Polizei durch Urinstinkt entwaffnet

#pissincopcars2020

Um die Handlungsfähigkeit der Polizei einzuschränken, greifen Demonstranten in den USA zu einer ungewöhnlichen Hygieneabwehr: in Polizeiautos urinieren. Der Trend greift nun auf Social Media über.

Wien, 29. Juni 2020 | Die Ausschreitungen in den USA finden kein Ende. Tränengas wird trotz Verbots benutzt, junge Leute wehren sich. Denn: immer öfter werden Protestierende festgenommen oder gezielt von Polizisten angegriffen. Jetzt greifen junge Menschen auf Körperflüssigkeiten zurück und starten eine Bewegung.

Körperflüssigkeiten gegen Polizeigewalt

Der neueste Trend ist das gezielte Urinieren in Polizeiautos. Unter #pissincopcars2020 werden auf Twitter und Instagram Aufrufe geteilt, wonach man bei einer Festnahme seine Blase im Polizeiauto entleeren soll. Dabei ist nicht festgelegt, ob es sich nur um die Rückbank handelt. Ziel: der Polizeiwagen soll nicht einsatzbereit sein. Die Reinigungsdauer eines Vehikels beträgt zwischen 24 und 48 Stunden.

Bei den BlackLivesMatter(BLM)-Protesten waren in Los Angeles bis zu 100.000 Menschen gleichzeitig auf den Straßen unterwegs. Das Polizeidepartment LAPD ist mit einem Fuhrpark von ungefähr 6.000 PKWs ausgestattet.

Eine Rechnung kursiert derweil durchs Netz: Wenn nur 6 Prozent der Teilnehmer in ein Polizeiauto urinieren, könnte die LAPD aus hygienischen Gründen nicht mehr ihrer Tätigkeit nachkommen.

(mp)

Titelbild: APA Picturedesk

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