Nicht ganz sauber

Trump will Bürgern Desinfektionsmittel spritzen

Während man sich in Österreich lediglich Kornspitz’ und Aromasemmeln reinschrauben soll, werden in den USA ganz andere Pläne für Körperinjektionen angedacht. US-Präsident Trump denkt ernsthaft darüber nach, den Bürgern der USA Desinfektionsmittel zu spritzen, weil dieses das Coronavirus auf metallischen Oberflächen rasch abtöte.

Wien, 24. April 2020 | US-Präsident Donald Trump hat Forscher ermuntert, im Kampf gegen Corona zu prüfen, ob man Menschen Desinfektionsmittel direkt spritzen könne. Trump sagte im Weißen Haus vor Journalisten, es wäre “interessant”, das zu prüfen. Unmittelbar vorher hatte bei der Pressekonferenz ein Regierungsexperte erklärt, dass Bleich- und Desinfektionsmittel das Virus Sars-CoV-2 auf metallischen Flächen rasch abtöten würden.

“Klingt interessant”

“Gibt es einen Weg, wie wir so etwas machen könnten – durch Spritzen oder fast Säubern… wäre interessant, das zu prüfen”,

fragte Trump. Das müsse man natürlich den Ärzten überlassen, fügte er hinzu. “Aber es klingt für mich interessant”, betonte der Präsident weiter.

Der Experte der Regierung hatte auch geschildert, dass sich die Lebensdauer des Erregers bei direkter Bestrahlung mit Sonnenlicht dramatisch verkürzt. Auch das nutzte Trump, um über mögliche Coronavirus-Therapieansätze zu spekulieren.

“Nehmen wir mal an, wir behandeln den Körper mit einer enormen Menge, entweder ultraviolettes oder einfach starkes Licht.”

Der intuitive Ansatz einer möglichen “Lichttherapie” fiel beim US-Präsidenten so aus: “Mal angenommen, man könnte das Licht in den Körper bringen, was man durch die Haut oder auf andere Weise tun kann”, sagte er und fügte hinzu, die Forscher wollten wohl auch diese Möglichkeit prüfen. “Das ist ziemlich gewaltig”, sagte Trump weiter.

Trumps Pressekonferenz. Die abstrusen Vorschläge zum Nachsehen.

Trump-Beraterin fassungslos

Trumps Top-Beraterin während der Coronakrise – neben dem Immunologen Anthony Fauci – Deborah Birx konnte selbst nicht fassen, was Trump während der Pressekonferenz von sich gab. Auf Twitter machte ein Video mit ihren verzweifelten Blicken die Runde.

(apa/bf)

Lesen Sie auch

Titelbild: APA Picturedesk

HIER SPENDEN!

Direkt an unser Konto spenden!

Bildungsverein Offene Gesellschaft
Verwendungszweck: ZackZack
AT97 2011 1839 1738 5900

AKTUELLES

AKTUELLES

Link zu: InlandLink zu: Meinung
Link zu: AuslandLink zu: Leben

Dazu brauchen wir eure Unterstützung:

im ZackZack-Club.

Kurz attackiert ZackZack!

Wir bleiben dran: in Wien,

Ibiza und Mallorca.

Schließen