100 Wale gestrandet – tot

Neuseeland

Fast 100 Grindwale sind am Dienstag in Neuseeland gestrandet und verendet: Für sie kam lebensrettende Hilfe zu spät.

 

Wien, 25. November 2020 | In Neuseeland sind erneut dutzende Wale gestrandet und verendet. Die Grindwale seien am Wochenende auf den Chatham-Inseln im Südpazifik gestrandet, teilte die Naturschutzbehörde am Mittwoch mit.

Hilfe kam zu spät

69 Tiere seien bereits tot gewesen, als Helfer die abgelegene Region erreicht hätten. 28 weitere Grindwale und drei Delfine hätten aufgrund ihres schlechten Zustands eingeschläfert werden müssen.

Chatham-Inseln: Größte Massenstrandung in der Geschichte Neuseelands

Die Chatham-Inseln liegen rund 800 Kilometer östlich der Südinsel Neuseelands. Dort waren 1918 rund 1.000 Wale gestrandet – die größte Massenstrandung in der Geschichte des Landes. Warum die Meeressäuger die Orientierung verlieren, ist unklar. Vermutlich folgen sie einem verirrten oder kranken Tier in seichtes Gewässer.

Grindwale können bis zu sechs Meter lang werden. Sie sind die am häufigsten in neuseeländischen Gewässern vorkommende Walart.

(apa/lb)

Titelbild: APA Picturedesk

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