China vor Absturz von 20-Tonnen-Rakete: Internationale Praxis

Keine Gefahr

China bestreitet jegliche Gefahr, die vom „unkontrollierten Wiedereintritt“ ihrer 20 Tonnen schweren Rakete „Langer Marsch 5B“ in die Erdatmosphäre ausgehen könnte. Der Vorgang sei „internationale Praxis“.

 

Wien/Peking, 07. Mai 2021 | China hat eine Gefahr durch herabfallende Trümmer seiner für den Bau der chinesischen Raumstation genutzten Rakete bestritten. Es sei “sehr unwahrscheinlich”, dass sie Schaden anrichten könnten, sagte der Sprecher des Außenministeriums, Wang Wenbin, am Freitag auf Journalistenfragen in Peking. Die Raketenstufe werde beim Wiedereintritt in die Erdatmosphäre verglühen und zerstört. “Das ist internationale Praxis.”

Trümmerregen am Wochenende?

Experten rechnen am Wochenende mit einem “unkontrollierten” Wiedereintritt. Es wurde vor einem möglichen Trümmerregen gewarnt, der ausreichen könnte, Schäden anzurichten. Als Grund wurde genannt, dass die Rakete nicht dafür gebaut sei, um nach der Abtrennung des Kernmoduls durch Triebwerke so gesteuert zu werden, dass sie über einem unbewohnten Gebiet oder dem Meer in die Atmosphäre eintritt.

Die “Risikozone” umfasst jeden Teil der Erdoberfläche zwischen dem 41,5. Grad nördlicher und dem 41,5. Grad südlicher Breite. In Europa zählen Teile von Spanien, Italien und Portugal dazu. Zudem gehören Regionen Nord- und Südamerikas und Südasiens sowie ganz Afrika und Australien dazu.

Die neue, besonders tragfähige Rakete vom Typ “Langer Marsch 5B” hatte am Donnerstag vergangener Woche das Kernmodul “Tianhe” (Himmlische Harmonie) ins All gebracht. Damit begann die junge Raumfahrtnation den Bau ihrer eigenen Raumstation.

(ot)

Titelbild: APA Picturedesk

Lesen Sie auch

Folge einem manuell hinzugefügten Link
Link zu: Politik

Scharfe NEOS-Kritik an Schmid-Ersatz Catasta

Scharfe Kritik kommt von NEOS-Chefin Beate Meinl-Reisinger an der ÖBAG-Schmid Ersatz-Chefin Christine Catasta. Diese hatte in den Raum gestellt, dass doch jeder derartige Chats, wie Schmid, am Handy hätte.

Maskenpflicht am Sitzplatz fällt in allen Schulen

Ab Dienstag fällt an allen Schulen die Maskenpflicht am Sitzplatz. Das gaben Bildungsminister Heinz Faßmann (ÖVP) und Gesundheitsminister Wolfgang Mückstein (Grüne) am Samstag in einer Aussendung bekannt.
Link zu: MeinungLink zu: Leben

Freitagabend am Karlsplatz: Zwischen ACAB und moderatem Verständnis

Das Verhältnis zwischen Polizei und jungen Leuten ist nach der Räumung des Karlsplatzes angespannt. Gestern zeigte die LPD Wien verstärkt Präsenz, ließ die Feiernden aber gewähren. Beide Seiten gingen sich aus dem Weg und es wurde ein friedlicher, langer Juniabend.  

Freitagabend am Karlsplatz: Zwischen ACAB und moderatem Verständnis

Das Verhältnis zwischen Polizei und jungen Leuten ist nach der Räumung des Karlsplatzes angespannt. Gestern zeigte die LPD Wien verstärkt Präsenz, ließ die Feiernden aber gewähren. Beide Seiten gingen sich aus dem Weg und es wurde ein friedlicher, langer Juniabend.  

Dazu brauchen wir eure Unterstützung:

im ZackZack-Club.

Kurz attackiert ZackZack!

Wir bleiben dran: in Wien,

Ibiza und Mallorca.

Schließen