Taxigutscheine: Rot-Grün-Blau gegen ÖVP

Wien-Bürgermeister Ludwig sponstern Senioren Taxigutscheine, damit diese nicht die Öffis benutzen müssen. Scharfe Kritik kam deshalb von Innenminister Nehammer, er ortet Lebensgefahr. Nun bildet sich eine ungewöhnliche Allianz: Die FPÖ verteidigt Rot-Grün gegen die den Innenminister.

Wien, 02. April 2020 / In der Debatte zwischen Bund und Stadt um ausgegebene Taxigutscheine für Wiener Seniorinnen und Senioren, um in Corona-Zeiten Besorgungsfahrten machen oder sich Dinge liefern lassen zu können, hat die FPÖ am Donnerstag Rot-Grün gegen die Kritik von ÖVP-Innenminister Karl Nehammer verteidigt. Diese sei als “unmenschlich und kontraproduktiv” zurückzuweisen.

Kommen bald Fußfessel?

Nehammer hatte die Taxi-Aktion als “grob fahrlässig” bezeichnet, da damit eine gefährdete Zielgruppe aus dem Haus gelockt werde. “Seiner Meinung nach sollen ältere Menschen überhaupt nicht mehr die eigenen vier Wände verlassen dürfen”, mutmaßte nun Wiens FPÖ-Klubchef Anton Mahdalik in einer Aussendung.

Nehammer wolle “offenbar nicht nur das arg gebeutelte Taxi-Gewerbe in Wien endgültig ruinieren, sondern auch die ältere Generation gleichsam mit einer Fußfessel über Wochen wegsperren”, ärgerte sich der FPÖ-Mann.

(apa/ot)

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Titelbild: APA Picturedesk

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