Krisenmodus

Corona, Corona, Corona

In der Redaktion von ZackZack ist immer etwas los. Den wöchentlichen Einblick gibt Markus Steurer.

Wien, 27. März 2021 | Corona hier, Corona da. Viele haben die aktuelle Berichterstattung in den Medien satt – zu Recht. Hört, liest und sieht man nun doch seit mehr als einem Jahr hauptsächlich Geschichten, die mit dem Virus zusammenhängen. Trotzdem ist es speziell in einer Phase, in der wir uns vor allem jetzt im Osten des Landes gerade befinden, wichtig, auf die Situation aufmerksam zu machen.

Auch wir in der ZackZack-Redaktion haben es uns daher zur Aufgabe gemacht, neben der scharfen Beobachtung der österreichischen Politik, auch jene Themen aufzugreifen, die abseits des politischen Alltags die Menschen im Land beschäftigen.

So auch diese Woche. ZackZack hat mit vielen Geschichten wieder die zu Wort kommen lassen, die in Zeiten der Pandemie eine besondere Rolle einnehmen.

Spitalsalltag

Da wäre zum einen die Recherche von unserem Redakteur Florian Bayer, der sich mit zwei Wiener Spitalsärzten über die „dramatischen“ Zustände in den Intensivstationen unterhalten hat. Laut deren Angaben, werden die Ressourcen von Tag zu Tag knapper. Es fehle an Intensivbetten und Pflegepersonal. Die britische Mutation B.1.1.7, die mittlerweile für den Großteil der schweren Krankheitsverläufe sorgt, treibt die Ärztinnen und Ärzte ans Limit.

Isolation und Einsamkeit

Die Geschichte eines 28-jährigen Wieners hat uns gezeigt, dass COVID auch vor immer mehr jungen Menschen nicht Halt macht. Zwar übersteht die jüngere Generation die Krankheit zum Glück oft ohne Spitalsbehandlung, trotzdem werden Betroffene durch die zweiwöchige Quarantäne aus dem Leben gerissen. Abgesehen davon, dass Lockdowns, mangelnde Job-Perspektiven und fehlende soziale Kontakte sowieso schon an ihnen nagen, ist eine Erkrankung an COVID ein zusätzlicher Schlag ins Gesicht. Nicht wenige haben auch Monate danach noch mit den gesundheitlichen Folgen zu kämpfen.

Existenzkämpfe

Und dann gäbe es noch die, die wegen der wirtschaftlichen Maßnahmen um ihre Existenz kämpfen. Einer von ihnen ist der Wirt Fritz Walzer. In der aktuellen Ausgabe unseres Club-Podcast-Formats „Nachtclub“, spricht er vielen aus der Seele. Das Fehlen der Beisln, Wirtshäuser und Bars führt auch dazu, dass sich ein großer Teil der Bevölkerung in dieser schweren Zeit noch einsamer fühlt. Geschichten von einigen Stammgästen Walzers, denen es durch die Vereinsamung auch gesundheitlich immer schlechter geht, gehen dabei unter die Haut.

Und so wird der Osten des Landes, wie am Montag bekannt wurde, ab nächster Woche in die „Osterruhe“ gehen, Corona wird uns wie es aussieht leider noch einige Zeit lang beschäftigen. ZackZack wird weiter berichten, die unzähligen schweren Schicksale, die das Virus mit sich bringt und auch die vielen Betroffenen, die es nicht in die oben erwähnten Geschichten geschafft haben, verdienen es, dass darüber geschrieben wird und die Menschen davon erfahren.

Titelbild: APA Picturedesk

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