Danke, Frau Aschbacher!

Brief an die Ministerin betreffend Home-Office-Leitfaden

Das Arbeitsministerium hat jetzt eine Checkliste zur Gestaltung der Heimarbeit vorgelegt. Darin sind einige Skurrilitäten zu finden, wie etwa die Identifikation von Lärm als „angenehmen“ Faktor. ZackZack leistet Folge und bedankt sich bei der Ministerin.

 

Benjamin Weiser

Sehr geehrte Frau Ministerin,

im Namen der Redaktion bedanke ich mich herzlichst bei Ihnen für die von Ihrem Hause akribisch ausgearbeitete „Checkliste: Ergonomische Gestaltung von Telearbeitsplätzen“. Da die Regelungen selbst erst im März – pünktlich zum Ende des “Kurz-Tunnels“ – kommen werden, haben wir bereits mit der Umsetzung der Checkliste angefangen.

Die erste Amtshandlung der heute in Home Office befindlichen Redaktionsmitglieder war, ausreichend Luft in die Räumlichkeiten zu lassen. Da laut Checkliste auch Licht als angenehmer Faktor ausgemacht wird, haben wir veranlasst, eine angenehme Lichtsituation sowohl in unseren Privatwohnungen als auch in der Redaktion herzustellen. Weiters werden wir darauf achten, dass alle Räumlichkeiten möglichst ohne Leiter zugänglich sind (siehe Grafik: bisherige Arbeitssituation).

Darüber hinaus wären wir dankbar für Tipps, wie ausreichend Lärm erzeugt werden kann, damit die Geräuschkulisse Ihren Vorstellungen entspricht! Bei mir persönlich ist das derzeit schon gewährleistet, da im Haus nebenan gebohrt wird, als gäbe es kein Morgen.

Eines ist mir dabei allerdings unklar: im letzten Absatz wird Lärm wie erwähnt als „angenehm“ und „nicht störend“ identifiziert, in der Auflistung darunter heißt es aber, dass der Geräuschpegel möglichst leise sein soll. Ich würde mich deshalb freuen, wenn Sie mir die Quadratur des Lärm-Kreises etwas genauer erklären könnten, damit meiner effizienten Telearbeit nichts mehr im Wege steht!

Hier geht’s zum Bericht über die Checkliste.

Titelbild: MP/ZackZack

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