Assange soll nicht an die USA ausgeliefert werden

Londoner Gericht

WikiLeaks-Gründer Julian Assange soll nicht an die USA ausgeliefert werden. Das entschied ein Londoner Gericht am Montag. Das Gericht lehnte den US-Auslieferungsantrag für den 49 Jahre alte gebürtige Australier ab.

Wien, 04. Januar 2021 |  Assange werde wegen der Haftbedingungen, die ihn in den USA erwarteten, nicht ausgeliefert, teilte das Gericht am Montag mit.

Assange hatte sich 2012 aus Furcht vor einer Auslieferung nach Schweden und von dort dann in die Vereinigten Staaten in die Landesvertretung Ecuadors in London gerettet. Er blieb dort bis zu seiner Festnahme im Frühjahr 2019. Ermittlungen in Schweden wegen Vergewaltigungsvorwürfen wurden später eingestellt. UN-Experte Melzer hatte sie als „konstruiert“ bezeichnet.

Im Fall einer Verurteilung hätten Assange in den USA bis zu 175 Jahre Haft gedroht. Die USA kündigten an, in Berufung zu gehen.

Snwoden fordert Begnadigung

Whistleblower Edward Snowden forderte auf Twitter eine Begnadigung Assanges: “President @RealDonaldTrump must immediately pardon #Assange if America’s constitutional values are to mean anything at all. With the UK court’s decision to criminalize some of the most important journalism of this century, there is no longer any alternative.”

(apa)

Titelbild: APA Picturedesk

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