Kärnten hat gewählt:

Bürgermeister-Stichwahl in 28 Gemeinden

Kärnten hat am Sonntag seine Bürgermeister und den Gemeinderat neu gewählt. Die SPÖ konnte in vielen Hochburgen ihre absolute Mehrheit ausbauen. In 28 Gemeinden wird es zu einer Stichwahl kommen, in Klagenfurt etwa zwischen der SPÖ und dem “Team Kärnten”.

Wien/Kärnten, 1. März 2021 | In insgesamt 28 der 132 Kärntner Gemeinden gibt es am 14. März eine Stichwahl um das Bürgermeisteramt. Darunter sind die drei Städte Klagenfurt, Spittal an der Drau und Hermagor. Das war bereits klar, obwohl in Klagenfurt und Villach das endgültige Ergebnis erst am Montagabend feststehen dürfte. Dort müssen noch die – wegen der Corona-Pandemie in Rekordanzahl eingelangten – Briefwahlstimmen ausgezählt werden.

Wolfsberg weiterhin rote Hochburg

In Wolfsberg feierte SPÖ-Stadtchef Hannes Primus mit 65,5 Prozent einen deutlichen Erfolg, sein ÖVP-Konkurrent Josef Steinkellner erreichte 15,1 Prozent, FPÖ-Kandidatin Isabella Theuermann kam auf 12,9 Prozent. Und auch im Gemeinderat herrschen klare Fronten, die SPÖ baute ihre absolute Mehrheit auf 58,5 Prozent aus, die ÖVP legte ebenfalls zu und erzielte 18,4 Prozent. Die FPÖ verlor leicht und erzielte 14,4 Prozent, die Grünen schafften ein leichtes Plus auf 6,7 Prozent.

Stichwahlen in Klagenfurt, Hermagor und Spittal

In Klagenfurt heißt das Match Bürgermeisterin Maria-Luise Mathiaschitz (SPÖ) gegen ihren Amtsvorgänger Christian Scheider, der vor der Wahl von der FPÖ zum Team Kärnten gewechselt hat und im ersten Wahlgang Platz eins eroberte. In Spittal kämpft Amtsinhaber Gerhard Pirih (SPÖ) gegen seinen Vorgänger Gerhard Köfer (Team Kärnten), der früher bei der SPÖ war. In Hermagor muss Stadtchef Siegfried Ronacher (SPÖ) in die Stichwahl gegen Leopold Astner (ÖVP).

Rendi-Wagner gratuliert

Mit einiger Verzögerung hat am Montag auch SPÖ-Bundesparteivorsitzende Pamela Rendi-Wagner ihren Kärntner Parteifreunden gratuliert, und zwar zu den “sehr guten Ergebnissen” bei den Bürgermeister- und Gemeinderatswahlen. Der SPÖ sei es gelungen, klar stärkste Kraft im Land Kärnten zu bleiben, sagte Rendi-Wagner in einer Aussendung.

(apa)

Titelbild: APA Picturedesk

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