Küss die Hand, Pandemie

EAV-Urgestein Spitzer küsst Corona die Hand

„Küss die Hand, Pandemie“ – die EAV erobert mit ihrem neuen alten Austropop-Hit „Küss die Hand, schöne Frau“ in Corona-Edition das Netz und übt dabei in typischer Manier humorvoll und treffend Kritik. Ischgl, Profit und die Gastronomie schaffen es in den Refrain.

Wien, 25. April 2020 | Die EAV als Band gibt es live nicht mehr: sie tourte vergangenes Jahr nach 42 Jahren Bandgeschichte das letzte Mal durch Österreich. Die Corona-Pandemie fördert allerdings auch bei EAV-Urgestein Thomas Spitzer neue humorvolle Kreativleistungen zu Tage. So erlebt der EAV-Hit „Küss die Hand, schöne Frau“ gerade ein Revival in Corona-Edition von Thomas Spitzer – mit dem EAV-üblichen Spritzer an humorvoller Systemkritik.

„ÖSTERREICH“ als Not-Klopapier

So richtig begonnen hat die Corona-Krise bekanntlich mit dem ausverkauften Klopapier… auch Spitzers Song beginnt damit – und mit einem kleinen Seitenhieb:

„Grübel, grübel und studier’, wo ist nur das Klopapier? Shalali, Shalala, vor sechs Wochen wars noch da. Jetzt greif ich mir als Notpapier die „ÖSTERREICH“ – denn dazu ist sie hier.“

Dabei bildet sich Spitzer auf der Toilette sitzend ab, die Gratiszeitung „ÖSTERREICH“ als Klopapier benutzend.

Ischgl feiert Apres Ski

Viele Corona-Themen, die die Österreicher im Alltag besprechen, kommen im Song leicht sarkastisch vor. Auch Ischgl schafft es in den Hit, sogar in den Refrain:

 „Küss die Hand, Pandemie, du neue Schicksalsmelodie – Coroni Corono Corona – Küss die Hand, Pandemie, Ischgl feiert Apres Ski – kurzem Profit folgt Schaden übers Jahr“

Sexuelles Waterloo bei klarer Sicht und systemrelevante Gastronomie

„Ich darf stinken, wie ich will“ – die Vorzüge der Corona-Pandemie finden genauso Erwähnung, wie ihre Nachteile.

„In den Gassen keine Sau, auf der Autobahn kein Stau – und die Sicht war selten noch so klar. Statt Schmusibu und Schumsibo droht sexuell ein Waterloo: denn das Rotlicht vorm Bordell wird so schnell nicht wieder hell.“

Zum Schluss schafft es schließlich auch die Gastronomie in den Refrain:

„Küss die Hand, Pandemie, verschone die Gastronomie – gurgeli gurgelo gurgela – Denn für mich als Tschecherant, gut geeicht und wohl bekannt, ist nur mein Stammwirt systemrelevant!“

Ab dem 15. Mai dürfen sich die Tschecheranten bei ihrem systemrelevanten Wirten wieder auf Abstand zuprosten.

(lb)

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Titelbild: APA Picturedesk

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