Wüste statt Wiesn:

Oktoberfest soll nach München verlegt werden

Wiesn trotz Corona? Dubai macht’s möglich: Wie einer der beteiligten Veranstaltungsprofis dem deutschen Online Magazin “Spiegel” bestätigte, soll das größte Volksfest der Welt einfach von München nach Dubai verlegt werden.

Hamburg, 29. April 2021 | O’ Zapft is – doch diesmal in den Vereinigten Arabischen Emiraten. Das Münchner Oktoberfest wurde pandemiebedingt zuvor für heuer abgesagt. Jetzt kam die Rettung: Nach Plänen des Veranstalterteams soll das größte Volksfest der Welt einfach in die Wüste verlagert werden, an einem Ort wo trotz Corona nichts unmöglich scheint.

Wie der “Spiegel” berichtet, soll das Oktoberfest auf eine Fläche von 42.000 Quadratmeter nahe der Dubai Marina stattfinden. Der Berliner Weihnachtsmarktchef Charles Blume bestätigte dem “Spiegel”, dass es bereits eine Zusage der Verantwortlichen der Emirate gebe.

Dem Veranstalter vor Ort ist es dennoch ein hohes Anliegen, beide Kulturen zu respektieren. Betrunkene sollen demnach in Shuttlebussen zu ihrne Hotels zurückgefahren werden und dürfen angetrunken nicht in der Stadt herumlaufen. Weitere Details hat der Veranstalter aufgrund einer Verschwiegenheitspflicht gegenüber “Spiegel” noch nicht preisgeben dürfen.

Geschätze Kosten: 50 Millionen Euro

Auch die deutsche “Bild”-Zeitung hatte zuvor berichtet, das Dubaier Oktoberfest solle am 7. Oktober um 12 Uhr in 32 Zelten zur selben Zeit starten und dann gleich ein halbes Jahr lang von 12 bis 24 Uhr stattfinden.

Wie zu erwarten, wird das Mega-Event recht teuer sein. Die geschätzten Kosten beliefen sich laut “Bild” auf ungefähr 50 Millionen Euro. Neben Blume hätten der Münchner Ex-Gastronom Dirk Ippen und der Münchner Wirt Sepp Krätz den Plan maßgeblich mit ausgearbeitet, hieß es.

(jz)

Titelbild: APA Picturedesk

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