BMW: Steyr soll früher in Betrieb gehen

Andere Werke in Europa und Nordamerika sollen bis Ende April stillstehen. Der Standort in Oberösterreich wird laut am 18. April in Betreib gehen.

Wien, 06. April 2020 | BMW hat den Produktionsstopp in seinen Werken in Europa und Nordamerika bis Ende April verlängert. Das Motorenwerk in Steyr in Oberösterreich, das Motoren auch für China baut, soll bereits am 18. April wieder in Betrieb gehen.

Österreichische Mitarbeiter bald in Kurzarbeit

Das BMW-Werk in Steyr hatte in der vorletzten Märzwoche beim AMS einen Kurzarbeitsantrag über drei Monate für alle Mitarbeiter im Produktionsumfeld, auch für Zeitarbeitskräfte, eingebracht.

Wegen der Coronapandemie sei

“mit einem weiteren Rückgang der Nachfrage auf den weltweiten Automobilmärkten”

zu rechnen, teilte BMW am Montag in München mit. Weil die Autohäuser geschlossen seien,

“wird es noch länger dauern, bis die Märkte sich wieder erholen”.

In China laufen die Bänder

BMW hatte seine Werke in Europa, Südafrika und Mexiko bereits Mitte März herunterfahren, das Werk Spartanburg in den USA folgte Ende März. In diesen Werken werde im April kein Auto und kein Motorrad gebaut, sagte ein Sprecher. Am größten BMW-Standort Shenyang in China laufen die Bänder seit Mitte Februar wieder.

Deutschland nutzt den Stopp für Umbau

In Deutschland sind rund 20.000 BMW-Mitarbeiter in Kurzarbeit. Mehrere tausend Mitarbeiter nutzten den Produktionsstopp aber für Umbauten in den Werken, teilte der Konzern mit. In München und Dingolfing werden die Bänder für den Anlauf der Elektroautos i4 und iNext im kommenden Jahr vorbereitet.

(apa)

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Titelbild: APA Picturedesk

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