SPÖ Wien sorgt für guten Ruf Wiens in der Welt

Umfrage

Wie werden die Parteien wahrgenommen, mit welchen Themensetzungen werden sie in der Hauptstadt verbunden? Das wollte das Market-Institut im Auftrag des „Standard“ wissen.

Wien, 07. Oktober 2020 | Die SPÖ Wien ist maßgeblich für den guten Ruf der laut zahlreichen Studien lebenswertesten Stadt der Welt verantwortlich. Das geht aus einer Umfrage des Linzer Market-Instituts im Auftrag der Tageszeitung „Standard“ hervor. 46 Prozent der Wahlberechtigten sehen bei der Frage des guten Rufs die Sozialdemokraten in der Pole Position, gefolgt von den Grünen mit 22 und der ÖVP mit 19 Prozent.

SPÖ Anwältin der Arbeitnehmer, Armen und Schwachen

In Wien scheint die SPÖ zudem dem nationalen und internationalen Trend, wonach die Sozialdemokratie ihre Kernwählerschicht zunehmend verliere, zu trotzen. Der Umfrage zufolge (an der 787 repräsentativ ausgewählte Personen teilnahmen, Anm.) vertritt die SPÖ die Arbeitnehmer Wiens mit weitem Abstand am besten. Das denken immerhin 43 Prozent der Befragten, bei ÖVP und FPÖ sind das nur sieben Prozent, bei den Grünen neun. Die NEOS schneiden hier mit zwei Prozent am schlechtesten ab.

34 Prozent sagen zudem, die SPÖ setze sich für die Armen und Schwachen ein, gefolgt von einem Wert von 32 Prozent für die Grünen.

Grüne, SPÖ, NEOS stehen für Weltoffenheit

Für das Label „weltoffene Stadt“ machen 39 Prozent die Grünen, 38 Prozent die SPÖ und 36 Prozent die NEOS verantwortlich. Das bunte Dreier-Gespann kann damit den absoluten Löwenanteil der Auszeichnung Wiens als weltoffene Stadt für sich beanspruchen, während die ÖVP mit nur 18 und die FPÖ mit lediglich vier Prozent unter ferner liefen verbucht werden.

Der „Standard“ schreibt auch über den Gesamteindruck der Umfrage:

“Interessant ist auch, die Prozentzahlen für die einzelnen Parteien über alle 17 abgefragten Themen zu summieren, denn da zeigt sich, wie viel Profil die einzelnen Parteien haben. Bei der SPÖ kommt man da auf 439 Punkte, bei den Grünen auf 377, der ÖVP auf 305 und bei den Neos auf 261”,

rechnet Market-Institutsleiter David Pfarrhofer für die Tageszeitung vor. Abgefragt wurden unter anderem auch Fragestellungen zur Vertretung verschiedener Altersgruppen, Durchsetzungsfähigkeit gegenüber der Bundesregierung, Verkehrspolitik, Integration, Nachwuchs, Bedeutung der Parteien in fünf Jahren, Zusammenarbeit mit anderen Parteien und Interessen der Steuerzahler.

Hier finden Sie den Bericht des „Standard“.

(red)

Titelbild: APA Picturedesk

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