Ermittlungen gefährdet

Strache-Leibwächter muss nicht in den Ibiza-Ausschuss

Straches Leibwächter muss vorerst nicht im Ibiza-Untersuchungsausschuss Rede und Antwort stehen. Darauf einigten sich die Abgeordneten mit dem Justizministerium.

Wien, 12. April 2021 | Straches Leibwächter Oliver R. hatte seinen Ex-Chef in der Spesenaffäre schwer belastet und sollte im Auftrag der ÖVP eine Haarsträhne Straches besorgen. Am Dienstag hätte er die Fragen der Abgeordneten im Ibiza-Untersuchungsausschuss beantworten sollen. Doch der Termin ist geplatzt.

Darauf einigten sich Montagnachmittag die Fraktionen mit dem Justizministerium. Die Staatsanwaltschaft hatte Bedenken geäußert, dass eine Befragung von Oliver R. die Ermittlungen in Straches Spesen-Causa gefährden könnte.

Das Justizministerium hatte den Ausschuss gebeten, R. zu entschuldigen. Einer Einvernahme stünden kriminaltaktische und ermittlungstechnische Erwägungen entgegen, da zu befürchten sei, dass die Kooperationsbereitschaft dadurch “massiv beeinträchtigt werden könnte”, hieß es. Da es plausible Gründe gebe, sei man – wie üblich – dem Ansuchen nachgekommen. Somit ist die einzige Auskunftsperson am Dienstag der Staatsanwalt Bernd Schneider, der die Ermittlungen rund um die Erstellung des Ibiza-Videos leitet.

(APA/red)

Titelbild: APA Picturedesk

Lesen Sie auch

4 Kommentare
Inline Feedbacks
Zeige alle Kommentare
samhain
12. 04. 2021 16:34

Schade – zumidest Fragen zu Straches Goldlocke wären interessant gewesen.

WernerB
12. 04. 2021 16:34

Worin genau besteht eigentlich dem Strache seine Spesenaffäre?

Fuchur
12. 04. 2021 16:48
Antworte auf  WernerB

Ob da ein Mensch alleine noch den Überblick haben kann, bezweifle ich ;-). Wenn man aber auf zackzack.at/suche –oder eine andere Seite, die’s nicht gibt ;-)– geht, kann man z.B. zwei Stichwörter eingeben: “strache spesen” (ohne Anführungszeichen). Diese Suche funktioniert ganz gut! Mein Lob an die ZackZack-Techniker*innen!

WernerB
12. 04. 2021 17:02
Antworte auf  Fuchur

Mir würden schon die drei Top-Vorwürfe genügen.

Folge einem manuell hinzugefügten Link
Link zu: Politik

ZackZack am Dienstagmorgen – 28. Juni 2022

Was heute wichtig ist: G7 wollen an Klimazielen festhalten, 15 Tote nach Angriff auf ukrainisches Einkaufszentrum, Wahlen in Israel rücken näher, Unwetter in Oberösterreich, Achtjähriger erschießt Einjährige in den USA.

Landwirtschaftsminister taucht in Schmid-Chats auf – Totschnig in Bedrängnis

Nach dem “Krone”-Skandalinterview des neuen Landwirtschaftsministers Norbert Totschnig (ÖVP) wurden Chats zwischen ihm und Thomas Schmid öffentlich. Es geht um Inserate in der Zeitung des Bauernbundes.

De Masi: Ex-Merkel-Berater wollte Marsalek auf Amazon Prime jagen

In zwei Jahren Wirecard-Skandal gab es so manch wilde Posse. Eine davon erzählt Wirecard-Aufdecker Fabio De Masi. Der habe von Ex-Merkel-Berater Erich Vad ein bizarres Angebot erhalten: Die Jagd nach Jan Marsalek vor Millionenpublikum. Was es damit auf sich hat:

ZackZack am Montagmorgen – 27. Juni 2022

Was am Montagmorgen wichtig ist: Niederländischer König in Wien, Verwirrung um Ludwigs falschen Klitschko, Raketenangriffe auf Odessa, Russland zahlt Taiwan keine Zinsen mehr

Link zu: MeinungLink zu: Leben

Drama in Florida: Achtjähriger erschießt Einjährige mit Waffe des Vaters

Mitten in der Debatte über die Waffenrechtsreform in den USA, ereignete sich im südlichen Bundesstaat Florida ein Drama. Ein achtjähriger Bub spielte mit der Waffe seines mehrfach verurteilten Vaters – und feuerte einen tödlichen Schuss ab.

Gefahren der Klimakrise – Nationalparks im Wandel

Die Klimakrise verändert Österreichs Nationalparks. Manche könnten genau das verlieren, was sie auszeichnet.

Drama in Florida: Achtjähriger erschießt Einjährige mit Waffe des Vaters

Mitten in der Debatte über die Waffenrechtsreform in den USA, ereignete sich im südlichen Bundesstaat Florida ein Drama. Ein achtjähriger Bub spielte mit der Waffe seines mehrfach verurteilten Vaters – und feuerte einen tödlichen Schuss ab.

ZackZack am Montagmorgen – 27. Juni 2022

Was am Montagmorgen wichtig ist: Niederländischer König in Wien, Verwirrung um Ludwigs falschen Klitschko, Raketenangriffe auf Odessa, Russland zahlt Taiwan keine Zinsen mehr

Grausam: Trächtige Kuh in Kärnten durch Schüsse in den Brustkorb gequält

Köstingers »Inseraten-Kabinett« – ÖVP-Bauernbund-Zeitung kassierte ordentlich

Im ÖVP-U-Ausschuss gingen die Wogen mal wieder hoch. Köstingers ehemaliger Pressesprecher soll die „Bauernzeitung“ fürstlich mit Inseraten bedacht haben. Die SPÖ schäumte, man witterte eine Korrelation zwischen Inseratenvergabe und Parteispenden.