformation und Massenhysterie, auf der Suche nach Natur.

Mir war bewusst, dass sie Grenzen bald schließen würden, auch zu Myanmar, wo ich als nächstes hinwollte. Aber zu dieser Zeit – optimistisch oder naiv – war ich mir sicher, dass sie in einem Monat wieder geöffnet würde. Heute bezweifle ich, dass die Grenze innerhalb der nächsten Monate noch geöffnet wird.

Ich war glücklich und frei, aber nur für ein paar Tage. Innerhalb kurzer Zeit breitete sich die Paranoia auch auf ländliche Gebiete aus. Es war in einem Dorf namens Kanchanpur, das ich nach dreitägiger Radfahrt erreichte.

Polizei und Militär wegen Markteinkauf

Ich ruhte mich gerade unter einem Baum sitzend aus, als mir ein Fremder plötzlich überraschend sein Handy in die Hand drückte. Ich fragte, wer das ist, als sich am anderen Ende der Leitung ein Mann meldete, der behauptete, Arzt zu sein. In schlechtem Englisch machte er mir klar, dass mich jemand auf dem Markt einkaufen sah und die Polizei über die Ausländerin in der Stadt verständigt hatte.

Er sagte, ich solle zurück ins städtische Krankenhaus gehen, damit sie mich testen. “Entschuldigen Sie? Nein, Herr Doktor. Ich reise mit meinem Fahrrad – das kostet viel Anstrengung. Wenn Sie mich hier an Ort und Stelle checken wollen, warte ich.” Ich reagierte recht ruppig, denn die Situation überraschte mich, und die Inder – aus kulturellen oder sprachlichen Gründen – sind sehr herrisch und autoritär. Und das gefällt mir nicht. Dieser Mann drohte mir, dass die Polizei kommen würde, um mich zu verhaften, wenn ich nicht zurückkäme. “OK. Ich warte hier auf Sie.”

“Die weiße Frau, die mit dem Fahrrad mit einem tödlichen Virus nach Kanchanpur gekommen ist”

Minuten später kamen ein paar Männer in verschiedenen Uniformen. Ich vermute, die örtliche Polizei und das Militär – alle sehr freundlich. Natürlich wollen sie Fotos mit mir machen. “Entschuldigung, aber fürs Foto habe ich kein Coronavirus?” Sie lachten. Das ist lächerlich, dachte ich. Und wieder gaben Sie mir ein Telefon: Diesmal ein anderer Arzt, höher in der Hierarchie, soweit ich es verstand – mit besserer Kommunikation und besserem Englisch. Er erklärt mir, dass ich, wenn ich innerhalb der letzten 15 Tage nach Indien gekommen wäre, mich in fünftägige Quarantäne begeben müsse. Nachdem ich versucht hatte, über den Ort zu verhandeln (ich wollte für nichts auf der Welt in die Stadt zurückkehren), begriff ich, dass es unmöglich sein würde, dort zu bleiben. Ihm zufolge gab es keine Ressourcen, und in der Stadt würden sie mich testen (alles Lügen, hier gibt es weder Tests noch sonst irgendetwas). Ich erwog, dass es das Beste für mich sein würde – außerdem hätte ich nach der Quarantäne ein beruhigtes Gewissen und bekäme auch einen medizinischen Bericht, um in Zukunft meine Gesundheit nachweisen zu können. Damit würde ich in Ruhe gelassen und könnte meine Reise fortsetzen. Ich ging also zurück ins Stadtkrankenhaus.

Die Kunde verbreitete sich, da ist ein Ausländer! Es gibt eine Weiße! Es gibt eine Italienerin! Sie hat das Virus! Ich sollte der erste Westler sein, den das Dorf je zu Gesicht bekommen hatte, wie mir später bestätigt wurde. Ich denke, sie werden es nie vergessen: “Die weiße Frau, die mit dem Fahrrad mit einem tödlichen Virus nach Kanchanpur gekommen ist”.

Bastardjournalisten

Sie ließen mich ein paar Stunden warten, bis sie alle Berichte erstellt hatten: Ich sprach mit Ärzten und der Polizei, versteckte mich vor Leuten, damit sie mich nicht fotografierten. Mitten im Gespräch mit einem der Polizeichefs, der übrigens sehr nett und rational war, kam plötzlich ein Mann und nahm unser Gespräch mit seinem Smartphone auf. „Wer ist das, wer hat ihm die Erlaubnis gegeben?“ Der Polizist sagte, ich solle mir keine Sorgen machen – das sei bloß jemand vom lokalen Fernsehen. „Es ist mir egal, nimm mich nicht auf!“

Später würde dieses Video, das natürlich bereits mit falschen Informationen im Internet veröffentlicht worden war, in meine Hände geraten: Es informierte über mich als Italienerin, die verhaftet worden war, und dass ich möglicherweise mit dem Coronavirus infiziert sei. Zum Glück hatten sie den Anstand, mein Gesicht zu verpixeln. Ihr Bastardjournalisten! Ich mag sie nicht – und in Indien lieben sie es, sensationelle Geschichten zu erfinden.

Ganz im Osten Indiens hält sich Yesenia Herrera Febles derzeit auf.

Krankenwagen-Transfer mit Fahrrad im Gepäck

Wenn ich diese kleinen Unannehmlichkeiten außer Acht lasse, kann ich nicht sagen, dass sie mich schlecht behandelten:

Sie bereiteten einen Krankenwagen vor, um mich und mein Fahrrad in die Stadt zu bringen. Drei Männer vorne, mein Fahrrad und ich hinten. Nicht mehr und nicht weniger als vier Stunden mit heulender Sirene und Fahren im indischen Stil: rücksichtsloses Beschleunigen und Überholen. Ich frage mich, wie sie fahren würden, wenn sie einen wirklichen Notfall ins Krankenhaus bringen.

Endlich erreichten wir die Stadt, das Zentralkrankenhaus. Und wieder: warten. Sie fragten mich nach meiner Krankengeschichte: “Hatten Sie kürzlich gesundheitliche Probleme?” “Nein, nur die typischen Magenprobleme eines Westlers in Indien.” “Hatten Sie Fieber?” “Nein.”. Sie glaubten mir, sie überprüften es nicht. Bis heute hat seit dem Check an der Grenze niemand mehr meine Temperatur gemessen. Ich habe das Gesicht einer gesunden und aufrichtigen Person.

Quarantäne für Touristen

War es in irgendeiner Form logisch, dass sie mich für fünf Tage unter Quarantäne stellen wollten? Nein, ich war in Quarantäne, einfach weil ich ein Ausländer war. Aber sie hatten die perfekte Ausrede, weil die durchschnittliche Inkubationszeit von 15 Tagen noch nicht vergangen war, seit ich nach Indien gekommen war (obwohl ich aus Bangladesch gekommen war, das kein Risikoland war). Wie kommt es, dass die anderen Leute, die Waren über die Grenze brachten, nicht auch in Quarantäne mussten? Gingen sie von Haus zu Haus und suchten sie? Natürlich nicht. Ich war dort, weil ich eine Ausländerin war, und weil ich dadurch Aufmerksamkeit erregte. Und ich verstehe die Behörden: Sie wollten keine Probleme mit Protesten der Einheimischen. Was macht diese Touristin hier, die uns vielleicht anstecken könnte?

Dann brachten sie mich Bauten in der Nähe des Krankenhauses, wo ich ein Zimmer bezog. In dieser Nacht kamen 3 dünne Männer in mein Zimmer. Sie wollten mir Fragen stellen, bewaffnet mit Notizbüchern und Stiften. Aber „Wer sind Sie?“ Sie sagten mir, dass sie von der Polizei wären – ha, das glaubte ich ihnen nicht! Die drei sahen nicht aus wie Polizisten. Und außerdem: Sie wären nicht vom Security derart hinausgeschmissen worden, wären sie Polizisten gewesen. Was könnten sie dann sein? Journalisten! Ich konnte es nicht glauben! Würden sie mich nicht einmal in der Quarantäne in Ruhe lassen?

Am nächsten Tag brachten eine Gruppe von ungefähr 15 Leuten, die an diesem Tag die gleiche Grenze wie ich überschritten hatten. Sie baten mich, ein Zimmer mit einem anderen Mädchen zu teilen. Das ist lächerlich! Ich soll in Quarantäne sein und jetzt wollen sie, dass ich die Kabine mit einem Fremden teile, um mich gegenseitig zu infizieren? Ich verweigerte.

Drei der Leute waren andere Radreisende aus Kerala (Südindien), die derselben Route wie ich folgten und deren Geschichte noch schlimmer war als meine. Nachdem sie die Kontrolle bestanden hatten, sollten sie warten, bis eine Untersuchung durchgeführt werden könne. Dann wurde ihnen gesagt, dass diese Untersuchung im Krankenhaus stattfinden müsse – sie müssten daher ihre Fahrräder an der Grenze lassen. Als sie schließlich im Krankenhaus waren, wurde ihnen mitgeteilt, sie müssten sich in eine zweiwöchige Quarantäne begeben.

“Hol deine Sachen, wir gehen”

Die Sache wurde immer lächerlicher, als wir immer mehr Menschen wurden, die angeblich isoliert waren, sich aber die Badezimmer teilten (es ist bekannt, dass das Virus auch über Oberflächen übertragen werden kann). Wenn einer von uns, der dort war, das Virus hatte, steckte er uns mit Sicherheit alle an.

Willkürlich, eines Tages um sieben Uhr am Abend kam der Transfer – unangekündigt und plötzlich. “Hol deine Sachen, wir gehen” “Wie? Wo und warum?“ Die einzige Information, die sie uns gaben, war, dass sie uns an einen angemesseneren Ort bringen würden, aber warum auf diese Art und gerade jetzt?

Ich werde es nie erfahren. Für den Fall, dass jemand rebellisch würde, hatten sie die mit Holzstöcken bewaffnete Polizisten zur Seite (die werden zu indischen Schlagstöcken, sie stoppen sogar den Verkehr damit). Von allen, die dort waren, protestierte ich am meisten und verlangte eine Erklärung, oder zumindest, dass wir am nächsten Tag zu einer angemesseneren Zeit und mit genügend Zeit, um unsere Sachen zusammenzusammeln.

Als mir klar wurde, dass die anderen diese Intervention einfach hinnahmen und zusammenarbeiten würden, gab ich nach. Aber ich überzeugte die Ärztin, die einzige, die Englisch sprach, dass ich mein Fahrrad nicht hier lassen würde – denn ich wusste nicht, wohin sie uns brachten, und für wie lange. Natürlich lehnte sie das ab und drohte mir, wissen Sie womit? Mit der Polizei und einer Verhaftung! So funktionieren die Dinge, Du hinterfragst die Regeln und sie drohen Dir mit der Polizei (das war das zweite Mal innerhalb weniger Tage). Letztendlich kamen wir doch zu einer Einigung – und ich wurde mit meinem Fahrrad in die neuen Einrichtungen gebracht.

Jetzt hat jeder sein eigenes Zimmer mit Bad, jetzt macht alles mehr Sinn. Theoretisch hätte ich nur noch zwei Tage Zeit, um unter Quarantäne zu stehen, aber die Nachricht kam vom indischen Premierminister: Haft für das ganze Land für die nächsten 21 Tage.

Der beste Ort

Einerseits eine schlechte Nachricht: Ich muss noch drei weitere Wochen eingesperrt sein. Andererseits muss ich mich glücklich schätzen, denn ich kann mich an einem sicheren und gemütlichen Ort aufhalten. Habe ich das Recht, mich zu beschweren? Nein, ich könnte es nicht. Angesichts der Umstände, in denen sich die Welt befindet und insbesondere, dass ich in einem Land wie Indien bin, ist dies der beste Ort, an dem ich die kommenden Wochen über sein könnte. Alles was jetzt bleibt, ist geduldig zu sein und ohne Verzweiflung zu warten. Ich mache mir keine Sorgen um meine Situation hier, sondern um das, was gerade in Spanien passiert. Es ist eines der am stärksten vom Coronavirus betroffenen Länder mit Tausenden von Infizierten und Todesfällen. Von hier aus lese ich, was dort passiert, und ich versuche, positiv und optimistisch zu sein. Alles geht vorüber, und auch diese Geschichte wird, früher oder später, ein Ende nehmen.

Yesenia Herrera Febles

Cycling around the world for Women’s Empowerment since 2017.

Die Erfahrungen spiegeln die Sicht der Autorin und nicht der Redaktion wieder. Sie finden die Autorin hier:

Instagram: @nomadic_feminist

Blog

Lesen Sie auch

Titelbild: Yesenia Herrera Febles im Krankenwagen am Weg in ein neues Quarantäne-Quartier – zusammen mit ihrem Fahrrad.

HIER SPENDEN!

Direkt an unser Konto spenden!

Bildungsverein Offene Gesellschaft
Verwendungszweck: ZackZack
AT97 2011 1839 1738 5900

AKTUELLES

AKTUELLES

Link zu: InlandLink zu: Meinung
Link zu: AuslandLink zu: Leben