Kickl kommentiert

Alles hat ein Ende… auch diese Kolumne

Unverhofft kommt oft. Unverhofft vergeht auch oft. Alles hat ein Ende und heute trifft es diese Kolumne.

 

Wien, 14. November 2020 | Das Leben ist eine einzige Aneinanderreihung von Kommen und Gehen. Über manchen Neuzugang freut man sich mehr, über den anderen weniger. Auf Corona hätten wir alle gerne verzichtet, aber das Virus ist Teil unserer Leben geworden.

„Jede Krise ist auch Chance“ wird gerne postuliert, was im Kern sicherlich richtig ist. Chancen muss man aber auch ergreifen, die machen nämlich nichts von selbst.

Die gute Nachricht ist, dass alles irgendwann einmal zu Ende ist. Man kann sich auch an den Spruch „Am Ende wird alles gut. Und wenn es nicht gut ist, ist es noch nicht das Ende“ klammern, der fälschlicherweise Oscar Wilde untergejubelt wurde.

Die schlechte Nachricht ist, dass alles irgendwann einmal zu Ende ist. Der enttäuschte Donald Trump-Fan hat dieser Tage schwer zu kiefeln. Ob sich Rudi Anschober oder Karl Nehammer (bereits oder endlich?) ernsthafte Gedanken über eine vorzeitige Beendigung ihrer Ministerzeit machen, darüber kann nur spekuliert werden. Und die Enden ihrer Chefs werden zwar noch nicht einmal erwogen, doch wird auch deren Tag kommen.

Apropos spekulieren: Spekulatius sind bald wieder an der Reihe, ein Kommen der erfreulichen Natur. Alle Jahre wieder gehören sie zur besinnlichen Jahreszeit.

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen eine gemütliche Adventzeit und schon jetzt einen guten Rutsch nach 2021.

Daniela Kickl

Der Kommentar gibt nicht die Meinung der Redaktion, sondern ausschließlich der Autorin wieder.

Mehr von der Autorin auf: https://danielakickl.com/

Titelbild: APA Picturedesk

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