Joe Biden gewinnt US-Wahl

Demokrat Joe Biden ist zum nächsten Präsidenten der USA gewählt worden. Er konnte den entscheidenden „Swing State“ Pennsylvania gewinnen und kommt nun auf mindestens 273 Wahlleute. Amerika bekommt mit Kamala Harris das erste Mal eine Frau als Vize.

 

Wien, 07. November 2020 | Die Wahl ist geschlagen, nach Tagen der Auszählung gibt es einen Sieger: Joe Biden ist der nächste Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika. Der Demokrat konnte den entscheidenden “Swing State” Pennsylvania an der US-Ostküste drehen und liegt dort uneinholbar vor Amtsinhaber Donald Trump.

Pennsylvania gedreht

Damit kommt Joe Biden auf 273 Wahlleute, 270 braucht er mindestens für das Weiße Haus. Donald Trump steht derzeit bei 213. Er hätte Pennsylvania allerdings unbedingt gebraucht, um überhaupt noch eine Chance zu haben.

Es sind aber noch nicht alle Bundesstaaten ausgezählt: In Nevada, Arizona und Georgia liegt Biden ebenfalls vor Trump, sodass der Vorsprung an Wahlleuten für den Ex-Obama-Vize noch größer ausfallen dürfte.

Harris erste Vizepräsidentin

Kamala Harris wird Joe Biden als Vizepräsidentin zur Seite stehen – sie ist damit die erste Frau in der Geschichte der USA in diesem Amt und die erste Schwarze. Die Senatorin von Kalifornien war ursprünglich selbst als Präsidentschaftskandidatin für die Demokraten angetreten, zog ihre Kandidatur aber im Dezember 2019 zurück, ehe sie Biden als seine “Running Mate”, sprich Vizepräsidentin in spe, ernannte.

Donald Trump büßte im Laufe der letzten Tage immer mehr an Unterstützung innerhalb seiner eigenen Partei ein. Der Gouverneur von Maryland, Larry Hogan, übte scharfe Kritik: “Es gibt keine Rechtfertigung für die Äußerungen von des Präsidenten heute Abend, die unseren demokratischen Prozess untergraben”. Keine Wahl oder Person sei wichtiger als die US-Demokratie, so Hogan gestern.

(wb)

Titelbild: APA Picturedesk

Lesen Sie auch

Folge einem manuell hinzugefügten Link
Link zu: InlandLink zu: Meinung
Link zu: AuslandLink zu: Leben

Sebastian Kurz und Markus Braun: So eng war ihr Verhältnis

Dokumente belegen engen Umgang des Wirecard-CEO zu Kanzler Kurz. Sicher ist: sie waren per Du und trafen sich im Rahmen einer vornehmen Dinner-Runde – Monate nach den ersten schweren Vorwürfen gegen den Konzern. Ein Mail des Kanzlers könnte brisant werden: Gab es Vorschläge von Großspender Braun, die Kurz umsetzen wollte?

Dazu brauchen wir eure Unterstützung:

im ZackZack-Club.

Kurz attackiert ZackZack!

Wir bleiben dran: in Wien,

Ibiza und Mallorca.

Schließen