Warnschober

Nächster Minister wird parodiert

Gernot Kulis hat es schon wieder getan. Nach Karl „Schmähhammer“, Minister für „Irreres“, muss nun Gesundheitsminister Rudolf „Warnschober“ zur Pressekonferenz ausrücken.

 

Wien, 09. Oktober 2020 | Ö3-Callboy Gernot Kulis hat es sich in der Corona-Krise zur Aufgabe gemacht, Teile der Bundesregierung zu parodieren. Nachdem in den vergangenen Wochen der Minister für „Irreres“, Karl „Schmähhammer“ – „Ich bin außen schön und innen Minister“ – sein Fett abbekam, ist nun Gesundheitsminister Rudolf Anschober im Visier des Kabarettisten.

Anschober wird zu “Warnschober”

Stimmlich legte er Gesundheitsminister „Warnschober“ selbstverständlich anders an als den Innenminister. Statt Kiefersperre und Stein im Mund wie “Schmähhammer”, parodierte er Anschober – wie man es von ihm gewohnt ist – mit ruhiger und erklärender Art.

Wunderschöne Zahlen

Die Kunstfigur „Warnschober“ erklärt den Bürgern auf einer Pressekonferenz die verschiedenen Testarten. Unter anderem den neuen Schleckertest für Kinder in eher fragwürdigen Geschmacksrichtungen. Auch der Corona-ProTest für skeptische Personen wird vorgestellt. Zum Schluss liest uns Warnschober noch ein paar schöne Zahlen vor, und zwar in Bezug auf die regelmäßigen Präsentationen des Gesundheitsministers. 10, 30 und 70: wunderschöne Zahlen.

Zum Vergleich gibt es hier Gernot Kulis als Schmähhammer.

(bf)

Titelbild: APA Picturedesk

Lesen Sie auch

Folge einem manuell hinzugefügten Link
Link zu: InlandLink zu: Meinung
Link zu: AuslandLink zu: Leben

Hanger beschwert sich bei Sobotka über ZackZack

ÖVP-Abgeordneter Andreas Hanger ist erzürnt, weil ZackZack eine Aufzeichunung der Befragung von Sebastian Kurz im Ibiza-Ausschuss veröffentlichte. Hanger schrieb deshalb einen Beschwerdebrief an Nationalratspräsident Sobotka.

Schramböck-Belangsendung im ORF kostete 321.000 Euro

Eine Stunde lang durfte Wirtschaftsministerin Schramböck im ORF Werbung für sich selbst machen. Der ORF spricht von einer "redaktionellen Entscheidung". Bezahlt hat die Kosten von über 321.000 Euro der Steuerzahler.