Wiener Hausärzte dürfen impfen – doch es fehlt der Impfstoff

Seit Montag kann in Wiens Arztordinationen geimpft werden. Doch für über 1.000 Ärzte gibt es im April nur 10.000 Dosen Impfstoff.

Wien, 19. April 2021 | Der Start der Impfungen in den Ordinationen von Wiener Ärzten verzögert sich weiter. Es seien nicht genügend Impfstoffe verfügbar, hieß es aus dem Büro von Gesundheitsstadtrat Peter Hacker. Man rechne mit einem Beginn der Aktion frühestens gegen Ende der Woche.

Selbst dann können von den über 1.000 Ärzten, die gerne impfen würden, das zunächst aber nur 560. Der Grund: Es gibt nicht genug Impfstoff für alle. Gerade einmal 10.000 Dosen Astrazeneca stehen im April zur Verfügung. Sobald es dafür eine Freigabe gibt, sollen Wiens Allgemeinmediziner auch den Impfstoff von Johnson&Johnson verwenden.

Den Wunsch der Apothekerkammer, auch in Apotheken gegen das Coronavirus impfen zu können, bezeichnete Ärztekammerfunktionär Edgar Wutscher als “grotesk”. Wer glaube, dass Apotheker eine Impfung verabreichen könnten, setze die Bevölkerung einem hohen Risiko aus. In den USA und vielen anderen Ländern ist die Impfung durch nicht ärztliches Personal wie etwa Sanitäter gang und gäbe.
(red)
Update: Die erneute Verschiebung des Impfstarts wurde um 16:02 ergänzt.

Titelbild: APA Picturedesk

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