Anschober weiter am Beliebtesten – Kurz auf Distanz

“Heute”-Politbarometer

Von der Spitze des „Heute“-Politbarometers lacht noch immer Gesundheitsminister Rudolf Anschober. Trotz Corona-Ampel kann er den nur auf Platz zwei liegenden Bundeskanzler Kurz auf Distanz halten, der sogar noch einen Punkt verlor. Eine Grünen-Ministerin sorgt für Überraschung.

 

Wien, 14. September 2020 | Nach 2.484 Tagen musste Sebastian Kurz den Platz an der Sonne im „Heute“-Politbarometer im Juli räumen. Seitdem hält sich der grüne Gesundheitsminister Rudolf Anschober an der Spitze der Vertrauenswerte-Umfrage. Zwar verlor Anschober im Vergleich zum August drei Punkte, den Abstand auf Ex-Spitzenreiter Kurz hält er mit acht Punkten Unterschied aber weiterhin konstant. Kurz liegt momentan bei 39 Prozent Positivnennungen.

Überraschung auf Platz 3

Auf Platz 3 folgt allerdings die erste Überraschung. Die grüne Justizministerin Alma Zadić legte sieben Punkte zu und kommt nun auf 36 Prozent Positivnennungen. Zadić liegt damit dem Bundeskanzler im Rennen um Platz 2 auf den Fersen. Damit überholte sie zudem Bundespräsident Alexander Van der Bellen, der nurmehr auf dem vierten Platz rangiert. Ebenfalls stark zulegen konnte Bildungsminister Heinz Faßmann (ÖVP), trotz holprigen Schulstarts. Im August lag er noch bei 19 Prozent Positivnennungen, nun sind es 27.

Das Politbarometer der “Heute”. Unique Research n=500, Umfrage-Zeitraum 07.-10. September Grafik: ZackZack/TE

ÖVP-Phalanx am Ende der Ministerbeliebtheit

Am Ende des Vertrauensindizes ist hingegen alles beim Alten. Die beiden Staatssekretäre Magnus Brunner (ÖVP/Klimaministerium) und Andrea Mayr (Grüne/Kulturministerium) liegen aufgrund mangelnder Bekanntheit am Ende. Vor den beiden tummeln sich noch immer zahlreiche ÖVP-Ministerinnen. Die weiterhin mit Abstand unbeliebteste Ministerin bleibt Klaudia Tanner (ÖVP), zuständig für Landesverteidigung. Mit sage und schreibe 32 Negativ- und nur sieben Positivnennungen hält sie die rote Ministerlaterne fest. Vor ihr platziert ist die türkise Phalanx um Arbeitsministerin Aschbacher (8 Positivnennungen), Integrationsministerin Raab (9), Verfassungsministerin Edtstadler (12) und Wirtschaftsministerin Schramböck (ebenfalls 12).

(bf)

Titelbild: APA Picturedesk

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